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Posts from — April 2009

Die 4-Stunden Studienwoche: Wie schnell kann man den Stoff einer Vorlesung lernen?

Heute berichte ich Euch wieder von einem kleinen Feldversuch. Simon und ich haben ausprobiert, ob wir den Stoff, den wir bisher in zwei Vorlesungen behandelt haben, an einem Tag lernen können.

Bis zu den Klausuren sind es noch vier Wochen. Das Semester hat Mitte Februar angefangen und gerade hatten wir zwei Wochen Osterferien, also sollten es ungefähr zwei Drittel des gesamten Stoffes sein.

Ich habe vor kurzem schonmal von unserem “4-Stunden Studienwoche“-Projekt berichtet. Wir versuchen gerade, den Zeitaufwand für die Uni so gering wie möglich zu halten. Wie ich meine “Bachelorarbeit” geschrieben habe, habe ich Euch vor ein paar Tagen ja schon beschrieben.

Heute haben wir uns also an die Aufgabe gemacht, den Vorlesungsstoff so schnell wie möglich zu lernen.

Der Stoff welcher Vorlesungen lässt sich an wenigen Tagen lernen?

Es reicht natürlich nicht in jedem Studiengang, sich einen oder zwei Tage mit dem Stoff zu beschäftigen. Manchmal muss man Dinge ja sogar verstehen oder nachvollziehen können.

In Marketing und externem Rechnungswesen ist das allerdings genau nicht der Fall. Beide Fächer sind nur eine Aneinanderreihung von Informationen. In Marketing wechseln sich eigentlich nur Modelle, Matrizen und Folien voller Bulletpoints ab und in Rewe geht es auch nur um Prüfungsvorschriften und Ansetzungskriterien (Bilanzen etc. für Nicht-BWLer;).

Die Fächer eignen sich also super für Schnelllernverfahren, weil man wenig verstehen und einfach nur auswendig lernen muss. Die Sinnhaftigkeit ist eine andere Frage, aber in diesem Post geht es nur darum, wie man die Anforderungen mit möglichst wenig Aufwand erfüllt und den Stoff nicht gleich wieder vergisst nach den Klausuren.

1. Schritt: Informationen durchgucken und sortieren

Der ganze Stoff sollte an einem Stück geordnet vorliegen. Dann braucht man sich später nichts mehr zusammensuchen. Außerdem sollte man ihn sich schon einmal angeschaut haben. Für Leute, die in Vorlesungen gehen, sollte das kein Thema sein. Ich hatte allerdings bis heute keine Ahnung, worum es in diesem Skript geht.

Also geht den Stoff einmal durch, damit Ihr den gesamten Zusammenhang kennt. Danach fällt es viel einfacher, die einzelnen Kapitel zu verknüpfen.

Ganz wichtig: Sortiert alles aus, das irrelevant ist. So erspart Ihr Euch eine Menge Arbeit. Viele Beispiele sind zwar ganz anschaulich, aber nicht relevant für eine Klausur.

2. Schritt: Den Stoff auswendig lernen

Traurig, aber wahr. Jetzt müsst Ihr den Stoff nur noch auswendig lernen. Das Ganze sieht anders aus, wenn Ihr Physik oder Matrhe studiert, aber in den meisten geisteswissenschaftlichen Fächern ist es damit so gut wie getan.

Der Knackpunkt ist die Lerntechnik. Eigentlich ist es absurd, aber in der Schule bekommt man in der Regel nicht beigebracht, wie man lernt. Ich hatte jedenfalls nie ein Fach, in dem wir uns konkret mit Lerntechniken beschäftigt haben. Aber sie sind auch jetzt noch ganz einfach zu lernen.

Wenn der Stoff noch sehr ungeordnet ist, macht Euch eine Mindmap mit den wichtigsten Themenfeldern. Ich benutze Mindjet MindManager Pro 7. Minmaps auf dem Papier machen meiner Meinung nach nicht viel Sinn, weil sie sich hinterher nicht mehr vernünftig bearbeiten lassen.

