mehr Zeit – mehr Leben

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Raus aus der Büroroutine: Virtuelle Persönliche Assistenten ab fünf Euro

Habt Ihr auch viele lästige Aufgaben, auf die Ihr selber keine Lust habt? Und wünscht Ihr Euch auch manchmal einen persönlichen Assistenten, damit Ihr Euch entspannen könnt, während jemand anders die Arbeit erledigt? Wir haben diese Woche den ersten deutschen VPA-Service gestartet. Der Name und das Motto: Strandschicht!

Als ich zuerst darüber nachdachte, wie gerne ich einen Assistenten hätte, hatte allerdings nicht annähernd genug Geld, um mir wirklich jemanden anzustellen. Ungefähr zu der Zeit habe ich dann Tim Ferriss’ Bestseller “The 4-Hour Workweek” gelesen. Ich war gerade in Peking und mein Kommilitone Simon war in Toronto im Auslandssemester. Eines kalten Winterabendes haben wir dann per Skype über Ferriss und seine Ideen gesprochen.

Eine Zeit lang ist er einfach nur auf der Welt umhergereist, hat eine chinesische Kamfsportmeisterschaft gewonnen, in Argentinien Tango tanzen gelernt und einen Weltrekord aufgestellt oder einfach nur Strandurlaub gemacht. Das alles war möglich, weil er viele seiner lästigen Aufgaben an Virtuelle Persönliche Assistenten in Indien abgegeben hat.

Viele seiner Arbeitsprozesse konnte er auf die Weise automatisieren. Eine einfache E-Mail alle paar Tage hat gereicht, um eine Firma mit 200 (!) Mitarbeitern am Laufen zu halten!

Dieser Lifestyle soll nicht den Amerikanern vorbehalten sein. Wir wollten dieselben Möglichkeiten in Deutschland haben. Deswegen haben wir Strandschicht gegründet und es zu unserer Mission gemacht, die “4-Stundewoche” auch in Deutschland zu ermöglichen.

Gerade sind wir noch in der Testphase, aber wir wünschen uns Feedback von einem breiten Spektrum an Benutzern. Wenn Ihr Euch für einen VPA interessiert, schickt uns am besten ein paar Informationen über Euch in unserem Anfrageformular. Wir melden uns dann spätestens bis zum nächsten Morgen bei Euch, um zu besprechen, wie ein Assistent am besten für Euch arbeiten kann.

Juni 23, 2011   No Comments

Das entfernte Rauschen des Meeres dringt in Dein Ohr, Du fühlst die warme Sonne auf der Haut und der Wind trägt Dir den süßen Duft von Blüten in die Nase. Du sitzt entspannt in Deinem Liegestuhl, schickst noch kurz eine letzte E-Mail an Deinen virtuellen persönlichen Assistenten und widmest Dich dann wieder ganz Deinem Cocktail.

Das ist meine Vision von effizienter Arbeit und der optimalen Kombination von vorhandenen Ressourcen. Durch die Ausnutzung neuer Möglichkeiten in einer globalisierten Welt ist es heute möglich, von jedem Ort der Welt aus mithilfe eines normalen Laptops zu arbeiten und dabei mehr Geld zu verdienen als in einem 8-Stunden Bürojob.

Megatrend Outsourcing

Im Jahr 2007 stellte Tim Ferriss in der “4-Hour Workweek” erstmals diesen Lifestyle von wenig Arbeit und viel Geld vor. Ferriss baute sich passive Einkommensquellen auf, während er in Südostasien Kampfkünste trainierte oder in Argentinien einen Tango Weltrekord aufstellte. Die Quintessenz: Die eigene Zeit intelligent nutzen und durch Outsourcing Dinge an dem Ort erledigen lassen, an dem sie am günstigsten sind.

Ferriss’ Ansichten und Modelle wurden auch in Deutschland viel diskutiert und ein Großteil der Leser war ebenso beeindruckt wie seine amerikanischen Anhänger. Zeitmanagement schien dabei nie das Problem zu sein. Es ist bekannt, dass es mit effektiverem Zeitmanagement möglich ist, Aufgaben in wesentlich kürzerer Zeit zu erledigen.

