TMD: Ankündigung – Wie schaffe ich es, nie mehr aufzuschieben?
Was du heute kannst besorgen… Nie mehr aufschieben
Wer kennt es nicht: Man nimmt sich viel für den Tag vor, macht sich eine ellenlange to-do List und am Ende des Tages hat man so ziemlich gar nichts erledigt. Man hat ja nur eben noch mal kurz die Mails gecheckt, nur eben kurz bei Amazon vorbeigeschaut, dann ganz kurz zwei Messages auf Facebook abgeschickt und hat sich dann erstmal was zu essen gemacht. Am Ende des Tages fragt man sich oft, wo die ganze Zeit hin ist. Dann bekommt man ein schlechtes Gewissen, dass man nichts erledigt hat und packt sicherheitshalber noch zwei, drei Punkte mehr auf die to-do-List für den nächsten Tag.
Dieses Verhalten ist allzu menschlich und kaum jemand ist überhaupt nicht davon betroffen. Manche eben mehr und manche weniger. Es gibt einen wissenschaftlichen Fachbegriff für das chronische Aufschieben: Procrastination. Procrastination hält uns davon ab produktiv zu sein, konsequent auf unsere Ziele hinzuarbeiten und was noch viel schlimmer ist sie hält uns davon ab zu leben. Wie oft habt ihr schon Freunden abgesagt, weil ihr noch an einem dringenden Projekt arbeiten „müsst”? Wie oft habt ihr das Training sausen lassen, weil ihr ja den ganzen Tag nicht wirklich vorangekommen seid und deshalb abends um 10 nochmal Vollgas geben „müsst” (Was defacto aber in youtube Videos schauen endet)?
Procrastination ist, wie gesagt ein sehr menschliches Verhaltensmuster. Ist das Ganze nur eine Frage der Disziplin? Sind chronische Aufschieber nicht einfach nur faul und unmotiviert? Alles eine Frage der Willensstärke? Dies ist genau der falsche Ansatz, der zu noch mehr Stress, Angst und folglich aufgeschobenen Aufgaben führt.
Ich möchte euch in einer Artikelserie vorstellen, wie ihr Schritt für Schritt das Aufschieben in den Griff bekommt, produktiver werdet und gleichzeitig mehr Freizeit gewinnt, die ihr ohne schlechtes Gewissen genießen könnt. Es geht dabei darum die Probleme anzugehen die Procrastination zu Grunde liegen, da das Aufschieben keine Ursache sondern lediglich ein Symptom ist. Dabei orientiere ich mich vom Aufbau am hervorragenden Buch „The Now Habit: A Strategic Program for Overcoming Procrastination and Enjoying Guilt-Free Play” von Dr. Neil Fiore. Ich möchte es jedem ans Herz legen, dieses Buch zu lesen. Gleichzeitig gebe ich euch viele praktische Beispiele, wie ich mich persönlich weg vom „Aufschieber” hin zum „Producer” entwickelt habe.
Lest bald im ersten Teil: Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?
Simon
Nie mehr aufschieben Teil 1 – Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?
1 comment
Etwas aufschieben kann auch positiv sein.
Zum Beispiel wenn ich X-Entwürfe im Backend habe und immer wieder neue dazu “schiebe” erstelle ich mir damit einen Vorrat an möglichen Artikel für schlechte Zeiten, auch Bloggerflaute genannt.
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