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mehr Zeit - mehr Leben

Beim Thema Outsourcing haben die meisten von uns sofort bestimmte Länder im Sinn, z.b. Indien oder China. Doch abseits dieser viel gefragten Regionen findet sich das ein oder andere Land mit völlig eigenen und unerwarteten Möglichkeiten zum Outsourcing. Wusstet ihr z.B. dass in Laos erstaunlich viele Menschen Deutsch sprechen? Thomas Wanhoff arbeitet als freier Journalist, Podcaster und ist Berater zum Thema “Weblogs, Podcasts, Social Media”. Momentan lebt er selbst in Asien und gewährt uns ein paar Einblicke in diese Region:

1. Sie leben zur Zeit in Laos. Was sind ihrer Meinung nach die Vorteile der kleineren asiatischen Länder im Gegensatz zu den bekannten Outsourcing-Größen wie z.b. Indien?

In Indien sind die Löhne schon wieder am Steigen, und auch in China. In den SEA-Ländern ist das noch moderat. Das betrifft auch gesetzliche Regelungen, die in China arbeitnehmerfreundlicher werden, während in Ländern wie Kambodscha und Indonesien noch flexiblere Lösungen möglich sind. Allerdings ist es eine Frage der Zeit, wann auch da internationale Standards eingehalten werden. Vietnam zeigt, wie schnell das geht - hier haben die Arbeitnehmer weitgehende Rechte. Übrigens bieten diese Ländern nicht nur Outsourcing für Einheimische. Ich selbst kann wegen der geringeren Lebenshaltungskosten bestimmte Dienstleistungen ebenfalls günstiger anbieten.


2. Auf was muss man ihrer Meinung nach beim Outsourcing in der Region achten? Gibt es kulturell bedingte Fehler, die von Europäern oft gemacht werden?

Geduld steht an erster Stelle. Europäer haben oft wenig Geduld und erwarten eine Perfektion, die einfach nicht ohne weiteres erreicht wird. Geduld zahlt sich aber aus, wenn Prozesse erst einmal trainiert sind, laufen sie wie am Schnürchen. Gerade Vietnam ist bekannt dafür, wie fleissig [hier] gearbeitet wird.

3. Für welche Arbeitsbereiche sehen sie speziell in Laos ein gutes Potential?

Man muss bedenken dass Laos klein und arm ist. Es gibt also nicht viele Ressourcen. Das kann aber auch eine Chance sein. Jene Firmen, die Outsourcing anbieten, strengen sich mehr an um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Und Löhne sind auch hier noch auf niedrigem Niveau. Im Bereich IT gibt es wenige Angebote, mehr im Bereich Textilien.

4. Heutzutage ist Outsourcing nicht mehr allein großen Firmen vorbehalten, sondern auch Privatpersonen nutzen Möglichkeiten wie z.B. virtuelle Assistenten immer öfter. Was halten sie von privatem Outsourcing und wie nutzen Sie es?

Ich selbst habe seit 2 Jahren keinen Drucker mehr und mein Büro ist mein Laptop. Meine gesamte IT ist ausgelagert, vieles in der so genannten Cloud. Remember The Milk erinnert mich per iPhone daran, was ich wann zu erledigen habe. ich plane Termine mit Google Calender und mache Telefonkonferenzen per Skype. Dank Mindmeister kann ich über große Entfernungen sogar online Brainstorming machen. Ich könnte mir sogar vorstellen, eine reale Person als Assistenten zu haben, ohne das diese Person zwangsläufig physisch anwesend sein muss.

Wenn ihr mehr über die Region wissen wollt, schaut doch einfach auf Thomas‘ Blog vorbei.

Immer öfter hört man, dass Facebook besonders für kleinere Unternehmen immer wichtiger wird und einen exzellenten und vor allem kostenlosen Marketingkanal darstellt. Doch wie kann man das Freundschafts-Netzwerk richtig für sich nutzen und erreicht möglichst viele Menschen?