Wenn Ihr zur Zeit überhaupt keine Mindmaps benutzt, müsst Ihr Euch vielleicht erst daran gewöhnen, Informationen so zu organisieren, aber nach einiger Zeit werdet Ihr es lieben. Und Ihr glaubt gar nicht, was sich alles mit einer Mindmap machen lässt. Theoretisch könnt Ihr Eurer ganzes Zeitmanagement und sogar ganze Projekte mit Mindmaps organisieren.

Für das Lernen ist die Anordnung von Informationen auf diese Weise sinnvoll, weil das Gehirn nicht linear denkt, sondern Informationen ähnlich kategorisiert und verknüpft wie eine Mindmap.

Als nächstes kommt der wichtigste Schritt: das eigentliche Auswendiglernen. Ich beschreibe Euch kurz, die Techniken, mit denen das am einfachsten und schnellsten geht, aber ich empfehle ich wärmstens zwei Bücher zum Thema:

 

In Power-Tool Gedächtnis beschreiben die Gedächtnisweltmeister Roland und Oliver Geisselhart, mit welchen Techniken man sich Dinge am schnellsten und dauerhaftesten einprägen kann. Ich konnte mir nach einer halben Stunde mit diesem Buch fünfzig vollkommen zusammenhangslose Sätze innerhalb von ca. fünf Minuten merken. Und da waren Sachen bei wie “Das Hochbauamt verbietet den Ausbau von Dachgeschosswohnungen” bei.

Grüning beschreibt in seinem Buch alle Phasen des Lernens. vom Speed Reading übers Mind Mapping bis hin zu Gedächtnistechniken.

Die wichtigsten zwei Gedächtnistechniken, die ich für den Marketingstoff angewendet habe, sind die Zahlensymbole und die Verwendung von Bildern und Geschichten.

Die Zahlensymbole findet Ihr auf der Homepage von Roland Geisselhart.

Mit dieser Technik kann man sich Folien, auf denen nur Bulletpoints stehen, super merken. Jede Zahl bekommt ein Symbol, das ihr ähnlich sieht und jetzt müsst Ihr nur noch die Information auf der Folie mit dem jeweiligen Zahlensymbol verknüpfen (Guckt Euch hierzu am besten erst die Zahlensymbole an, dann sollte klarwerden, was ich meine). Stellt Euch die Information irgendwie bildlich vor und verknüpft sie möglichst außergewöhnlich mit dem Gegenstand des Zahlensymbols.

Beispiel: Auf einer Folie war der erste Punkt “complaint definition”. Also habe ich mir vorgestellt, wie der verärgerte Kunde zu Beschwerdenannahmestelle kommt und ihm dort erstmal eine Kerze vorgesetzt wird, damit er ein Beschwerdeformular ausfüllen kann. Je verrückter und außergewöhnlicher die Verknüpfungen sind, umso besser kann man sie sich merken (und ich weiß, dass diese jetzt nicht sonderlich verrückt war).

Teilweise sind die Stories so verrückt, dass man nur noch darüber lachen kann, wenn man sie später nochmal durchgeht. Dann sind sie ganz gut, denke ich.

Informationen, die Ihr nicht mit den Zahlensymbolen verknüpft (und das ist der größte Teil), könnt  Ihr in andere Bilder einbauen und aus diesen Bilder baut Ihr Euch neue Geschichten. Die Geschichten müssen keinen Sinn ergeben. Sie sollen Euch nur den Stoff im Gedächtnis verankern.

Die Techniken sind ganz leicht. Vor allem, nachdem Ihr Power-Tool Gedächtnis gelesen habt, werdet Ihr keine großen Probleme mehr damit haben, Dinge auswendig zu lernen. Je mehr Ihr die Technken verwendet, desto kreativer werdet Ihr und desto besser könnt Ihr Euch Dinge vorstellen.

3. Schritt: Informationen verankern

Wenn Ihr den Stoff in Bilder und Geschichten “übersetzt”, prägt Ihr Euch einen Großteil schon ein. Wenn Ihr ein zweites mal drüber geht, werdet Ihr schon merken, dass Euch die Geschichten ganz automatisch wieder einfallen.

Damit Ihr Euch aber wirklich alles merken könnt, geht am besten noch zwei oder dreimal durch den ganzen Stoff. Das dauert nicht mehr lange. Ihr müsst nur kurz die Geschichten der einzelnen Kapitel durchgehen. Der Stoff ist jetzt schon in eurem Gedächtnis. Ihr müsst ihn nur noch ein bisschen verfestigen.