Aber wie bitte soll ein Privatmann Aufgaben outsourcen? Dass sich die Auslagerung von Arbeiten in Niedriglohnländer lohnt, wissen viele große Unternehmen schon seit mehreren Jahrzenhnten, doch für Privatleute schienen diese Ressourcen bisher unzugänglich.

Thomas Friedman hat mit seinem Buch “The World is Flat” schließlich den Fokus einer breiten Masse auf eine boomende Industrie in Indien gelenkt. Virtuelle persönliche Assistenten.

Vielbeschäftigte Amerikaner können einfache zeitintensive Aufgaben an einen Assistenten in Bombay abgeben. Von Reisebuchungen über Internetrecherchen hin zur Pflege von Datenbanken können viele Aufgaben einfach an jedem Ort der Welt erledigt werden. Und da das Lohnniveau in Indien um ein Vielfaches geringer ist als in den englischsprachigen Industrienationen, arbeitet ein indischer Universitätsabsolvent für einen Stundenlohn, der niedriger ist als der eines amerikanischen Aushilfsarbeiters.

Virtuelle persönliche Assistenten in Deutschland

Long Story short: Derzeit entstehen riesige Industrien, die die Vorzüge der globalisierten Welt für kleine Unternehmer und Privatleute greifbar machen.

Aber was haben wir in Deutschland davon? Viele von uns sprechen zwar ein ganz anständiges Englisch, aber wenn mein Assistent mir ein Hotel in Kleinsalzberg in Hinterbayern buchen soll, wird er ohne die deutsche Sprache nicht weit kommen.

Also: Wenn wir in Deutschland vernünftig mir einem Assistenten zusammenarbeiten wollen, muss er auch vernünftiges Deutsch sprechen.

Vor dem selben Problem stand ich auch, als mir mein jetziger Geschäftspartner Simon im Herbst letzten Jahres erstmals von VPAs erzählte. Die Möglichkeiten schienen einfach grenzenlos zu sein. Mit einem virtuellen Assistenten könnte ich ein komplettes Unternhemen aufbauen und automatissieren, ohne dafür nennenswerte Kosten zu haben. Zum Beispiel könnte so ein Assistent mein E-Mail Korrespondenz erledigen, Marketingkampagne für mich durchführen, mögliche Kunden anrufen oder mir einfach alle möglichen einfachen organisatorischen Aufgaben abnehmen.

Die Lösung des Problems? Es gab definitiv keine günstigen virtuellen Assistenten in deutscher Sprache. Aber ich hatte meinen schönen Strand und die leckeren Cocktails noch nicht aufgegeben. Also beschloss ich mit Simon nachts bei einem Skype-Telefonat zwischen Beijing und Toronto (wo wir beide gerade für knapp ein halbes Jahr lebten), dass wir selber virtuelle persönliche Assistenten in Deutschland anbieten würden.

Seit letztem November arbeiten wir an der Umsetzung und jetzt stehen wir kurz vorm Ziel. Ich möchte jetzt noch nicht zu viel verraten, aber wir werden manchen indischen Anbieter mit unseren deutschsprachigen Assistenten im Preis schlagen können.

News gibt es zur Zeit hauptsächlich auf unserem Blog outsourceyourlife.de. Das Projekt wird noch diesen sommer an den Start gehen.

Das Outsourcen von alltäglichen Aufgaben an virtuelle persönliche Assistenten wird am Anfang für die meisten Menschen sehr ungewohnt sein. Wir Deutschen nehmen die Dinge in der Regel selber in die Hand. Daher werden wir in nächster Zeit schonmal einige Ideen und Tipps zum Umgang mit virtuellen Assistenten geben.

Virtuelle persönliche Assistenten in deutscher Sprache waren bisher das letzte fehlende Puzzleteilchen, um Ferriss’ 4-Stundenwoche in Deutschland umzusetzen. Die Amerikaner sind uns in solchen Bereichen meistens ein paar Jahre voraus, aber wir holen immer schneller auf.

