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mehr Zeit – mehr Leben

Archive for März, 2009

Was ist eine Comfort Zone und warum sollte man sie erweitern?

Erstmal meine Motivation zu diesem Artikel: Ich habe in den letzten Jahren immer wieder gemerkt, dass mein Erfolg oder auch mein Misserfolg im Umgang mit anderen Menschen zu einem großen Teil davon abhängt, ob ich mich innerhalb oder außerhalb meiner Comfort Zone bewege.

Was bedeutet also Comfort Zone?

Die Comfort Zone ist das Limit nach deren Überschreiten Du Dich nicht mehr wohl fühlst. Zum Beispiel: Wenn Du am Rand einer Brücker stehst, um Deine Füße ein Gummiband gebunden ist und Du bereit bist in die Tiefe zu springen, dann kannst Du Dich dabei entweder völlig relaxed oder aber etwas unwohl, vielleicht sogar ein bisschen aufgeregt fühlen. ;-)

Wenn Du Dich entspannt fühlst, liegt Bungee Jumping innerhalb Deiner Comfort Zone (dann hast Du es entweder schon ziemlich oft gemacht oder hast einfach vor gar nichts Angst). Bist Du etwas nervös vor dem Sprung, hast Du wahrscheinlich Dein Comfort Level überschritten.

Normalerweise liegen Dinge innerhalb unserer Comfort Zone, die keine Unsicherheit verursachen. Die meisten Menschen fühlen sich zum Beispiel zu Hause vorm Fernseher ganz wohl, weil sie genau wissen, dass ihnen nichts passieren wird, wenn sie LOST gucken. Die Unsicherheit ist also quasi Null.

Begibt sich ein Mensch aber in eine Situation, deren Ausgang er noch nicht kennt, entsteht Unsicherheit. Und sobald diese Unsicherheit auftritt, klickt bei vielen Menschen die Comfort Zone ein und verhindert, dass wir uns auf dieses neue unsicherere Terrain begeben. Eben durch dieses mulmige Gefühl im Bauch. Instinktiv wollen wir es eher wieder los werden, als rauszufinden, was wir für neue Erfahrungen machen können.

Das macht sogar Sinn, wenn man es aus evolutionärer Sicht betrachtet. Vor einigen Zehntausend Jahren war es instinktiv sicher ganz sinnvoll, den eigenen Stamm nicht zu verlassen und eventuell die Keule eines anderen Stammführers über den Kopf zu kriegen bei dem Versuch, ihm seine Dame auszuspannen. :-P

Mittlerweile können wir unsere Comfort Zome aber meistens verlassen, ohne uns Sorgen um unseren Kopf machen zu müssen. Im Gegenteil: Viele Menschen lassen sich von den Grenen Ihrer Comfort Zone davon abhalten, das zu tun, was sie wirklich tun möchten. Sie fühlen Angst und begeben sich intuitiv nicht in eine Situation, in der sie vielleicht eine Menge hätten lernen können.

Die Comfort Zone erweitern

Die gute Nachricht ist: Egal auf welcher Stufe Ihr gerade steht, ob Ihr also den ganzen Tag schwitzige Hände habt und nervös seid, sobald sich Euch im Bus jemand gegenüber setzt oder, ob Ihr ganz locker jeden Tag fremde Menschen ansprecht und überall neue Leute kennenlernt, die Comfort Zone lässt sich ausdehnen wie ein Luftballon.

Wie funktioniert das? Es reicht leider noch nicht einfach Luft reinzublasen, aber ganz so kompliziert ist es auch nicht.

Die Comfort Zone lässt sich einfach ausdehnen, indem man sie bewusst (oder unbewusst) verlässt. Stellt sie Euch als einen Kreis aus kleinen roten Fähnchen vor. Am Anfang ist der Kreis vielleicht noch ein bisschen enger um Euch gesteckt. Jedes Mal, wenn Ihr Eure Comfort Zone aber in einer Richtung verlasst, könnt Ihr ein Fähnchen mitnehmen und es ein bisschen weiter außen wieder in den Boden stecken.