Wiederholt den Stoff einmal am nächsten Tag. Vieles habt Ihr Euch wahrscheinlich schon behalten. Wartet jetzt nochmal etwa eine Woche und geht alles noch einmal durch (das wird nicht mehr als 1-2 Stunden dauern je nach Stoffmenge). Nach drei bis vier Durchgängen habt Ihr alle wichtigen Informationen eingebaut und Euch die wichtigsten Geschichten eingeprägt.

Jetzt könnt Ihr Eure Klausur schreiben und Ihr habt den Stoff auch hinterher noch parat. Früher habe ich mir den Stoff oft in den Wochen vor den Klausuren reingeprügelt und direkt danach wieder mehr oder weniger vergessen. Mit Bildern und Geschichten gelernter Stoff bleibt viel länger im Gedächtnis. Außerdem macht Lernen so schon fast Spaß.

Ich werde in den nächsten Wochen noch öfter über unsere Lernmethoden berichten. Wenn Euch das interessiert, möchtet Ihr vielleicht unseren RSS Feed abonnieren, um keinen Artikel zu verpassen.

April 30, 2009   3 Comments

Geldmaschine Chinaimport: So kannst Du mit Asienimporten Geld verdienen

Ich möchte in den nächsten Wochen in der Kategorie “Geld” vor allem darüber schreiben, welche Möglichkeiten es gibt, mit wenig Mühe Geld zu verdienen. Ich glaube, es ist nicht sonderlich schwer, sich passives Einkommen zu schaffen, wenn man einmal die richtige Vorarbeit geleistet hat.

In diesem Post beschriebe ich euch, wie Ihr Euch mit Asienimporten eine kleine Geldmaschine bauen könnt  und wie ich Euch dabei helfe(siehen unten “Wie kann man als kleiner Händler damit Geld verdienen?“)

Mit Geldmaschine meine ich kein passives Einkommen, das einfach aufs Konto fließt, ohne dass man etwas dafür tun muss. Ich meine eher Möglichkeiten, bei denen man einfach einen Geldbetrag oder eine gewisse Arbeit investieren muss und wesentlich mehr rausbekommt als man reinsteckt.

Und ich bin vor allem an Systemen interessiert, die sich vervielfältigen lassen, also keine einmaligen Aktiendeals, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 1% mein Geld innerhalb eines Tages verzehnfachen.

Geldmaschine Asienimport

Ein anderes wichtiges Kriterium für mich ist, dass das Einkommen nicht ortsgebunden ist. Ich möchte mich am Strand von Hawaii an mein Laptop setzen können, ein paar Deals abschließen, dasselbe ein paar Tage lang überwachen und wieder genug Geld auf dem Konto haben, um zwei weitere Monate surfen und Pina Coladas schlürfen zu können. :-P

Und eine sehr gute Geldmaschine habe ich schon gefunden. Eigentlich mehrere, aber in dem Post geht es erstmal um den Asienimport.

Guckt mal vorne in eure Schuhe, auf das Schild in Eurer Hose und schaut Euch auch andere Haushaltsgeräte mal ein bisschen genauer an. Die Chancen sind recht hoch, dass Ihr auf vielen Dingen den Schriftzug “Made in China” findet. Zumindest werden die meisten Gegenstände aus Asien kommen, wenn nicht aus China vielleicht aus Bangladesh, Vietnam oder Japan.

Der Grund dafür ist einfach. In China und anderen asiatischen Ländern verdienen viele Arbeiter so viel im Monat, wie ein Deutscher an einem halben Tag. Die Produkte lassen sich dort also sehr viel günstiger produzieren und einkaufen.

Wie kann man als kleiner Händler damit Geld verdienen?

Einige von Euch wissen wahrscheinlich, dass ich auch ein Blog über Importgeschäfte schreibe. Darin ging es ursprünglich um den US Import.

Im letzten Sommer stand der Dollarkurs so gut, dass es wahrscheinlich kein Geschäft gab, mit dem man sein Geld schneller vermehren konnte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich rausgefunden habe, wie Importgeschäfte funktionieren, aber nach ein paar Wochen hatte ich alle Infos zusammen und habe angefangen, damit Geld zu verdienen.