Juni 23, 2011   1 Comment

Vergessene Outsourcing Regionen: Was die kleinen Länder Asiens dir und deiner Firma bieten können

Beim Thema Outsourcing haben die meisten von uns sofort bestimmte Länder im Sinn, z.b. Indien oder China. Doch abseits dieser viel gefragten Regionen findet sich das ein oder andere Land mit völlig eigenen und unerwarteten Möglichkeiten zum Outsourcing. Wusstet ihr z.B. dass in Laos erstaunlich viele Menschen Deutsch sprechen? Thomas Wanhoff arbeitet als freier Journalist, Podcaster und ist Berater zum Thema “Weblogs, Podcasts, Social Media”. Momentan lebt er selbst in Asien und gewährt uns ein paar Einblicke in diese Region:

1. Sie leben zur Zeit in Laos. Was sind ihrer Meinung nach die Vorteile der kleineren asiatischen Länder im Gegensatz zu den bekannten Outsourcing-Größen wie z.b. Indien?

In Indien sind die Löhne schon wieder am Steigen, und auch in China. In den SEA-Ländern ist das noch moderat. Das betrifft auch gesetzliche Regelungen, die in China arbeitnehmerfreundlicher werden, während in Ländern wie Kambodscha und Indonesien noch flexiblere Lösungen möglich sind. Allerdings ist es eine Frage der Zeit, wann auch da internationale Standards eingehalten werden. Vietnam zeigt, wie schnell das geht – hier haben die Arbeitnehmer weitgehende Rechte. Übrigens bieten diese Ländern nicht nur Outsourcing für Einheimische. Ich selbst kann wegen der geringeren Lebenshaltungskosten bestimmte Dienstleistungen ebenfalls günstiger anbieten.


2. Auf was muss man ihrer Meinung nach beim Outsourcing in der Region achten? Gibt es kulturell bedingte Fehler, die von Europäern oft gemacht werden?

Geduld steht an erster Stelle. Europäer haben oft wenig Geduld und erwarten eine Perfektion, die einfach nicht ohne weiteres erreicht wird. Geduld zahlt sich aber aus, wenn Prozesse erst einmal trainiert sind, laufen sie wie am Schnürchen. Gerade Vietnam ist bekannt dafür, wie fleissig [hier] gearbeitet wird.

3. Für welche Arbeitsbereiche sehen sie speziell in Laos ein gutes Potential?

Man muss bedenken dass Laos klein und arm ist. Es gibt also nicht viele Ressourcen. Das kann aber auch eine Chance sein. Jene Firmen, die Outsourcing anbieten, strengen sich mehr an um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Und Löhne sind auch hier noch auf niedrigem Niveau. Im Bereich IT gibt es wenige Angebote, mehr im Bereich Textilien.

4. Heutzutage ist Outsourcing nicht mehr allein großen Firmen vorbehalten, sondern auch Privatpersonen nutzen Möglichkeiten wie z.B. virtuelle Assistenten immer öfter. Was halten sie von privatem Outsourcing und wie nutzen Sie es?

Ich selbst habe seit 2 Jahren keinen Drucker mehr und mein Büro ist mein Laptop. Meine gesamte IT ist ausgelagert, vieles in der so genannten Cloud. Remember The Milk erinnert mich per iPhone daran, was ich wann zu erledigen habe. ich plane Termine mit Google Calender und mache Telefonkonferenzen per Skype. Dank Mindmeister kann ich über große Entfernungen sogar online Brainstorming machen. Ich könnte mir sogar vorstellen, eine reale Person als Assistenten zu haben, ohne das diese Person zwangsläufig physisch anwesend sein muss.

Wenn ihr mehr über die Region wissen wollt, schaut doch einfach auf Thomas‘ Blog vorbei.

August 5, 2010   2 Comments

Die Facebook Feed Formel: Drei Faktoren, die euer Marketing beeinflussen.

Immer öfter hört man, dass Facebook besonders für kleinere Unternehmen immer wichtiger wird und einen exzellenten und vor allem kostenlosen Marketingkanal darstellt. Doch wie kann man das Freundschafts-Netzwerk richtig für sich nutzen und erreicht möglichst viele Menschen?