Ein wichtiger Teil der Kommunikation ist der Facebook News Feed auf der Startseite jedes Benutzers. Hier ist die optimale Stelle um Aufmerksamkeit zu erreichen. Doch nach Aussagen von http://brandglue.com/ kommt nur 1 von 500 Updates tatsächlich in den News Feed eines Benutzers. Ob und wie oft ein Update angezeigt wird, hängt vom Edge Rank des Updates ab. Und wie dieser berechnet wird, wurde Ende April von Facebook veröffentlicht:

Legt man diese Formel zu Grunde, so hängt die Chance ob eure Nachricht einen Benutzer erreicht von folgenden drei Faktoren ab:

User Affinity – Wie nahe steht der Benutzer zum Post-Ersteller

Je öfter man die Seite eines Benutzers besucht, seine Statusupdates kommentiert oder mag, desto größer wird dieser Wert und Facebook interpretiert, dass beide Benutzer aneinander interessiert sind. Es ist also wichtig, dass möglichst viele Benutzer möglichst oft eure Statusmeldungen, Updates und Fotos kommentieren. Erstellt eure Updates so, dass sie andere zu Kommentaren einladen. Stellt Fragen oder schreibt provokative Statements. Aber denkt auch daran, dass ihr eine Vielzahl von Menschen ansprechet und nicht immer nur die selben Freunde. Es lohnt sich für etwas Abwechslung zu sorgen und verschiedene Statusupdates etc. für verschiedene Personengruppen zu veröffentlichen. Damit erhöht ihr insgesamt die Reichweite aller eurer Meldungen.

Weight – Die Gewichtung, wie interessant ein Post ist

Dieser Wert hängt davon ab wie viele Benutzer das Update kommentieren oder mögen. Die Chance gesehen zu werden steigt also mit der Zahl der Reaktionen anderer Benutzer. Daher ist es wichtig aus euren Meldungen eine lebhafte Diskussion zu machen und möglichst viele Kommentare zu bekommen. Kommentiert eure eigenen Updates, stellt Fragen und versucht mehrere Benutzer in die Diskussion mit einzubeziehen. Seht jedes Update als eine kleine Mini Diskussionsplatform.

Decay – wie Zeitnah ist der Eintrag

Dieser Wert gibt an, wie alt das Facebook Update ist. Je mehr Freunde ein Nutzer hat, desto schneller verlieren Updates an Aktualität und verschwinden im digitalen Nirvana. Im Durchschnitt ist dies nach 24-48 Stunden der Fall. Achtet also darauf, nicht zu viele Nachrichten gleichzeitig zu veröffentlichen. Wer fünf mal am Tag ein Statusupdate schreibt kannibalisiert nur sich selbst. Ich persönlich versuche pro Tag eine Sache zu veröffentlichen und damit jedem Update ein wenig Aufmerksamkeit zu ermöglichen.

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  • Filed under: Marketing
  • Mit seinem ersten Buch “Morgen komm ich später rein” hat Autor Markus Albers schon viel Aufsehen erregt. Er beschreibt spannende Trends hin zu mehr Mobiblität und Freiheit bei der Gestaltung der eigenen Arbeit. Anfang des Jahres ist die Fortsetzung “Meconomy“, zuerst nur als E-Book und Anfang März auch als Printausgabe, erschienen. Markus war so freundlich und hat mir ein paar Fragen zum neuen Buch beantwortet. Er verrät unter anderem, was “Meconomy” von seinem ersten Buch unterscheidet und wie der Launch als E-Book geklappt hat.

    1. Worin unterschiedet sich “Meconomy” von Deinem letzten Buch “Morgen komm ich später rein”?

    Markus Albers: “Im ersten Buch habe ich beschrieben, dass wir nicht mehr jeden Tag ins Büro gehen müssen, sondern – mit Hilfe moderner Technik – arbeiten können, WANN und WO wir wollen. Und dass immer mehr Menschen und Unternehmen das nutzen. Im neuen Buch, Meconomy, habe ich gefragt: Und was passiert dann? Stellen wir uns dann nicht auch sehr schnell die Sinnfrage, WOMIT verdiene ich mein Geld? Es geht also um das Sich-selbst-erfinden nach der Krise und um die Selbstverwirklichung in der digitalen Ökonomie. Mein Gefühl war, und das hat die Recherche dann auch so bestätigt, dass sich im Feld der Arbeit ein Strukturwandel vollzieht, den wir schon länger beobachten: Die Menschen verlassen sich nicht mehr auf die lebenslange Festanstellung, die großen Unternehmensmarken bieten nicht mehr unbedingt die erstrebenswerteste Karriere und der tägliche Weg ins Büro und dieser Büroalltag ganz allgemein sind auch nicht mehr die ideale Lebensform für Jedermann. In der Krise haben die Menschen gesehen, dass vieles im Wanken ist und man sich auf manche alte Institutionen und Regeln nicht mehr verlassen kann. Auf der anderen Seite macht die Technik heutzutage vieles möglich: Sie ermöglicht nicht nur das mobile und flexible Arbeiten, wie ich es im ersten Buch gezeigt habe, sondern erleichtert es auch, sich selbständig zu machen. Die Produktionsmittel, die man braucht, um eine Firma zu gründen, sind so unendlich viel günstiger geworden, dass es heute sehr viel einfacher geworden ist, das, was man wirklich gerne tut, als Beruf zu wählen, also seine Leidenschaften zum Job zu machen. Das finde ich neu und spannend.”