Auf Importblog habe ich alles mal aufgeschrieben, was ich bei dieser Aktion gelernt habe.

ABER in diesem Post gehts um den Asienimport. Also wie kann man damit einfach Geld verdienen.

  1. Sucht Euch ein Produkt aus
  2. Im Grunde läuft jedes Handelsgeschäft gleich ab. Zuerst müsst Ihr ein Produkt finden, das Ihr in einem Land kaufen und in einem anderen verkaufen wollt. Markenware lohnt sich nicht aus China. 99% sind schlechte Plagiate und die werden beim Zoll eingestampft.

  3. Lieferanten finden
  4. Dann braucht Ihr einen Lieferanten, der es Euch zu einem guten Preis liefert und der es vor allem überhaupt liefert! ;-)

  5. Käufer finden
  6. Eigentlich sind noch ein paar mehr Schritte dazwischen, aber in der kleinen Asienimport-Geldmaschine reicht es, ein Produkt, einen Händler und einen Käufer zu finden.

Und ganz konkret läuft es folgendermaßen ab:

Ihr könnt auf zwei verschiedene Weisen anfangen. Entweder Ihr sucht Euch zuerst ein Produkt aus, bestellt es und sucht Euch dann einen Käufer oder Ihr sucht erst einen Käufer und bestellt dann für diesen ein konkretes Produkt (entweder Ihr bietet ihm ein konkretes Produkt an oder Ihr reherchiert und bestellt auf seinen Auftrag ein konkretes Produkt).

Macht Euch also Gedanken, wer sich wohl selber noch nicht traut, in China zu importieren und bietet ihm konkret an, Produkte für ihn zu bestellen.

Achtet dabei darauf, dass die Deals nicht zu klein sind. Es lihnt sich nicht 20 T-Shirts im Wert von wenig mehr als 20 Euro zu bestellen. Ihr habt zwar nicht viel Aufwand, aber für einen Gewinn von einigen Euros könnt Ihr lieber normal arbeiten gehen.

Sagt mir, was Ihr bestellen wollt und ich organisiere den Import für Euch!

Das Thema ist zur Zeit besonders aktuell für mich, weil ich gerade nach einem halben Jahr aus China wiedergekommen bin und ein Freund von mir sich in Peking zur Zeit ein kleines Handelsgewerbe aufbaut.

Und er macht genau das, was viele (kleine) Händler davon abhält in China einzukaufen. Er sucht geeignete Produzenten oder Händler, verhandelt mit Ihnen und besorgt Euch genau das Produkt in China, das Ihr bestellen wollt. Er achtet darauf, dass die Ware in Ordnung ist und verfolgt den Versand, bis die Sachen China verlassen haben (naja fast;).

Wenn Ihr Interesse daran habt, irgendetwas aus China zu importieren, schickt mir eine E-Mail an bkroehne@rumms.uni-mannheim.de. Schreibt mir, was Ihr gerne bestellen würdet und welche Menge Ihr braucht. Wenn Ihr die Menge vom Preis abhängig macht, gebt mir am besten ein Budget an, weil die Preise stark variieren, je nachdem welche Menge Ihr nehmt.

Ich freue mich von euch zu hören und wünsche Euch erfolgreiche Geschäfte! Wenn Ihr es richtig anstellt, könnt Ihr mit Asienimporten noch viel mehr verdienen als letztes Jahr mit Geschäften aus den USA, also Renditen von mehreren 100%. Und vor allem zur Zeit suchen viel Händler nach Möglichgkeiten, Kosten zu sparen.

April 28, 2009   9 Comments

About

Arbeite von einem Strand in Hawaii aus und schlürfe dabei kühle Caipirinhas, lass Dir Dein Onlinebusiness von einer Firma in Nepal aufbauen und alles, was sonst noch anfällt, erledigt Dein virtueller persönlicher Assistent in Osteuropa. Outsource Your Life! Erschaffe Dir das Leben Deiner Träume, nutze die Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts und lass die Welt für Dich arbeiten!