 

Ein wichtiger Teil der Kommunikation ist der Facebook News Feed auf der Startseite jedes Benutzers. Hier ist die optimale Stelle um Aufmerksamkeit zu erreichen. Doch nach Aussagen von http://brandglue.com/ kommt nur 1 von 500 Updates tatsächlich in den News Feed eines Benutzers. Ob und wie oft ein Update angezeigt wird, hängt vom Edge Rank des Updates ab. Und wie dieser berechnet wird, wurde Ende April von Facebook veröffentlicht:

 

Legt man diese Formel zu Grunde, so hängt die Chance ob eure Nachricht einen Benutzer erreicht von folgenden drei Faktoren ab:

User Affinity – Wie nahe steht der Benutzer zum Post-Ersteller

Je öfter man die Seite eines Benutzers besucht, seine Statusupdates kommentiert oder mag, desto größer wird dieser Wert und Facebook interpretiert, dass beide Benutzer aneinander interessiert sind. Es ist also wichtig, dass möglichst viele Benutzer möglichst oft eure Statusmeldungen, Updates und Fotos kommentieren. Erstellt eure Updates so, dass sie andere zu Kommentaren einladen. Stellt Fragen oder schreibt provokative Statements. Aber denkt auch daran, dass ihr eine Vielzahl von Menschen ansprechet und nicht immer nur die selben Freunde. Es lohnt sich für etwas Abwechslung zu sorgen und verschiedene Statusupdates etc. für verschiedene Personengruppen zu veröffentlichen. Damit erhöht ihr insgesamt die Reichweite aller eurer Meldungen.

Weight – Die Gewichtung, wie interessant ein Post ist

Dieser Wert hängt davon ab wie viele Benutzer das Update kommentieren oder mögen. Die Chance gesehen zu werden steigt also mit der Zahl der Reaktionen anderer Benutzer. Daher ist es wichtig aus euren Meldungen eine lebhafte Diskussion zu machen und möglichst viele Kommentare zu bekommen. Kommentiert eure eigenen Updates, stellt Fragen und versucht mehrere Benutzer in die Diskussion mit einzubeziehen. Seht jedes Update als eine kleine Mini Diskussionsplatform.

Decay – wie Zeitnah ist der Eintrag

Dieser Wert gibt an, wie alt das Facebook Update ist. Je mehr Freunde ein Nutzer hat, desto schneller verlieren Updates an Aktualität und verschwinden im digitalen Nirvana. Im Durchschnitt ist dies nach 24-48 Stunden der Fall. Achtet also darauf, nicht zu viele Nachrichten gleichzeitig zu veröffentlichen. Wer fünf mal am Tag ein Statusupdate schreibt kannibalisiert nur sich selbst. Ich persönlich versuche pro Tag eine Sache zu veröffentlichen und damit jedem Update ein wenig Aufmerksamkeit zu ermöglichen.

Juli 30, 2010   3 Comments

Das neue Standardwerk zur Arbeit der Zukunft: “Meconomy” von Markus Albers

Mit seinem ersten Buch “Morgen komm ich später rein” hat Autor Markus Albers schon viel Aufsehen erregt. Er beschreibt spannende Trends hin zu mehr Mobiblität und Freiheit bei der Gestaltung der eigenen Arbeit. Anfang des Jahres ist die Fortsetzung “Meconomy“, zuerst nur als E-Book und Anfang März auch als Printausgabe, erschienen. Markus war so freundlich und hat mir ein paar Fragen zum neuen Buch beantwortet. Er verrät unter anderem, was “Meconomy” von seinem ersten Buch unterscheidet und wie der Launch als E-Book geklappt hat.