    2. Was kann der Leser aus dem Buch lernen?

    Markus Albers: “Die kleinste wirtschaftliche Einheit ist heute die eigene Person, das eigene Wissen. Man spricht natürlich schon länger von Wissensarbeit und von der kreativen Klasse, aber ich habe den starken Eindruck, dass wir zunehmend, und vielleicht zum ersten Mal, in eine Phase kommen, wo immer mehr Menschen wirklich sagen können: Das, was ich brauche, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen, das ist in meinem Kopf! Und damit habe ich die Möglichkeit, das zu tun, woran mein Herz hängt und was ich wirklich gerne mache. Man hört das ja ganz oft von Menschen: „Wenn ich könnte, dann würde ich das und das machen“ – heute geht das tatsächlich! Und das tun auch immer mehr Menschen. Interessanterweise sind ausgerechnet im Krisenjahr 2009 in Deutschland mehr neue Unternehmen gegründet worden, als bestehende pleite gegangen sind. Ein zweiter Aspekt: Die Frage ist nicht nur, was man machen möchte, sondern auch wo man es machen möchte – sprich: die globale Mobilität nimmt zu, auch der Deutschen. So sind 2008 zum ersten Mal seit rund 25 Jahren mehr Menschen aus Deutschland ausgewandert als eingewandert, das hat sich 2009 fortgesetzt. Zwei große Trends, die diesen Strukturwandel belegen.”

    3. Du hast “Meconomy” zunächst nur als E-Book veröffentlicht. Wie ist Dein Zwischenfazit? Denkst Du, dass andere Autoren Deinem Beispiel folgen werden (und sollten)?

    Markus Albers: “Zumindest gibt es heute die Möglichkeit dazu und es ist viel einfacher als man denkt. Mein Verlag hatte den Erscheinungstermin des Buches auf den Herbst 2010 geschoben – und das war mir einfach zu spät, denn ich hatte das Manuskript im Herbst 2009 fertig, und es ist auch kein ganz zeitloses Thema, sondern hat eine hohe Aktualität. Als ich dann gesehen habe, dass mit der Ankündigung vieler neuer Lesegeräte das digitale Lesen im letzten Herbst klar in den Blickpunkt gerückt ist und gleichzeitig eine neue Debatte um Paid Content begann, habe ich mich ermutigt gefühlt, es einfach einmal selber zu versuchen und auf eigene Faust ein E-Book auf den Markt zu bringen. Das war der Anfang einer spannenden Odyssee. Die Buchbranche ist im Umbruch, und die wenigsten haben eine Antwort, was als Nächstes passiert. Das hat den Vorteil, dass man, wenn man wie ich ganz unbedarft auf Leute zugeht, überall offene Türen findet. Mir kam entgegen, dass viele an einem Experiment interessiert waren. Inzwischen gibt es Meconomy aber auch auf Papier: Über epubli und Amazon als Print on Demand – man kann es sogar ganz normal im Buchhandel bestellen. Bei aller Technikbegeisterung: Das Buch in der Hand zu halten, ist als Autor dann doch ein gutes Gefühl.”