Die Fähnchen stehen dabei für verschiedene Dimensionen. Eins kann zum Beispiel Euer Comfort Level im Umgang mit fremden Menschen darstellen, ein anderes, wie wohl Ihr Euch bei öffentlichen Reden fühlt und ein drittes könnte repräsentieren, wie entspannt Ihr Euch am Rand der Brücke vor einem Bungee Sprung fühlt.

Und wie erweitere ich jetzt konkret meine Comfort Zone?

Kommen wir von roten Fähnchen mal wieder zurück in die Praxis. Ich zähle einfach mal ein paar Dinge auf, die für mich konkret etwas gebracht haben:

  1. In eine volle U-Bahn stellen und die ganze Fahrt über zwischen zwei Haltestellen laut singen. Am Anfang hat es mich eine Menge Überwindung gekostet, aber als ich gesehen habe, dass die Leute sich sogar freuen, dass jemand gute Laune verbreitet und ein bisschen Abwechslung in ihren Alltag bringt, hat es richtig Spaß gemacht.
  2. Fremde Menschen in der Stadt ansprechen. Habt Ihr das schonmal versucht? Einfach Menschen, die gerade auf dem Weg zum Optiker oder zum Arzt sind, anhalten und ein vernünftiges Gespräch anfangen? Am Anfang lag das echt verdammt weit außerhalb meiner Comfort Zone, aber vor allem um nette Leute vom anderen Geschlecht kennenzulernen, kann es manchmal ganz nützlich sein. ;-)
  3. Auf einem öffentlichen Platz eine Rede halten. Mit einem öffentlichen Platz meine ich natürlich einen Ort, an dem auch Menschen sind. Und mit Rede meine ich einfach irgendwas erzählen. Sucht Euch ein Thema, mit dem Ihr Euch gut auskennt und erzählt einfach ein bisschen was darüber. Ihr werdet merken, dass Ihr Euch direkt danach unbesiegbar fühlt.
  4. Das Superlativ Spiel. Eines meiner wohlgehütetsten Geheimnisse. Das mysteriöse Superlativ Spiel. Soll ich Euch daran wirklich teilhaben lassen…? ;-) Es geht ganz einfach. Wenn Ihr mit mehreren Leuten unterwegs seid, zum Beispiel auf dem Weg in eine Bar, stellt Euch gegenseitig der Reihe nach Aufgaben, die einen Superlativ enthalten. Jede Aufgabe soll möglichst immer eine etwas größere Herausforderung sein als die letzte. Seid einfach kreativ bei den Aufgaben. Alles ist erlaubt. :-) Beispielaufgabe: “Was ist der kreativste Weg, diesen Taxifahrer da vorne davon zu überzeugen, uns umsonst zur Bar zu bringen?” Ihr werdet merken, dass Ihr super Eure Comfort Zone erweitert, Eure Social Skills aufbessert und eine Menge Fun dabei habt!

Soweit meine Erfahrungen Ideen hierzu.

Was macht Ihr, um Eure Comfort Zone zu erweitern? Ich freue mich immer über neue (verrückte) Ideen. Also her damit in den Kommentaren! :-)

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  • Ich habe mich lange um Budgets gedrückt, weil es mir zu aufwendig erschien, mir erst genau zu überlegen, wofür ich Geld ausgebe und dann auch noch zu kontrollieren, ob ich mich wirklich daran halte. Mittlerweile habe ich für mich aber einen ganz guten Kompromiss gefunden, der mich nicht viel Zeit kostet und einfach zu kontrollieren ist.

    Warum stelle ich mir Budgets auf?

    Ich mag sie aus drei Gründen:

    1. Ich habe eine Übersicht, wwelche Punkte Kosten verursachen.
    2. Ich kann kontrollieren, wohin mein Geld letztendlich geflossen ist.
    3. Wenn ich vernünftig budgetiere, zwinge ich mich selbst dazu, sinnvoll mit meinem Geld umzugehen.

