Case Study – Die 4-Stunden Studienwoche: Teil 1
Wir beide haben Tim Ferriss’ “The 4-Hour Workweek” gelesen und waren begeistert von den Ideen, mit denen er es schafft in 4 Stunden die Arbeit einer ganzen Woche zu erledigen.
Natürlich wollten wir ausprobieren , ob die Konzepte auch für uns als Studenten/Unternehmer geeignet sind. Wir studieren gerade im sechsten Semester BWL an der Uni Mannheim.
Wie können wir also mit möglichst wenig Arbeitsaufwand studieren, damit wir möglichst viel Zeit für unser Startup haben?
Studieren in 4 Stunden pro Woche
Erstmal haben wir unser Studium in seine Einzelteile zerlegt. Es gibt Vorlesungen, Übungen und Tutorien. In manchen Fächern müssen noch Case Studies oder Präsentationen abgeliefert werden und am Ende steht eine Klausur an. Keine Veranstaltung ist verpflichtend außer einer Übung, in der eine Präsentation einen Teil der Endnote ausmacht. Die Lehrmaterialien werden meist zur Verfügung getstellt und in den Veranstaltungen besprochen.
Also:
Schritt 1: Informationsaufnahme
Zuerst müssen wir herausfinden, auf welchem Weg wir die Informationen am schnellsten aufnehmen können. Gibt es gute Folien, mit denen man den Stoff von einer 90-minütigen Vorlesung in einer halben Stunde verinnerlichen kann? Oder orientiert sich die Vorlesung sehr stark an einem Buch und reicht es eventuell sich die Informationen des Buchs aufzubereiten?
Das Ergebnis dieser Überlegungen und Experiemnte ist, dass wir wissen, wie wir den Stoff für die einzelnen Fächer am zeitsparendsten aufnehmen können.
Aber richtig wenig Arbeit ist das immer noch nicht und es gibt immer noch recht viele Veranstaltungen, die wir besuchen müssen. Außerdem muss man den Stoff immer wieder durcheghen, bis man ihn verinnerlicht hat und dazu muss man sich immer wieder die richtigen Informationen aus verschiedenen Medien zusammensuchen.
Also teilen wir die Vorlesungen einfach auf! Simon hört sich Externes Rechnungswesen an, ich gehe dafür in Wirtschaftsinformatik und so weiter.
Schritt 2: Informationsaufbereitung
Jetzt müssen wir die Informationen noch austauschen, ohne viel Zeit dafür aufbringen zu müssen. Nach jeder Veranstaltung reduzieren wir den Stoff also auf seinen absoluten Kern, lassen also alle überflüssigen Informationen weg und bereiten den Inhalt strukturiert in einer Mindmap auf.
Diese Mindmap wird nach jeder Vorlesung erweitert, so dass der Stoff am Ende des Semesters in einer einzigen Mindmap zusammengefasst ist und die Informationen nicht mehr auf verschiedenen Folien zusammengesucht werden müssen (für Mindmaps benutzen wir MindJet MindManager Pro 7).
Die Mindmaps werden intuitiv gestaltet, so dass auch ein dDritter die Zusammenhänge versteht. Trotzdem briefen wir uns einmal pro Woche und tauschen in ca. einer halben Stunde alle nötigen Infos aus.
Das Experiment läuft gerade noch. Ich werde Euch also auf dem laufenden halten. Vor allem die Prüfungsvorbereitung dürfte interessant werden. Zur Zeit haben wir beide definitiv nicht wesentlich mehr als vier Stunden Arbeitsaufwand pro Woche und können uns ganz auf unser Startup konzentrieren.
2 comments
[...] haben wir die 4-Stunden Studienwoche gestartet. Wir teilen die Vorlesungen unter uns auf, besuchen nur Veranstaltungen, die wichtig sind [...]
[...] habe vor kurzem schonmal von unserem “4-Stunden Studienwoche“-Projekt berichtet. Wir versuchen gerade, den Zeitaufwand für die Uni so gering wie möglich [...]
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