    Das Buch gibts bei Amazon. Weitere Infos und Updates, findet ihr auf Markus’ Blog

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  • Filed under: Allgemein
  • Unsere Seite ist schon seit ein paar Tagen erreichbar, aber bisher habe ich das noch ein bisschen geheimgehalten. Jetzt also offiziell: Unter strandschicht.de findet Ihr ab sofort unsere Homepage. Für alle, dei jetzt erst zugeschaltet haben: Bei uns gibt es Virtuelle Persönliche Assistenten. Und zwar deutschsprachige. ;-)

    Die Homepage haben wir von einer nepalesischen Firma machen lassen und sie hat uns knapp 500 Euro gekostet. Dafür konnten wir so oft Dinge ändern, wie wir wollten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

    Wie gefällt sie Euch? Es sind noch einige Fehler drin, Tippfehler etc. und auch Inhaltliches, aber Ihr könnt Euch schonmal einen Eindruck machen.

    Ich habe mich gestern mit Julian Siewert von surfnomade.de getroffen. Er hat in den letzten Jahren immer mal wieder den Lifestyle eines Surfnomaden gelebt.

    Surfnomaden machen genau das, wovon viele Menschen nur träumen. Sie leben monatelang am Strand, gehen Ihrer Leidenschaft nach, genießen Ihr Leben und arbeiten per Internet. Eine Strandhütte in Thailand kostet einen Euro pro Nacht, für fünf gibt es die Luxusversion.

    Mich fasziniert dieser Lifestyle, weil er so viele interessante Möglichkeiten vereint. Man kann mit Einnahmen auf westlichem Lohnniveau und Ausgaben auf ostasiatischem Niveau einen Lebensstil führen, der auf konventionelle Weise fast unmöglich wäre. Insofern ist es auch eine Form von Geoarbitrage.

    Ressourcen werden eingekauft, wo sie am günstigsten sind, in dem Fall Wohnen und Lebenshaltung in Thailand. Und Produkte und Dienstleistungen werden da verkauft, wo sie am meisten einbringen. In dem Fall die eigene Arbeitskraft in Deutschland.

    Julian möchte in nächster Zeit einiges aufbauen auf seiner Seite und ich werde auf jeden Fall noch ein Interview oder vielleicht sogar einen Gastbeitrag von ihm hier veröffentlichen. Vielleicht zum Leben am Strand, vielleicht aber auch zum Geld verdienen über das Internet am anderen Ende der Welt.

    Bis dahin haltet surfnomade.de im Auge.

    Diese Überschrift kommt Euch vielleicht bekannt vor. Das ist unsere Vision und unser Motto. Wir möchten die Freiheit haben, von jedem Ort der Welt aus zu arbeiten.

    Die Möglichkeiten dazu sind entweder längst vorhanden oder werden gerade geschaffen.

    Wir leisten unseren Beitrag dazu mit Strandschicht. Das ist der offizielle Name unseres Startups. Weil ich das so konkret noch nicht hier vorgestellt habe, möchte ich Euch heute auch gleich unser Logo zeigen:

    Logo Strandschicht: Arbeiten unter Palmen am Strand

    Logo Strandschicht: Arbeiten unter Palmen am Strand

    Was haltet Ihr davon? Bringt es nicht perfekt die Ideale rüber, die wir leben möchten? Unter Palmen in der warmen Sonne entspannen, Caipis schlürfen, im türkisen Wasser schwimmen gehen und dann wieder am Laptop das Geschäftliche erledigen, ohne dafür aufwachen zu müssen. ;-)

    Seit fast einem Jahr arbeiten wir jetzt daran und bald ist es soweit. Dann gibt es endlich günstige Virtuelle Persönliche Assistenten in Deutschland. Gerade bekommt die Homepage die letzten Schliffe und sobald die fertig ist, starten wir die Betaphase.

    Wir entwickeln in nächster Zeit noch einige interessante Erweiterungen. Am Anfang gibt es noch nicht viel IT-Unterstützung. Erstmal wollen wir herausfinden, wie das Zusammenspiel zwischen Virtuellem Persönlichen Assistenten und Kunden am besten funktioniert.

    Wir planen zum Beispiel ein groupwarebasiertes System, das die Kommunikation zwischen Kunden und VPAs vereinfacht. Zum Beipsiel finden sich hier Informationen, wie weit ein Auftrag ist und es gibt auch ein Messagingsystem, Kalender etc.

    Die Betatester arbeiten aber erstmal vor allem per E-Mail und Telefon mit dem Assistenten zusammen (was vermutlich hinterher auch größtenteils so sein wird).