    Vielleicht kurz eine kleine Ergänzung zum dritten Punkt. Sinnvoll mit Geld umzugehen bedeutet für mich, kein unnötiges Geld auszugeben und mir mittelfristig finanzielle Unabhängigkeit zu verschaffen.

    Auf deutsch: Früher habe ich mein ganzes Geld verfeiert und hatte am Ende des Monats nichts mehr übrig um mir Essen zu kaufen. Heute teile ich mir das Geld so ein, dass ich das Feiern mit dem Essen kombinieren kann und mir nebenbei mein Vermögen aufbaue. ;-)

    Wie stelle ich meine Budgets auf?

    Also wie kann ich konsequent budgetieren, ohne dass es zu unübersichtlich wird oder ich es nicht mehr kontrollieren kann?

    Der wichtigste Schritt ist, die größten Kostenblöcke festzulegen. Ich überlege mir also zuerst, welche regelmäßigen Kosten ich auf jeden Fall habe. Das sind zum Beispiel:

    • Wohnkosten
    • Nahrung
    • Beförderung
    • Telefon/Internet
    • Handy
    • Versicherungen

    Dann schreibe ich mir auf, wie viel Geld ich zur Zeit für jeden Bereich ausgebe. Überlegt Euch selbst, ob Ihr Euch noch Gedanken macht, wo Ihr was einsparen könnt. Ich gebe an einigen Stellen mittlerweile viel weniger aus, weil ich die Beträge einfach mal hinterfragt habe.

    Jetzt kommen die flexiblen Beträge. Es sollten nicht mehr als drei oder vier zusätzliche Punkte sein. Bei mir ist ein Punkt zum Beispiel “Bücher”. Legt auch hier die Beträge fest, die Ihr ausgeben wollt und geht Sparpotentiale durch.

    Nehmt Euch jetzt den Betrag, der Euch monatlich zur Verfügung steht und Schreibt Euch eine kleine Tabelle mit Einnahmen und Ausgaben.

    Wichtig: Zieht jetzt zuallererst mindestens 15 % Eurer Einnahmen ab. Denkt daran, Euch immer zuerst selbst zu bezahlen!

    Addiert jetzt alle Ausgaben und guckt, wie viel Geld noch übrig ist.

    Wenn Ihr schon im Negativen seid, überlegt, welche Punkte auf der Ausgabenseite Ihr noch kürzen könnt, ohne Lebensstandard aufgeben zu müssen oder wie Ihr zusätzliches Einkommen gewinnen könnt.

    Nachdem also alles stimmig ist, habt Ihr jetzt Eure Budgets auf der Ausgabenseite.

    Nächsten Dienstag am Money Day beschreibe ich, wie Ihr Eure Budgets automatisch kontrollieren könnt.

    Meine Budgetierung ist früher nämlich in den meisten Fällen daran gescheitert, dass es zu viel Arbeit war, alles nachzurechnen. Nächste Woche beschreibe ich Euch eine Methode, mit der Ihr Euch nicht mehr aktiv um die Budgets kümmern müsst und sie trotzdem einhaltet.

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  • Bisher kann ich euch nur von meinen Erfahrungen in China berichten. Nächstes Jahr kommen ein paar andere asiatische Länder dazu.

    Es geht um günstige Klamotten. In diesem Fall beschreibe ich Euch kurz, was Ihr für chinesische Schneider bezahlt und wie Geoarbitage erzielen könnt, indem Ihr Euch in china Kleidung anfertigen lasst.

    Bei chinesischen Schneidern könnt Ihr im Grunde alles bekommen, was Ihr wollt. Ihr könnt mit einer GQ auftauchen und Euch exakt einen Armani-Mantel oder ein D&G Sakko nachschneidern lassen. Und in der Regel bezahlt Ihr für solche Aufträge weniger als 100 Euro.

    Auch wenn Ihr keine so exquisiten Wünsche habt, bekommt Ihr spottbillige Hemden oder maßgeschneiderte Anzüge in europäischer Qualität (wenn Ihr Euch vorher ein bisschen informiert, wer gute Arbeit leistet;).

