mehr Zeit – mehr Leben
28 Apr
Ich möchte in den nächsten Wochen in der Kategorie “Geld” vor allem darüber schreiben, welche Möglichkeiten es gibt, mit wenig Mühe Geld zu verdienen. Ich glaube, es ist nicht sonderlich schwer, sich passives Einkommen zu schaffen, wenn man einmal die richtige Vorarbeit geleistet hat.
In diesem Post beschriebe ich euch, wie Ihr Euch mit Asienimporten eine kleine Geldmaschine bauen könnt und wie ich Euch dabei helfe(siehen unten “Wie kann man als kleiner Händler damit Geld verdienen?“)
Mit Geldmaschine meine ich kein passives Einkommen, das einfach aufs Konto fließt, ohne dass man etwas dafür tun muss. Ich meine eher Möglichkeiten, bei denen man einfach einen Geldbetrag oder eine gewisse Arbeit investieren muss und wesentlich mehr rausbekommt als man reinsteckt.
Und ich bin vor allem an Systemen interessiert, die sich vervielfältigen lassen, also keine einmaligen Aktiendeals, die mit einer Wahrscheinlichkeit von 1% mein Geld innerhalb eines Tages verzehnfachen.
Ein anderes wichtiges Kriterium für mich ist, dass das Einkommen nicht ortsgebunden ist. Ich möchte mich am Strand von Hawaii an mein Laptop setzen können, ein paar Deals abschließen, dasselbe ein paar Tage lang überwachen und wieder genug Geld auf dem Konto haben, um zwei weitere Monate surfen und Pina Coladas schlürfen zu können.
Und eine sehr gute Geldmaschine habe ich schon gefunden. Eigentlich mehrere, aber in dem Post geht es erstmal um den Asienimport.
Guckt mal vorne in eure Schuhe, auf das Schild in Eurer Hose und schaut Euch auch andere Haushaltsgeräte mal ein bisschen genauer an. Die Chancen sind recht hoch, dass Ihr auf vielen Dingen den Schriftzug “Made in China” findet. Zumindest werden die meisten Gegenstände aus Asien kommen, wenn nicht aus China vielleicht aus Bangladesh, Vietnam oder Japan.
Der Grund dafür ist einfach. In China und anderen asiatischen Ländern verdienen viele Arbeiter so viel im Monat, wie ein Deutscher an einem halben Tag. Die Produkte lassen sich dort also sehr viel günstiger produzieren und einkaufen.
Einige von Euch wissen wahrscheinlich, dass ich auch ein Blog über Importgeschäfte schreibe. Darin ging es ursprünglich um den US Import.
Im letzten Sommer stand der Dollarkurs so gut, dass es wahrscheinlich kein Geschäft gab, mit dem man sein Geld schneller vermehren konnte. Es hat eine Weile gedauert, bis ich rausgefunden habe, wie Importgeschäfte funktionieren, aber nach ein paar Wochen hatte ich alle Infos zusammen und habe angefangen, damit Geld zu verdienen.
Auf Importblog habe ich alles mal aufgeschrieben, was ich bei dieser Aktion gelernt habe.
ABER in diesem Post gehts um den Asienimport. Also wie kann man damit einfach Geld verdienen.
Im Grunde läuft jedes Handelsgeschäft gleich ab. Zuerst müsst Ihr ein Produkt finden, das Ihr in einem Land kaufen und in einem anderen verkaufen wollt. Markenware lohnt sich nicht aus China. 99% sind schlechte Plagiate und die werden beim Zoll eingestampft.
Dann braucht Ihr einen Lieferanten, der es Euch zu einem guten Preis liefert und der es vor allem überhaupt liefert!
Eigentlich sind noch ein paar mehr Schritte dazwischen, aber in der kleinen Asienimport-Geldmaschine reicht es, ein Produkt, einen Händler und einen Käufer zu finden.
Und ganz konkret läuft es folgendermaßen ab:
Ihr könnt auf zwei verschiedene Weisen anfangen. Entweder Ihr sucht Euch zuerst ein Produkt aus, bestellt es und sucht Euch dann einen Käufer oder Ihr sucht erst einen Käufer und bestellt dann für diesen ein konkretes Produkt (entweder Ihr bietet ihm ein konkretes Produkt an oder Ihr reherchiert und bestellt auf seinen Auftrag ein konkretes Produkt).
Macht Euch also Gedanken, wer sich wohl selber noch nicht traut, in China zu importieren und bietet ihm konkret an, Produkte für ihn zu bestellen.
