Wie versprochen gehts heute weiter mit der Kunst des Reichwerdens. Im ersten Teil letzten Dienstag habe ich gesagt, dass Budgets lästig aber nützlich sind. Heute beschreibe ich, wie Ihr Budgets ganz aus dem Kopf bekommt, indem Ihr einfach automatisiert, wohin Euer Geld fließt.

Den Geldfluss automatisieren

Dazu sind drei “Tools” nötig:

  1. mindestens zwei Konten
  2. Daueraufträge
  3. Geld abheben

Eure Budgets kennt Ihr jetzt. Ihr wisst, welche Kosten jeden Monat in gleicher Höhe anfallen, welche variabel sind und wie viel Ihr maximal an einzelnen variablen Kosten ausgebt.

Zuerst richtet einen Dauerauftrag ein, der dafür sorgt, dass am Anfang jedes Monats mindestens 15% Eures Einkommens auf Euer Zweitkonto überwiesen werden. Ich erzähle ich in einem anderen Post, wie Ihr dieses Geld am besten vermehrt. Wichtig ist erstmal nur, dass Ihr es nicht ausgebt (siehe auch: “Wie werde ich reich? Bezahle dich selbst zuerst!“)

Richtet dann einen Dauerauftrag für alle Kosten ein, die per Überweisung bezahlt werden können. Das sind fast alle fixen Kosten wie Miete oder Telefon aber auch viele variable Kosten, deren genauen Betrag Ihr zwar noch nicht kennt, aber die Euer Budget ja ohnehin nicht überschreiten dürfen.

Hebt dann alles Geld ab, das Ihr im Laufe des Monats bar ausgeben wollt und lasst nur das Geld auf dem Konto, das Ihr noch für Überweisungen im Laufe des Monats braucht (für Bestellungen bei Amazon z.B.).

Teilt diese Geld wieder in kleine Budgets auf. Das Geld, was Ihr zum Einkaufen braucht, packt Ihr zum Beispiel in einen Umschlag (oder Ihr richtet ein eigenes Konto nur zm Einkaufen ein). Beschriftet die Umschläge, damit Ihr das Geld nicht aus dem falschen Budget nehmt, sonst habt Ihr hinterher kein Geld mehr zum Essen, weil Ihr mit dem Geld abends in einer Bar wart. ;-)

Und voila, schon habt Ihr ein kleines System aufgebaut, das sich selbst kontrolliert. Das Geld wird entweder automatisch überwiesen oder Ihr habt pro “Budgettopf” nur genau so viel Geld zur Verfügung, wie Ihr ausgeben dürft. Deswegen kann es Euch nicht mehr passieren, dass Ihr ein Beudget aus mangelnder Disziplin überzieht.

Wenn am Ende des Monats noch Geld übrig bleibt, überweist es auf mein Zweitkonto. :-P

Ernsthaft, bei mir kommt das Geld, das übrig bleibt aufs Zweitkonto. Das ist quasi meine Geldmaschine. Das Geld auf dem Konto wird dafür verwendet mehr Geld zu erwirtschaften. Ich investiere es also in Projekte, die mir im Anschluss regelmäßig Cash Flows zurückzahlen.

Nächste Woche am Mones Day schreibe ich vielleicht mal über Möglichkeiten, das Geld auf dem Zweitkonto zu vermehren. Später heute gibt es noch den zweiten Post zur “31 Days to Build a Better Blog“-Serie. Heute ist ein Listenpost fällig. Ich hab ihn noch nicht geschrieben, habve aber schon ein paar gute Ideen.

Bis später! ;-)