    Noch Betaplätze zu vergeben

    Einige Betatester und viele Interessenten haben wir schon. Trotzdem gibt es zur Zeit noch ein paar “Testpakete” zu vergeben. Wenn Ihr also selber jetzt schon einen virtuellen Assistenten testen wollt, meldet Euch möglichst schnell bei mir per E-Mail.

    Ich muss von Euch wissen:

    • Was macht Ihr und in welchem Bereich braucht Ihr Unterstützung?
    • Welche Aufgaben würdet Ihr einem Assistenten hauptsächlich geben?
    • Wie viele Stunden bräuchtet Ihr  Euren VPA voraussichtlich pro Monat?

    Ich werde die Tester so auswählen, dass möglichst ein breites Spektrum unterschiedlicher Menschen aus unterschiedlichen Bereichen vertreten ist. So lernen wir am besten die unterschiedlichen Bedürfnisse kennen.

    Also schreibt mir Eure E-Mails und ich schreibe auf jeden Fall zurück!

    Wie gründet man ein Startup, das Virtuelle Persönliche Assistenten anbietet? Gerade sitze ich im Cafe Melis auf der Prenzlauer Allee in Berlin. Es ist ein bisschen bewölkt, aber bisher war das Wetter wirklich gut. Wir haben das Cafe schon seit ein paar Tagen zu unserem Headquarter gemacht.

    Ab und zu brauchen wir ein bisschen Abwechslung. Dann ziehen wir weiter ins Plazebo auf der Kastanienallee, wo man direkt am offenen Fenster sitzen und nebenbei die Menschen auf der Straße beobachten kann.

    Unsere Kantine ist ein kleiner Park gegenüber vom Mc Fit in der Prenzlauer Allee. Und eigentlich findet unser gesamter Arbeitsalltag zur Zeit auf den Straßen und in den Cafes Berlins statt.

    Eigentlich hatten wir gar nicht geplant, das Konzept des virtuellen Assistenten bereits jetzt so realitätsnah auszuprobieren. Arbeiten vom Strand aus war immer meine völlig ernstgemeinte Vision. Eigentlich wollte ich mir damit aber Zeit lassen bis nach der Gründung.

    Es funktioniert jedenfalls sehr gut. Das WLAN in den Cafes ist alles, was wir neben unseren Laptops brauchen, um das Unternehmen zu gründen. Ich gebe zu, dass manche Telefonate in dieser Atmosphäre etwas gewöhnungsbedürftig sind. Aber ich freue mich, dass wir den mobilen Lifestyle direkt auf Herz und Nieren prüfen können.

    Unsere VPAs spielen dabei eine besondere Rolle. Sie können uns in vielen Bereichen super unterstützen. Egal, ob wir eine Liste mit potentiellen Kunden brauchen oder einfach nur wissen wollen, wo die nächste gute Pizzeria ist. Es macht zur Zeit wirklich kaum einen Unterschied, wo wir arbeiten und wo unsere virtuellen Assistenten sich befinden.

    Es ist doch irgendwie, als säßen wir im Büro und unsere Mitarbeiter hätten ihre Arbeitsplätze in den Vorzimmern. Mit dem Unterschied, dass uns nicht unsere Assistentin den Kaffee bringt, sondern die freundliche Kellnerin - ach ja - und dass wir die einzigen sind, die hier gerade “arbeiten”. ;-)

    Ich halte natürlich alles fest, damit ich später beweisen kann, wie wir unsere Firma gegründet haben. Ein paar Fotos lade ich Euch bald auch hoch.

    Entschuldigt, dass ich lange keinen neuen Beitrag geschrieben habe. Ich habe in den letzten Wochen meine Abschlussklausuren geschrieben und bin jetzt endgültig fertig mit dem Studieren.

    Jetzt geht es wieder los hier im Blog! Ich werde wieder regelmäßig schreiben, wie Simon und ich versuchen, den Lifestyle unserer Träume zu verwirklichen.

    Als nächstes steht jetzt unsere Gründung bevor. Ich habe Euch ja schon vor einiger Zeit angekündigt, dass wir demnächst die ersten wirklich günstigen virtuelle Assistenten in Deutschland anbieten werden. Zur Zeit ist es kaum möglich, Arbeiten auszusourcen, um mehr Zeit für wichtigere Dinge zu haben. Hier im Blog werden wir Euch natürlich auf dem Laufenden halten, wenn es was Neues gibt!