1. Worin unterschiedet sich “Meconomy” von Deinem letzten Buch “Morgen komm ich später rein”?

Markus Albers: “Im ersten Buch habe ich beschrieben, dass wir nicht mehr jeden Tag ins Büro gehen müssen, sondern – mit Hilfe moderner Technik – arbeiten können, WANN und WO wir wollen. Und dass immer mehr Menschen und Unternehmen das nutzen. Im neuen Buch, Meconomy, habe ich gefragt: Und was passiert dann? Stellen wir uns dann nicht auch sehr schnell die Sinnfrage, WOMIT verdiene ich mein Geld? Es geht also um das Sich-selbst-erfinden nach der Krise und um die Selbstverwirklichung in der digitalen Ökonomie. Mein Gefühl war, und das hat die Recherche dann auch so bestätigt, dass sich im Feld der Arbeit ein Strukturwandel vollzieht, den wir schon länger beobachten: Die Menschen verlassen sich nicht mehr auf die lebenslange Festanstellung, die großen Unternehmensmarken bieten nicht mehr unbedingt die erstrebenswerteste Karriere und der tägliche Weg ins Büro und dieser Büroalltag ganz allgemein sind auch nicht mehr die ideale Lebensform für Jedermann. In der Krise haben die Menschen gesehen, dass vieles im Wanken ist und man sich auf manche alte Institutionen und Regeln nicht mehr verlassen kann. Auf der anderen Seite macht die Technik heutzutage vieles möglich: Sie ermöglicht nicht nur das mobile und flexible Arbeiten, wie ich es im ersten Buch gezeigt habe, sondern erleichtert es auch, sich selbständig zu machen. Die Produktionsmittel, die man braucht, um eine Firma zu gründen, sind so unendlich viel günstiger geworden, dass es heute sehr viel einfacher geworden ist, das, was man wirklich gerne tut, als Beruf zu wählen, also seine Leidenschaften zum Job zu machen. Das finde ich neu und spannend.”

2. Was kann der Leser aus dem Buch lernen?

Markus Albers: “Die kleinste wirtschaftliche Einheit ist heute die eigene Person, das eigene Wissen. Man spricht natürlich schon länger von Wissensarbeit und von der kreativen Klasse, aber ich habe den starken Eindruck, dass wir zunehmend, und vielleicht zum ersten Mal, in eine Phase kommen, wo immer mehr Menschen wirklich sagen können: Das, was ich brauche, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen, das ist in meinem Kopf! Und damit habe ich die Möglichkeit, das zu tun, woran mein Herz hängt und was ich wirklich gerne mache. Man hört das ja ganz oft von Menschen: „Wenn ich könnte, dann würde ich das und das machen“ – heute geht das tatsächlich! Und das tun auch immer mehr Menschen. Interessanterweise sind ausgerechnet im Krisenjahr 2009 in Deutschland mehr neue Unternehmen gegründet worden, als bestehende pleite gegangen sind. Ein zweiter Aspekt: Die Frage ist nicht nur, was man machen möchte, sondern auch wo man es machen möchte – sprich: die globale Mobilität nimmt zu, auch der Deutschen. So sind 2008 zum ersten Mal seit rund 25 Jahren mehr Menschen aus Deutschland ausgewandert als eingewandert, das hat sich 2009 fortgesetzt. Zwei große Trends, die diesen Strukturwandel belegen.”

3. Du hast “Meconomy” zunächst nur als E-Book veröffentlicht. Wie ist Dein Zwischenfazit? Denkst Du, dass andere Autoren Deinem Beispiel folgen werden (und sollten)?

Markus Albers: “Zumindest gibt es heute die Möglichkeit dazu und es ist viel einfacher als man denkt. Mein Verlag hatte den Erscheinungstermin des Buches auf den Herbst 2010 geschoben – und das war mir einfach zu spät, denn ich hatte das Manuskript im Herbst 2009 fertig, und es ist auch kein ganz zeitloses Thema, sondern hat eine hohe Aktualität. Als ich dann gesehen habe, dass mit der Ankündigung vieler neuer Lesegeräte das digitale Lesen im letzten Herbst klar in den Blickpunkt gerückt ist und gleichzeitig eine neue Debatte um Paid Content begann, habe ich mich ermutigt gefühlt, es einfach einmal selber zu versuchen und auf eigene Faust ein E-Book auf den Markt zu bringen. Das war der Anfang einer spannenden Odyssee. Die Buchbranche ist im Umbruch, und die wenigsten haben eine Antwort, was als Nächstes passiert. Das hat den Vorteil, dass man, wenn man wie ich ganz unbedarft auf Leute zugeht, überall offene Türen findet. Mir kam entgegen, dass viele an einem Experiment interessiert waren. Inzwischen gibt es Meconomy aber auch auf Papier: Über epubli und Amazon als Print on Demand – man kann es sogar ganz normal im Buchhandel bestellen. Bei aller Technikbegeisterung: Das Buch in der Hand zu halten, ist als Autor dann doch ein gutes Gefühl.”