    Mal ein paar konkrete Zahlen:

    Einen Dreiteiler bekommt Ihr in guter Qualität für ab ca. 65 Euro, in schlechter Qualität für 30 Euro und in hervorragender Qualität für 180 Euro.

    Ein Mantel liegt im Bereich zwischen 50 Euro für relativ schlechtes Material und 200 Euro für eine individuelle Anfertigung in sehr guter Qualität und aus sehr gutem Material.

    Maßhemden bekommt Ihr ab 5 Euro, für gute Qualität habe ich aber auch regelmäßig 9 Euro auf den Tisch gelegt. ;-)

    Ihr könnt Euch alle Teile individuell anpassen lassen und verschiedene Stoffe und Formen kombinieren.

    Nun ja, jetzt sagt Ihr vielleicht, dass die Schneider in China sitzen und Ihr womöglich in den nächsten Wochen nicht geplant habt, für einen Anzug nach China zu fliegen (obwohl ich das nur wärmstens empfehlen kann;). Es reicht allerdings schon, wenn der chinesische Schneider einmal Eure Maße genommen habt. Identische Hemden und Anzüge könnt Ihr problemlos aus Europa nachbestellen.

    Und bei Standardteilen reicht es sogar, wenn Ihr die Maße von einem deutschen Schneider nehmen und den Anzug in China nähen lasst. Wenn dann noch Änderungen nötig sind, kann der deutsche Schneider die ohne große Kosten vornehmen.

    Was sind Eure Erfahrungen mit geschneiderten Klamotten aus dem Ausland? Wo bekommt man noch günstigere Sachen? Ich habe gehört, dass die Preise in Vietnam ziemlich niedrig sind. Hat jemand Erfahrungen damit?

    Es gibt riesige Unterschiede in der Weise, wie wir mit Zeit umgehen. Die einen teilen sich jede Minute akribisch ein, um möglichst produktiv zu sein und andere nehmen sich Dinge vor, aber setzen sie nie um, weil sie meinen, sie hätten nicht genug Zeit.

    Ich möchte in diesem Post ein paar anderen Damen und Herren das Reden überlassen.Vielleicht findet der ein oder andere auf dem Weg ja ein bisschen mehr über seine persönliche Haltung zur Zeit heraus.

    “Don’t say you don’t have enough time. You have exactly the same number of hours per day that were given to Helen Keller, Pasteur, Michelangelo, Mother Teresa, Leonardo da Vinci, Thomas Jefferson, and Albert Einstein.”
    – H. Jackson Brown

    “The bad news is time flies. The good news is you’re the pilot.”
    – Michael Altshuler

    “A wise person does at once, what a fool does at last. Both do the same thing; only at different times.”
    – Baltasar Gracian

    “Many people seem to think that success in one area can compensate for failure in other areas. But can it really?…True effectiveness requires balance.”
    – Stephen Covey

    “Never let yesterday use up today.”
    – Richard H. Nelson

    Ich habe am Montag schon von der NewCome 2009 berichtet. Auf der Messe können sich Leute, die gerne gründen wollen, mit Experten und anderen Gründern austauschen.

    Ich habe gestern per Post noch eine Freikarte für die Messe bekommen und habe meine eigene schon eingelöst. Ihr müsst nur online einen Gutscheincode eingeben und könnt Euch das Ticket ausdrucken. Wer Interesse an dem Ticket hat, soll mir kurz eine E-Mail schreiben. First come, first serve!

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  • Was genau macht Reichtum aus? Welches Vermögen muss man besitzen oder über welche Kontostände verfügen, um sich wirklich reich nennen und fühlen zu können?

    Die Antwort ist einfach und logisch. Trotzdem kam sie nach fünf Semestern Wirtschaftsstudium für mich ein wenig unerwartet. Wahrscheinlich habe ich einfach etwas komplizierteres erwartet.

    Finanzieller Reichtum ist weder der Wert des eigenen Hauses, noch die Höhe des Kontostands. Das einzige, was zählt ist der monatliche Cash Flow.