    Demnächst veröffentlichen wir natürlich auch ein paar Case Studies, um Euch zu zeigen, welcher Lifestyle mit VPAs wirklich möglich ist. Tim Ferriss lässt sich von Teams rund um die Welt Dates bei sich zu Hause vereinbaren? Mal sehen, wie wir das schlagen können! ;-)

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  • Ich habe den ersten Teil dieses Interviews letzte Woche auf Importblog gepostet. Couch Tycoon-Gründer Hans Penz beantwortet mir ein paar Fragen zum Peer-to-Peer-Venture Capital (auf deutsch: Kapital zur Unternehmensfinanzierung von Privatleuten).

    Im ersten Teil haben wir über die Idee hinter Couch Tycoon und die Anforderungen an Startups, die Geld haben wollen, gesprochen. In diesem Teil spricht Hans unter anderem darüber, wie viel Geld man über die Plattform bekommen kann und welches Rechtsverhältnis dann zwischen Kapitalgeber und Startup besteht.

    4. Mich würde besonders interessieren, welche Größe die einzelnen Projekte im Schnitt haben (oder haben sollen). Wird es sich eher um sehr kleine Startups handeln oder können auch größere Unternehmen mit CouchTycoon Kapital finanziert werden? Kannst Du mir einen ungefähren Größenrahmen nennen, in dem die Projekte liegen?

    Wie bereits erwähnt, konzentrieren wir uns in der ersten Phase nur auf Ventures in sehr frühen Phasen. Deshalb haben wir auch den Standarddeal eingeführt, bei dem Gründer 20.000 $ für einen 5 % Anteil an ihrem Venture bekommen können. Später werden wir natürlich auch Ventures aus anderen Bereichen, in anderen Phasen und mit anderen Beträgen auf die Plattform nehmen.

    5. Eure Seite ist komplett auf Englisch. Wollt Ihr Eure Plattform auch für internationale Anleger und Startups öffnen?

    Natürlich wollen und müssen wir in Zukunft die Plattform internationalisieren, um eine möglichst große Reichweite bei Finanziers und Gründern zu erreichen. Im Moment konzentrieren wir uns jedoch auf den US-Markt.

    6. Bei den Unternehmen wird es sich ja größtenteils nicht um AGs handeln. Wie sieht das Rechtsverhältnis aus zwischen Anleger und Unternehmen? Werden die Anleger als Fremdkapitalgeber betrachtet?

    Nein, der Finanzier wird nicht als Fremdkapitalgeber betrachtet. Auch nicht als Eigenkapitalgeber. Wir, die Plattform, beteiligen uns an den jeweiligen Start-ups und halten die Anteile. Es kommt kein direkter Vertrag zwischen Finanzier und den Start-ups zustande. Sowohl die Finanziers haben ausschließlich mit uns einen Vertrag (die AGB) als auch die Gründer haben nur mit uns einen Vertrag (separater Beteiligungsvertrag). CouchTycoon.net fungiert als Bindeglied und ausführendes Organ der Communitymitglieder.

    Der Finanzier kauft ein Venture Poster von einem Start-up das er für vielversprechend hält. Können alle Poster verkauft werden, haben wir als Plattform das Geld eingesammelt um uns am Start-up zu beteiligen. Dafür erhält der Posterkäufer einen digitalen Anteil, den er auf unserer Plattform handeln kann und der ihn dazu berechtigt bei Entscheidungen abzustimmen. Wir als reale Anteilseigner an den Start-ups handeln dann exakt 1:1 so, wie es die Community abgestimmt und beschlossen hat. Wird der Community-Anteil an einem Start-up an einen externen Investor verkauft (vorausgesetzt die Community will das), verkaufen wir den Anteil und kaufen die digitalen Anteile der Communitymitglieder in unserer Spielwährung ‘CouchChips’ zurück. Die gutgeschriebenen CouchChips können natürlich in eine reale Währung umgetauscht werden oder es können damit andere Start-ups zu finanzieren.

    Wenn Euch das Konzept gefällt und Ihr selber Kapital für ein Projekt braucht, schaut Euch die Plattform von Couch Tycoon einfach mal an. Ich denke, vor allem in der Krise kann privates Venture Capital eine riesige Möglichkeit sein. Vielleicht auch, weil die Banken beim einen oder anderen ein bisschen an Vertrauen verloren haben. ;-)

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