Das Buch gibts bei Amazon. Weitere Infos und Updates, findet ihr auf Markus’ Blog

April 11, 2010   2 Comments

strandschicht.de – Die Homepage ist online!

Unsere Seite ist schon seit ein paar Tagen erreichbar, aber bisher habe ich das noch ein bisschen geheimgehalten. Jetzt also offiziell: Unter strandschicht.de findet Ihr ab sofort unsere Homepage. Für alle, dei jetzt erst zugeschaltet haben: Bei uns gibt es Virtuelle Persönliche Assistenten. Und zwar deutschsprachige. ;-)

Die Homepage haben wir von einer nepalesischen Firma machen lassen und sie hat uns knapp 500 Euro gekostet. Dafür konnten wir so oft Dinge ändern, wie wir wollten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Wie gefällt sie Euch? Es sind noch einige Fehler drin, Tippfehler etc. und auch Inhaltliches, aber Ihr könnt Euch schonmal einen Eindruck machen.

September 12, 2009   3 Comments

Surfnomade.de: Leben und Arbeiten am Strand

Ich habe mich gestern mit Julian Siewert von surfnomade.de getroffen. Er hat in den letzten Jahren immer mal wieder den Lifestyle eines Surfnomaden gelebt.

Surfnomaden machen genau das, wovon viele Menschen nur träumen. Sie leben monatelang am Strand, gehen Ihrer Leidenschaft nach, genießen Ihr Leben und arbeiten per Internet. Eine Strandhütte in Thailand kostet einen Euro pro Nacht, für fünf gibt es die Luxusversion.

Mich fasziniert dieser Lifestyle, weil er so viele interessante Möglichkeiten vereint. Man kann mit Einnahmen auf westlichem Lohnniveau und Ausgaben auf ostasiatischem Niveau einen Lebensstil führen, der auf konventionelle Weise fast unmöglich wäre. Insofern ist es auch eine Form von Geoarbitrage.

Ressourcen werden eingekauft, wo sie am günstigsten sind, in dem Fall Wohnen und Lebenshaltung in Thailand. Und Produkte und Dienstleistungen werden da verkauft, wo sie am meisten einbringen. In dem Fall die eigene Arbeitskraft in Deutschland.

Julian möchte in nächster Zeit einiges aufbauen auf seiner Seite und ich werde auf jeden Fall noch ein Interview oder vielleicht sogar einen Gastbeitrag von ihm hier veröffentlichen. Vielleicht zum Leben am Strand, vielleicht aber auch zum Geld verdienen über das Internet am anderen Ende der Welt.

Bis dahin haltet surfnomade.de im Auge.

September 11, 2009   No Comments

Strandschicht: Raus aus der langweiligen Routine, Arbeiten vom Strand aus!

Diese Überschrift kommt Euch vielleicht bekannt vor. Das ist unsere Vision und unser Motto. Wir möchten die Freiheit haben, von jedem Ort der Welt aus zu arbeiten.

Die Möglichkeiten dazu sind entweder längst vorhanden oder werden gerade geschaffen.

Wir leisten unseren Beitrag dazu mit Strandschicht. Das ist der offizielle Name unseres Startups. Weil ich das so konkret noch nicht hier vorgestellt habe, möchte ich Euch heute auch gleich unser Logo zeigen:

Was haltet Ihr davon? Bringt es nicht perfekt die Ideale rüber, die wir leben möchten? Unter Palmen in der warmen Sonne entspannen, Caipis schlürfen, im türkisen Wasser schwimmen gehen und dann wieder am Laptop das Geschäftliche erledigen, ohne dafür aufwachen zu müssen. ;-)

September 8, 2009   4 Comments

Prelaunch: Wann gibt es Virtuelle Persönliche Assistenten?

Seit fast einem Jahr arbeiten wir jetzt daran und bald ist es soweit. Dann gibt es endlich günstige Virtuelle Persönliche Assistenten in Deutschland. Gerade bekommt die Homepage die letzten Schliffe und sobald die fertig ist, starten wir die Betaphase.

Wir entwickeln in nächster Zeit noch einige interessante Erweiterungen. Am Anfang gibt es noch nicht viel IT-Unterstützung. Erstmal wollen wir herausfinden, wie das Zusammenspiel zwischen Virtuellem Persönlichen Assistenten und Kunden am besten funktioniert.