    Was bedeutet das? Wenn Ihr finanzielle Freiheit erreichen wollt, solltet Ihr keine riesige Summe vor Augen haben über die Ihr frei verfügen könnt, sondern Euch klar machen, wie viel Geld Ihr jeden Monat benötigt, um den Lifestyle zu leben, den Ihr Euch vorstellt.

    Vorausgesetzt Ihr wollt nicht nur finanziellen Reichtum erreichen, um Euch soziale Statussymbole anzuschaffen, braucht Ihr gar keine riesigen Beträge, um den Lifestyle Eurer Träume zu finanzieren.

    Was bedeutet positiver Cash Flow und wie bekommt man ihn? Positiver Cash Flow ist einfach das Geld, was übrig bleibt, wenn Ihr von Eurem Einkommen alle Kosten bezahlt habt. Also bekommt Ihr positiven Cash Flow, indem Ihr an zwei Schräubchen dreht.

    1. Euch ein Einkommen schafft und dieses erhöht
    2. Eure Kosten gering haltet und nach Einsparpotentialen sucht

    Hört sich alt und abgedroschen an, oder? Geld sparen und mehr verdienen.

    Als ich eine Zeit darüber nachgedacht hatte, hat es für mich aber wirklich Sinn gemacht und meine ganze Denkweise zu Geld verändert Es schien mir auf einmal viel einfacher finanzielle Unabhängigkeit zu erreichen.

    Alles, was ich also machen muss, ist auszurechnen, welche Kosten ich habe, wenn ich den Lifestyle meiner Träume lebe und dann überlegen, wie ich mir ein Einkommen aufbaue, dass diese Kosten abdeckt.

    In den nächsten Wochen werde ich immer wieder auf diesen einfachen Grundsatz eingehen und euch Praxisbesispiele zeigen, wie Ihr an beiden Stellschrauben drehen könnt, OHNE Lebensqualität zu opfern

    Zum Beispiel mit Homepages für unter 200 Euro. ;)


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  • Am 27. und 28. April findet auf dem Stuttgarter Messegelände die “NewCome 2009″ statt. Die Ausstellung bietet Unternehmensgründern die Möglichkeit, sich über alle Bereiche der Selbstständigkeit zu informieren oder beraten zu lassen. Es gibt einen eigenen Beratungsparcours, in dem Ihr in einstündigen Gesprächen verschiedene Bereiche mit Experten diskutieren könnt.

    Wir werden zumindest am Freitag da sein und würden uns freuen, den einen oder anderen von Euch kennenzulernen. Kostenlose Tickets bekommt Ihr entweder bei Eurem Gründerverbund oder von Eurem Aussteller, wenn Ihr Euch für ein Beratungsgespräch registriert.

    Mit dem Programmheft könnt Ihr Euch vorher informieren, welche Veranstaltungen Ihr besuchen und mit wem Ihr sprechen wollt.

    Also wer ist dabei?

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  • An welche Projekt auch immer Ihr gerade arbeitet, wenn Ihr Visionen und Pläne habt, braucht Ihr eine Homepage oder zumindest ein Blog. Früher war das oft ein Problem für mich. Mein Webdesign war zwar okay, aber alles andere als professionell. Also habe ich nagefangen zu recherchieren, was Webseiten in Indien Pakistan etc. kosten und, was ich im Vergleich dafür für einen Freelancer bezahle.

    In diesem Post stelle ich Euch Möglichkeiten vor, professionelle Homepages zu einem Bruchteil der Kosten in Deutschland entwickeln zu lassen.

    Outsourcing des Webdesigns an eine Firma in Asien

    Es ist kein Geheimnis mehr, dass Länder wie Indien, Pakistan, Indonesien, Nepal oder auch Bangladesch ein sehr niedriges Lohnniveau haben und es sehr qualifizierte IT-Firmen.