Hinter diesem Blog stecken Bastian Kröhnert und Simon Barth. Wir gründen gerade gemeinsam unser Startup und studieren zusammen im sechsten Semester BWL an der Uni Mannheim.

In diesem Blog schreiben wir über die drei Dinge, die für uns am wichtigsten sind für ein erfülltes und sorgenfreies Leben: Menschen, Zeit und Geld.

Menschen, weil es die Beziehungen und Erlebnisse mit anderen Menschen sind, die diesem Leben einen Großteil seiner Qualität geben. Deswegen schreiben wir über den Umgang mit Menschen, den Aufbau von Kontakten oder auch kommunikative Fähigkeiten.

Zeit, weil sie das einzige Gut ist, das uns nur begrenzt zur Verfügung steht. Bei vielen unserer Vorhaben stellt Zeit das einzige wirkliche Limit dar. Deswegen ist es wichtig sie effizient zu nutzen. Wir schreiben hier über funktionierendes Zeitmanagement und Motivationsstrategien, die dabei helfen, Zeit besser zu nutzen.

Geld, weil es niemals der Grund für Sorgen oder Einschränkungen sein sollte. Wir schreiben hier über die richtige Einstellung zum Geld und den Umgang damit. Außerdem stellen wir immer mal wieder Methoden vor zum relativ einfachen Geld verdienen.

April 26, 2009   No Comments

Parkinsonsche Regel in Action – Wie schreibe ich eine Abschlussarbeit an einem Wochenende?

Es ist geschafft! Am Mittwoche Nachmittag um kurz vor Drei habe ich meine Bachelorarbeit in zweifacher Ausführung, gebunden und unterschrieben im Skretariat meines Lehrstuhls abgegeben.

Um es vorwegzunehmen: Ich habe sie nicht an einem Wochenende geschrieben. Ich war am Ende doch ein bisschen zu risikoscheu. Aber ich habe es immerhin in einer Woche gemacht UND ich bin jetzt überzeugt davon, dass es auch an drei Tagen ginge.

In dieser einen Woche habe ich jeden Tag maximal sechs Stunden an der Thesis gearbeitet. Allein da ließe sich noch einiges mehr machen, aber ich hatte schon nach sechs  mehr oder weniger produktiven Stunden einfach keine Lust mehr und wollte auch noch andere Dinge machen.

Was mir besonders aufgefallen ist: Jeder, mit dem ich gesprochen habe, der lange an der Arbeit geschrieben hat, hat in den ersten Wochen viel vor sich hingearbeitet, ohne wirklich voranzukommen. Und in den letzten Tagen hatte diese Leute komischerweise genauso viel zu tun wie ich, obwohl sie schon viel mehr Zeit in die Arbeit gesteckt haben und längst hätten fertig sein sollen.

Wie wendet man die Parkinsonsche Regel am besten an?

Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht – und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist. (vgl. Wikipedia)

Im Fall der Abschlussarbeit ist es ganz einfach. Die Deadline ist extern vorgegeben, also kann man seine Arbeitszeit mithilfe der Parkinsonschen Regel minimieren, indem man einfach erst anfängt zu arbeiten, wenn einem nicht mehr viel Zeit bleibt. So hab ich es gemacht.

In dem Fall habt Ihr keine Zeit mehr, Euch mit unwichtiger Lektüre aufzuhalten und ständig an irgendwelchen Kleinigkeiten rumzubessern.

Das Resultat ist natürlich auch nicht das bestmögliche! Mir ging es aber nur darum, Anforderungen in möglichst geringer Zeit zu erfüllen. Sicherlich könnt Ihr eine bessere Arbeit schreiben, wenn Ihr Euch erst ausführlich in die Literatur einarbeitet und hinterher Abschnitt für Abschnitt den Text nochmal durchgeht und mit Eurem Betreuer durchsprecht. Das hängt von Euren Prioritäten ab.

Jeder muss selber abwägen, wie viel ihm eine geringe Verbesserung wert ist, wenn sie ihn sehr viel Zeit kostet. Hier kommt auch das 80/20-Prinzip wieder ins Spiel. 80% der Resultate können in 20% der Zeit erreicht werden. Um die restlichen 20% zu erreichen ist ein viel größerer Zeitaufwand nötig. So kann man dann natürlich auch sechs Wochen an einem Thema arbeiten und die Arbeit ist immer noch nicht perfekt.