Achtet dabei darauf, dass die Deals nicht zu klein sind. Es lihnt sich nicht 20 T-Shirts im Wert von wenig mehr als 20 Euro zu bestellen. Ihr habt zwar nicht viel Aufwand, aber für einen Gewinn von einigen Euros könnt Ihr lieber normal arbeiten gehen.
Das Thema ist zur Zeit besonders aktuell für mich, weil ich gerade nach einem halben Jahr aus China wiedergekommen bin und ein Freund von mir sich in Peking zur Zeit ein kleines Handelsgewerbe aufbaut.
Und er macht genau das, was viele (kleine) Händler davon abhält in China einzukaufen. Er sucht geeignete Produzenten oder Händler, verhandelt mit Ihnen und besorgt Euch genau das Produkt in China, das Ihr bestellen wollt. Er achtet darauf, dass die Ware in Ordnung ist und verfolgt den Versand, bis die Sachen China verlassen haben (naja fast;).
Wenn Ihr Interesse daran habt, irgendetwas aus China zu importieren, schickt mir eine E-Mail an bkroehne@rumms.uni-mannheim.de. Schreibt mir, was Ihr gerne bestellen würdet und welche Menge Ihr braucht. Wenn Ihr die Menge vom Preis abhängig macht, gebt mir am besten ein Budget an, weil die Preise stark variieren, je nachdem welche Menge Ihr nehmt.
Ich freue mich von euch zu hören und wünsche Euch erfolgreiche Geschäfte! Wenn Ihr es richtig anstellt, könnt Ihr mit Asienimporten noch viel mehr verdienen als letztes Jahr mit Geschäften aus den USA, also Renditen von mehreren 100%. Und vor allem zur Zeit suchen viel Händler nach Möglichgkeiten, Kosten zu sparen.
8 Responses for "Geldmaschine Chinaimport: So kannst Du mit Asienimporten Geld verdienen"
Heisst das also, wenn ich eine Produktidee habe dann kannst du mir sozusagen den Kontakt in China herstellen, wo ich das ganze günstig produzieren lassen kann?
Ich hole Dir sogar ein genaues konkretes Angebot ein und bestelle Dein Produkt für Dich.
Wenn Du was konkretes bestellen möchtest, schreib es mir am besten per E-Mail.
Klingt interessant, habe mich mit solchen Themen aber bisher nie beschäftigt. Aber habe jetzt keine konkrete Idee.
Dann zäum das Pferd von hinten auf. Such Dir irgendeinen Händler, egal ob on- oder offline und finde heraus, welche dinge er regelmäßig braucht, aber wahrscheinlich nicht besonders günstig einkauft.
In diesem Fall wäre nur eine Händlerstufe dazwischen, also kannst Du ihm fast jedes Produkt günstiger anbieten, solange er es in einer einigermaßen großen Menge bestellt.
Du gehst gar nicht auf mögliche Risiken ein.
Wie ist es bei Textilien mit irgendwelchen EU Zertifikaten, dass die nicht giftig sind?
Was ist wenn die Küchenmaschine ein Haus abbrennt? Dann haftet man als Importeur wenn es von außerhalb der EU kommt.
Wäre interessant, wenn du darauf mal eingehen würdest oder beschreibst, welche risikoarmen Produkte (zB Kleidung) man vorziehen sollte.
Grüße,
Kai
Hi Kai,
natürlich kann ich keine Produkte besorgen, die nicht in die EU eingeführt werden dürfen.
Liebe Grüße
Bastian
Ne, gib doch mal nen Tipp, was Risikoarm ist.
Wenn ich hier Wasserkocher verkaufe die ich direkt aus China Importiere, dann habe ich ja ein hohes Haftungsrisiko. (Dürfte ich die überhaupt einführen).
Was bietet sich denn so zum Start an?
Wasserkocher dürftest Du wahrscheinlich nicht einführen. Elektronische Geräte musst Du zertifizieren lassen.
Manchmal bekommst Du welche, die schon die richtigen Prüfzeichen haben, aber das würde ich nur machen, wenn ich wirklich größere Mengen bestelle. Dann kannst Du nämlich 100% sicher gehen und auch risikolos per Akkreditiv bezahlen. Das retiert sich dann schon wieder.
Zum Einstieg machen Produkte Sinn, die sich aus nicht viel mehr als einem Vorprodukt zusammensetzen, also Textilien oder Gebrauchsgegenstände. Allein in den Kategorien gibt es schon tausende Dinge, die sich auch in Deutschland gut verkaufen lassen.
Bisher hat mein Freund nur einen kleine Broschüre mit Textilien, aber das ist wirklich nur ein erster Überblick.
Hast Du denn eine konkrete Idee außer Wasserkochern?
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