    Das Outsourcing ist meine Lieblingsvariante bei der Erstellung von Homepages. Es gibt allerdings zwei kritische Punkte. Es dauert eine Weile, bis man die richtighe Firma gefunden hat, die gute Qualität zu einem niedrigen Preis liefert. Und die Kommunikation läuft komplett auf Englisch ab. Wer sich damit nicht wohlfühlt, sollte eine andere Alternative wählen.

    Die Erstellung von deutschsprachigen Seiten ist übrigens auch kein Problem. Ihr müsst halt nur detailiert beschreiben können, welcher Text auf welchen Button und auf welche Subpage gehört.

    Kosten: ab 250 US-Dollar (= 192,31 €) (Die Preise beziehen sich immer auf einen statische HTML-Seite mit etwa 20 Unterseiten, Logodesign/CI, Flashanimationen und unbegrenzten Anpassungen/Vorschlägen).

    Wenn Ihr wissen wollt, mit welchen konkreten Firmen ich zusammenarbeite oder Beispielseiten sehen wollt, schreibt mir eine Mail. Ich vermittle Euch dann einen Kontakt.

    Internationale Freelancer

    Es gibt ein riesiges Angebot an internationalen IT-Experten aus fast allen Ländern der Welt, die Euch günstig professionelle IT-Dienstleistungen anbieten.

    Der Vorteil von Freelancern ist, dass sie oft noch viel günstiger arbeiten als professionelle Webentwicklungsfirmen. Allerdings ist es oft schwieriger, die Qualität der Arbeit im voraus abzuschätzen.

    Freelancer findet Ihr zum Beispiel bei MondayWorks oder elance.

    Kosten: ab 150 US-Dollar (= 115,38 €)

    Wer von uns hat nicht irgendwo zu Hause noch eine To-Do-Liste rumliegen, die mit großen Visionen erstellt, aber hinterher nie in die Tat umgesetzt wurde? Vor nicht allzu langer Zeit habe ich noch zu den Menschen gehört, die keine Ahnung von effektivem Time-Management habenversuchen, ihre Ziele und Pläne mit To-do-Listen zu organisieren und in die Tat umzusetzen.

    Das Ergebnis? Ich habe kaum etwas geschafft bekommen und die To-do-Listen sind unaufhaltsam gewachsen. Ich bin zwar immer mal wieder auf die Listen gestoßen und habe mir gedacht, dass die Punkte schon Sinn machen, die ich da aufgeschrieben habe, aber konkret umgesetzt habe ich selten etwas.

    Mittlerweile gehe ich ein bisschen systematischer vor. Der Grund, aus dem To-do-Listen in den meisten Fällen To-do-Listen bleiben, ist, dass keine konkreten Handlungen an sie geknüpft sind.

    Bei mir standen da Dinge wie “Sommer Bergsteigen Alpen” oder “Contents schreiben Importblog”. Was fehlt bei diesen Formulierungen? Ich weiß zwar sofort, worum es geht, allerdings habe ich keine Kriterien definiert, wann das Ziel erreicht ist. Woher soll ich wissen, wann ich Sommer Bergsteigen Alpen auf meiner Liste abhaken kann?

    To-Do Listen können in vier simplen Schritten in Handlungen umgesetzt werden.

    1. Prioritäten vergeben

    Auf  euren To-Do-Listen stehen bestimmt auch viele Dinge, bei denen es zwar irgendwo ganz nett wäre, wenn man sie erledigt hätte, die aber auch nicht wirklich wichtig sind. Damit Ihr Eure Zeit nicht mit Dingen verschwendet, die euch nicht weiterbringen, müsst Ihr Prioritätenverteilen.

    Ich gehe dafür einfach durch meine Liste und mache leer Kreise, Kreise mit Plus- oder Kreise mit Minuszeichen hinter jeden Punkt in meiner Liste. Alle Punkte mit einem Minuszeichen streiche ich sofort.

    2. Dauer bestimmen

    Jetzt geht Ihr nochmal durch die Liste und schreibt an jeden Punkt, wie viel Zeit er in Anspruch nehmen soll. Das ist wichtig, um sich nicht endlos lange an einem Punkt aufzuhalten. Ihr kennt ja die Parkinsonsche Regel:

    “Der Mensch benötigt für eine Aufgabe immer so viel Zeit, wie ihm dafür zur Verfügung steht.”