Wenn es keine vorgegebene Deadline gibt, Ihr Parkinson zum Beispiel für ein privates Projetk nutzen wollt, ist es schwierig sich selbst zu motivieren, wenn die Aufgabe unangenehm ist und man viel mehr Zeit zur Verfügung hat.

Oft schieben wir solche Aufgaben dann vor uns her. Eine gute Methode, den äußeren Druck trotzdem aufzubauen, ist es, einem Freund einfach 100 € zu geben und jeden Tag, den Ihr mit Eurer Aufgabe überzeiht, darf er 10 Euro behalten. Wählt die Person gut aus. Nicht, dass Euer Freund hinterher selber dafür sorgt, dass Ihr die Aufgabe nicht schafft. ;-)

Fazit

Also wie kann Parkinson am besten angewendet werden? Wenn es externen Druck gibt, fangt einfach erst dann mit der Aufgabe an, wenn Ihr nicht mehr Zeit dafür zur Verfügung habt, wie Ihr unbedingt braucht. Und wenn es keine äußeren Verpflichtungen gibt, schafft Euch den Druck selber, indem Ihr zum Beispiel einem Freund 100 Euro gebt.

April 25, 2009   3 Comments

“31 Days to Build a Better Blog”: 4 weitere Wege, sein Blog zu verbessern

Entschuldigt, dass ich gerade nicht regelmäßiger schreibe. Mittwoch ist Abgabetermin meiner Bachelorarbeit und dann kann ich mich dem Bloggen endlich wieder ganz hingeben. ;-)

Ich gehe mal kurz die letzten Tage des 31DBBB im Zeitraffer durch.

Day 10 – Set up alerts

Am zehnten Tag gab es die Aufgabe Benachrichtigungsfunktionen einzurichten. Ganz ehrlich, ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt.

Bei Google Alerts kann man sich benachrichtigen lassen, wenn ein neuer Artikel oder Blogpost erscheint, der ein bestimmtes Keyword enthält. Ich hab das gleich mal mit den wichtigsten Keywords von Outsource Your Life gemacht und jetzt kommt alle paar Tage mal eine E-Mail mit den neuesten Artikeln im Internet.

Day 11 – Überlege Dir zehn neue Artikelideen

Interessant an dieser Tagesaufgabe war die Technik, die Darren zur Artikelfindung vorgestellt hat.

Nehmt Euch einen alten Blogpost und baut einfach eine Mindmap um ihn herum. Dabei fallen Euch schnell Themen ein, die den alten Artikel gut ergänzen würden.

Ich habe meine Mindmap um “Wie bekomme ich eine Homepage für weniger als 200 Euro?” gebaut.

In Zukunft wird es zum Beispiel noch den Artikel “10 Firmen, die Euch eine Homepage zum Preis einer Visitenkarte machen” geben. ;-)

Day 12 – Einen Artikelplan entwickeln

Ein Contentplan bringt Ordnung in ein Blog und nimmt einem die Arbeit ab, immer spontan überlegen zu müssen, worüber man schreibt.

Ich hab vor ungefähr einem Monat damit angefangen. Das Resultat sind zum Beispiel meine Thementage.

Day 13 – Shoppen gehen

Das ist kein Witz! :-)

Am 13. Tag des 31DBBB hat Darren die Aufgabe gestellt in eine Shoppingmall zu gehen und einfach mal zu beobachten, wie sich die Menschen da verhalten.

Was wird zur Zeit besonders verkauft? Wir lenken Verkäufer die Aufmerksamkeit der Leute auf sich? Und was schreckt die Kunden ab?

Die Idee finde ich sehr gut. Ich bin sowieso davon überzeugt, dass menschliche Psychologie, Marketing und Verkauf überall gleich funktioniere, ganz egal mit welchen Medien.

Und letztendlich ist das Internet auch nur eine große Shoppingmall. Es gibt Bücherläden, Musiker, Restaurants und Cafés, wo sich Leute treffen. Bars und Diskos, in denen man flirten kann…

Day 14 – Eine Schlüsselseite überarbeiten

Der erste Teil dieser Aufgabe ist es, wichtige Seite auf seinem Blog zu identifizieren. Offensichtlich ist die Homepage eine davon.