Wir planen zum Beispiel ein groupwarebasiertes System, das die Kommunikation zwischen Kunden und VPAs vereinfacht. Zum Beipsiel finden sich hier Informationen, wie weit ein Auftrag ist und es gibt auch ein Messagingsystem, Kalender etc.

Die Betatester arbeiten aber erstmal vor allem per E-Mail und Telefon mit dem Assistenten zusammen (was vermutlich hinterher auch größtenteils so sein wird).

Noch Betaplätze zu vergeben

Einige Betatester und viele Interessenten haben wir schon. Trotzdem gibt es zur Zeit noch ein paar “Testpakete” zu vergeben. Wenn Ihr also selber jetzt schon einen virtuellen Assistenten testen wollt, meldet Euch möglichst schnell bei mir per E-Mail.

Ich muss von Euch wissen:

  • Was macht Ihr und in welchem Bereich braucht Ihr Unterstützung?
  • Welche Aufgaben würdet Ihr einem Assistenten hauptsächlich geben?
  • Wie viele Stunden bräuchtet Ihr  Euren VPA voraussichtlich pro Monat?

Ich werde die Tester so auswählen, dass möglichst ein breites Spektrum unterschiedlicher Menschen aus unterschiedlichen Bereichen vertreten ist. So lernen wir am besten die unterschiedlichen Bedürfnisse kennen.

Also schreibt mir Eure E-Mails und ich schreibe auf jeden Fall zurück!

September 2, 2009   1 Comment

Die Gründung eines Startups mit virtuellen Assistenten

Wie gründet man ein Startup, das Virtuelle Persönliche Assistenten anbietet? Gerade sitze ich im Cafe Melis auf der Prenzlauer Allee in Berlin. Es ist ein bisschen bewölkt, aber bisher war das Wetter wirklich gut. Wir haben das Cafe schon seit ein paar Tagen zu unserem Headquarter gemacht.

Ab und zu brauchen wir ein bisschen Abwechslung. Dann ziehen wir weiter ins Plazebo auf der Kastanienallee, wo man direkt am offenen Fenster sitzen und nebenbei die Menschen auf der Straße beobachten kann.

Unsere Kantine ist ein kleiner Park gegenüber vom Mc Fit in der Prenzlauer Allee. Und eigentlich findet unser gesamter Arbeitsalltag zur Zeit auf den Straßen und in den Cafes Berlins statt.

Eigentlich hatten wir gar nicht geplant, das Konzept des virtuellen Assistenten bereits jetzt so realitätsnah auszuprobieren. Arbeiten vom Strand aus war immer meine völlig ernstgemeinte Vision. Eigentlich wollte ich mir damit aber Zeit lassen bis nach der Gründung.

Es funktioniert jedenfalls sehr gut. Das WLAN in den Cafes ist alles, was wir neben unseren Laptops brauchen, um das Unternehmen zu gründen. Ich gebe zu, dass manche Telefonate in dieser Atmosphäre etwas gewöhnungsbedürftig sind. Aber ich freue mich, dass wir den mobilen Lifestyle direkt auf Herz und Nieren prüfen können.

Unsere VPAs spielen dabei eine besondere Rolle. Sie können uns in vielen Bereichen super unterstützen. Egal, ob wir eine Liste mit potentiellen Kunden brauchen oder einfach nur wissen wollen, wo die nächste gute Pizzeria ist. Es macht zur Zeit wirklich kaum einen Unterschied, wo wir arbeiten und wo unsere virtuellen Assistenten sich befinden.

Es ist doch irgendwie, als säßen wir im Büro und unsere Mitarbeiter hätten ihre Arbeitsplätze in den Vorzimmern. Mit dem Unterschied, dass uns nicht unsere Assistentin den Kaffee bringt, sondern die freundliche Kellnerin – ach ja – und dass wir die einzigen sind, die hier gerade “arbeiten”. ;-)

Ich halte natürlich alles fest, damit ich später beweisen kann, wie wir unsere Firma gegründet haben. Ein paar Fotos lade ich Euch bald auch hoch.

August 21, 2009   4 Comments