    Hausarbeiten werden erst gemacht, wenn die Zeit zu knapp wird. Klausuren werden so lange geschrieben, wie Zeit zur Verfügung steht.

    Deswegen formuliert Euch eine klare Zeitvorgabe für Eure Aufgaben.

    3. To-Do-Listen in konkrete Ziele umwandeln

    Wie wird aus einem To-Do-Listenpunkt ein konkretes Ziel?

    1. Formulierung als Ziel
    2. Deadline setzen

    Wie formuliert man ein Ziel? Ganz einfach. Es muss konkrete Handlungen enthalten, deren Erreichen überprüfbar ist. Aus “Sommer Bergsteigen Alpen” kann ich also zum Beispiel “Ort und Zeit für Sommerurlaub in den Alpen festlegen”. Und weil das immer noch nicht überprüfbar genug ist, könnte ich kleine Pläne daraus ableiten:

    • Ort: “Fünf verschiedene Ort in den Alpen raussuchen, von denen aus geführte Hochalpintouren angeboten werden. Ergebnisse in Exceltabelle ordnen und den anderen Tourteilnehmern vorstellen. Anschließend einen Ort auswählen und Flüge buchen.”
    • Zeit: “Kalenderübersicht machen mit allen Zeiten, die für Sommerurlaub in Frage kommen. Selbe Übersicht von anderen Tourteilnehmern besorgen. Zeiten bestimmen an denen alle Zeit haben. Zwei Wochen auswählen.”

    Auf die Weise wisst Ihr ganz genau, welche Schritte nötig sind, um euren Plan in die Realität umzusetzen und Ihr könnt ganz genau überprüfen, ob Ihre eine Zwischenphase schon abgeschlossen habt.

    Und zweitens ist eine Deadline wichtig. Wenn Ihr genau festlegt, bis wann ein Ziel erreicht sein soll, könnt Ihr an dem Tag auch genau überprüfen, ob Ihr es erreicht habt. Wenn Ihr Euch keine Deadline setzt, schiebt Ihr wahrscheinlich vor allem unangenehmere Aufgaben endlos vor Euch her.

    4. Zeiten festlegen und Handeln!

    Jetzt müsst Ihr nur noch einen Zeitplan mit Eure Zielen bauen. Nochmal kurz von Anfang an: Ihr seid durch eure Liste gegangen und habt Plus- und Minuszeichen an die einzelnen Punkte gemalt. Dann habt Ihr daneben geschrieben, wie viel Zeit die Umsetzung dauern soll (z.B. “Einkaufen 1 Stunde“). Alle Punkte, die allgemein und vage formuliert waren, habt Ihr in planbare Zile mit Zwischenschritten umformuliert und Ihr habt Deadlines festgelegt.

    In eurer Liste stehen jetzt also ganz viele Punkte mit oder ohne Pluszeichen auf der rechten Seite und mit Zeitangaben auf der linken Seite.

    Jeden Morgen nehmt Ihr Euch diese Liste und fangt bei den Punkten mit einem Plus an und ordnet sie in einen Zeitplan. Ein Zeitplan bedeutet für mich einfach nur eine DIN A4-Seite auf der ich aufschreibe, womit ich mich zu welchen Uhrzeiten beschäftige. Ich mache es gerne auf Papier, aber es geht genauso gut mit Outlook oder auf dem Iphone/Blackberry.

    Und voila, von jetzt an arbeitet Ihr systematisch die wichtigen Punkte Eurer To-Do Listen ab, ohne Eure Zeit für unwichtige Dinge zu verschwenden. Die To-Do Losten sollten natürlich nicht das einzige Dokument sein, auf dem Ihr Euch Gedanken über Eure Ziele macht und es können täglich Punkte wegfallen oder dazukommen.

    Viel Spaß beim Handeln! ;) Und lasst mich wissen, welche Systeme für Euch noch funktionieren.

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