Und an der muss ich auch definitiv mal was tun. Bisher benutze ich ja immer noch fast das rohe Xtreme-Theme. Außerdem müssen wir die ‘About’-Seite mal überarbeiten. Ist notiert und wird gemacht! ;-)

Bis bald!

Bastian

April 19, 2009   5 Comments

Blogmarketing: Einem Forum beitreten und sich beteiligen (Day 9 – 31DBBB)

Vorab eine kleine Ankündigung: Solange Darren Rowse’s 31 DBBB läuft, schaffe ich es nicht regelmäßig Artikel zu schreiben. Vor allem weil ich gerade an meiner Bachelorarbeit arbeite. Ich werde den normalne Ablauf so schnell wie möglich wieder einführen. Ich denke spätestens in 1-2 Wochen schreibe ich wieder Artikel an den gewohnten Thementagen.

Gestern gab es beim “31 Days to Build a Better Blog“-Challenge die Aufgabe, themenrelevanten Foren beizutreten und anzufangen, dort zu posten.

Die Aufgabe soll aus drei Gründen gemacht werden:

  1. um den Status als Experte aufzubauen (sich ein Profil etablieren)
  2. Traffic zu bekommen
  3. auf dem neusten Stand zu bleiben

Diese Art des Marketings habe ich schon benutzt als ich mein Importblog letztes Jahr etabliert habe. Ich war aktiv in einem Startup- und einem Börsenforum. Nicht gerade sehr themenrelevant, aber sie haben mit Geschäftsmodellen und Geld verdienen zu tun.

Beide haben mir auch wirklich am Anfang meine ersten Besucherströme verschafft.

Zu den Themen von “Outsource Your Life!” habe ich bisher nicht nach Foren gesucht und auch noch gar nicht daran gedacht, auf dem Weg neue Besucher zu finden. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal daran machen. Ich halte Euch natürlich auf dem Laufenden.

April 16, 2009   1 Comment

Hatz IV: Wie kann man im Internet Geld verdienen?

Auf diesem Bild seht Ihr Hermann. Was ist Euer erster Eindruck? Also ich dachte mir, dass es sich bei seinem Hartz IV-Blog entweder um einen Scherz handelt oder er etwas verkaufen möchte und dafür ein bisschen Buzz (auf deutsch: Aufmerksamkeit) braucht.

Die ganze Erscheinung mit Sonnenbrille am Pool, genüsslich sein Bier trinkend wirkt doch irgendwie als wollte der Mann eine Methode verkaufen, die anderen den selben Lifestyle ermöglicht.

Ich war neugierig und habe den Blog vor ein paar Wochen in meinen Feedreader gepackt. Und ich war erstaunt. Auch wenn die meisten Themen mich nicht vom Hocker gehauen haben, waren immer wieder interessante Gedanken dabei. Und vor allem bin ich neugierig, wie Hermann das Blog weiterführt und seinen eigenen Traum vom passiven Einkommen umsetzt.

Wenn Ihr die Geschichte auch mitverfolgen wollt, schaut mal auf http://www.hartz5.info/blog/ vorbei. Vielleicht findet der ein oder andere ja ein bisschen Inspiration für neue Geschäftsideen und passives Einkommen.

Lasst mich von euren Ideen wissen. Ich veröffentliche sie gerne auch hier, wenn andere Leser was daraus lernen können.

-Bastian

April 13, 2009   No Comments

Die besten Texte zum Thema Blogging (Day 6 – 31DBBB)

Sorry, dass ich es gestern nicht geschafft habe eine Post zum Samstag zu schreiben. Ich war zu beschäftigt mit Angeln und Grillen. ;-)

Heute möchte ich Euch ein kurzes Update zum 31DBBB-Challenge geben. Die heutige Aufgabe hatte keinen wirklichen Praxisanteil. Rowse hat auf 27 Artikel verlinkt, in denen Bloggergrößen wie Seth Godin Tipps zur Verbesserung des eigenen Blogs geben.

Ich habe mich noch nicht daran, die Artikel zu lesen, aber ich plane morgen ein bisschen Zeit dafür ein.

Heute gibt es schon wieder eine neue Aufgabe. Es soll ein Link-Artikel geschrieben werden. Ich halte Euch später auf dem laufenden, indem ich den Link-Post veröffentliche. ;-)

April 12, 2009   No Comments

Einem Blogleser eine E-Mail schreiben (Day 5 – 31 DBBB)

Die heutige Aufgabe beim “31 Days to Build a Better Blog“-Challenge war es, einem Leser eine E-Mail zu schreiben. Der Sinn dahinter ist es, sich nicht nur darum zu kümmern, neue Leser zu finden, sondern auch den bestehenden Lesern zu zeigen, dass man sie schätzt und sich freut, dass sie das eigene Blog lesen.

Die Aufgabe gefällt mir sehr gut. Vor allem hat sie mich zum ersten Mal auf die Idee gebracht, Leuten, die Kommentare schreiben, eine E-Mail zu schicken. Oft habe ich noch einen Gedanken oder eine Frage zu ihrem Kommentar, der untergeht, wenn ich ihn nur als Kommentar darunter schreibe.

Ich bin gespannt, wie es weitergeht. :-)

April 10, 2009   2 Comments

TMD: Ankündigung – Wie schaffe ich es, nie mehr aufzuschieben?

Was du heute kannst besorgen… Nie mehr aufschieben

Wer kennt es nicht: Man nimmt sich viel für den Tag vor, macht sich eine ellenlange to-do List und am Ende des Tages hat man so ziemlich gar nichts erledigt. Man hat ja nur eben noch mal kurz die Mails gecheckt, nur eben kurz bei Amazon vorbeigeschaut, dann ganz kurz zwei Messages auf Facebook abgeschickt und hat sich dann erstmal was zu essen gemacht. Am Ende des Tages fragt man sich oft, wo die ganze Zeit hin ist. Dann bekommt man ein schlechtes Gewissen, dass man nichts erledigt hat und packt sicherheitshalber noch zwei, drei Punkte mehr auf die to-do-List für den nächsten Tag.

Dieses Verhalten ist allzu menschlich und kaum jemand ist überhaupt nicht davon betroffen. Manche eben mehr und manche weniger. Es gibt einen wissenschaftlichen Fachbegriff für das chronische Aufschieben: Procrastination. Procrastination hält uns davon ab produktiv zu sein, konsequent auf unsere Ziele hinzuarbeiten und was noch viel schlimmer ist sie hält uns davon ab zu leben. Wie oft habt ihr schon Freunden abgesagt, weil ihr noch an einem dringenden Projekt arbeiten „müsst”? Wie oft habt ihr das Training sausen lassen, weil ihr ja den ganzen Tag nicht wirklich vorangekommen seid und deshalb abends um 10 nochmal Vollgas geben „müsst” (Was defacto aber in youtube Videos schauen endet)?

Procrastination ist, wie gesagt ein sehr menschliches Verhaltensmuster. Ist das Ganze nur eine Frage der Disziplin? Sind chronische Aufschieber nicht einfach nur faul und unmotiviert? Alles eine Frage der Willensstärke? Dies ist genau der falsche Ansatz, der zu noch mehr Stress, Angst und folglich aufgeschobenen Aufgaben führt.

Ich möchte euch in einer Artikelserie vorstellen, wie ihr Schritt für Schritt das Aufschieben in den Griff bekommt, produktiver werdet und gleichzeitig mehr Freizeit gewinnt, die ihr ohne schlechtes Gewissen genießen könnt. Es geht dabei darum die Probleme anzugehen die Procrastination zu Grunde liegen, da das Aufschieben keine Ursache sondern lediglich ein Symptom ist. Dabei orientiere ich mich vom Aufbau am hervorragenden Buch „The Now Habit: A Strategic Program for Overcoming Procrastination and Enjoying Guilt-Free Play” von Dr. Neil Fiore. Ich möchte es jedem ans Herz legen, dieses Buch zu lesen. Gleichzeitig gebe ich euch viele praktische Beispiele, wie ich mich persönlich weg vom „Aufschieber” hin zum „Producer” entwickelt habe.

Lest bald im ersten Teil: Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?

Simon

Nie mehr aufschieben Teil 1 – Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?

April 9, 2009   1 Comment