mehr Zeit – mehr Leben
21 Aug
Wie gründet man ein Startup, das Virtuelle Persönliche Assistenten anbietet? Gerade sitze ich im Cafe Melis auf der Prenzlauer Allee in Berlin. Es ist ein bisschen bewölkt, aber bisher war das Wetter wirklich gut. Wir haben das Cafe schon seit ein paar Tagen zu unserem Headquarter gemacht.
Ab und zu brauchen wir ein bisschen Abwechslung. Dann ziehen wir weiter ins Plazebo auf der Kastanienallee, wo man direkt am offenen Fenster sitzen und nebenbei die Menschen auf der Straße beobachten kann.
Unsere Kantine ist ein kleiner Park gegenüber vom Mc Fit in der Prenzlauer Allee. Und eigentlich findet unser gesamter Arbeitsalltag zur Zeit auf den Straßen und in den Cafes Berlins statt.
Eigentlich hatten wir gar nicht geplant, das Konzept des virtuellen Assistenten bereits jetzt so realitätsnah auszuprobieren. Arbeiten vom Strand aus war immer meine völlig ernstgemeinte Vision. Eigentlich wollte ich mir damit aber Zeit lassen bis nach der Gründung.
Es funktioniert jedenfalls sehr gut. Das WLAN in den Cafes ist alles, was wir neben unseren Laptops brauchen, um das Unternehmen zu gründen. Ich gebe zu, dass manche Telefonate in dieser Atmosphäre etwas gewöhnungsbedürftig sind. Aber ich freue mich, dass wir den mobilen Lifestyle direkt auf Herz und Nieren prüfen können.
Unsere VPAs spielen dabei eine besondere Rolle. Sie können uns in vielen Bereichen super unterstützen. Egal, ob wir eine Liste mit potentiellen Kunden brauchen oder einfach nur wissen wollen, wo die nächste gute Pizzeria ist. Es macht zur Zeit wirklich kaum einen Unterschied, wo wir arbeiten und wo unsere virtuellen Assistenten sich befinden.
Es ist doch irgendwie, als säßen wir im Büro und unsere Mitarbeiter hätten ihre Arbeitsplätze in den Vorzimmern. Mit dem Unterschied, dass uns nicht unsere Assistentin den Kaffee bringt, sondern die freundliche Kellnerin – ach ja – und dass wir die einzigen sind, die hier gerade “arbeiten”.
Ich halte natürlich alles fest, damit ich später beweisen kann, wie wir unsere Firma gegründet haben. Ein paar Fotos lade ich Euch bald auch hoch.
4 Responses for "Die Gründung eines Startups mit virtuellen Assistenten"
Nettes Einatmen vom Berliner Start-Up Flair
– was mich mal interessieren würde: inwieweit sind die VPAs auch geschäftlich einzusetzen. Potentielle Kunden setzen ja schon etwas Verständnis der Materie voraus, oder? Wo kann man einen VPA noch in der Unternehmensgründung einsetzen?
Hallo Hans,
bei der Unternehmensgründung braucht man vor allem viele viele Informationen von Ämtern, Anwälten, Steuerberatern etc. Und eigentlich gibt es bei fast jedem Prozess und jeder Aufgabe einen Arbeitsanteil, der einfach nur zeitaufwendig ist.
Zum Beispiel kann der PA beim Marketing helfen. Er kann Exceltabellen zusammenstellen, mit Unternehmen, die in derselben Branche sind und mit denen wir vielleicht Kontakt aufnehmen wollen.
Oder sie können die Korrespondenz mit den Bewerbern auf weitere PA-Stellen führen, ihnen schreiben, wenn wir noch weitere Informationen oder Unterlagen brauchen und die Bewerbungen vorselektieren, damit wir das nicht mehr alles machen müssen.
Nur ein paar Beispiele…
Das hängt auch stark vom Unternehmen ab und deren Bedürfnissen.
Liebe Grüße
Bastian
Gute Idee so ein Unternehmen zu gründen. Habe etwas Recherchiert und eine vollständige Anleitung zur Gründung gefunden.
Von der Anleitung der Gründung, Tips und Tricks, sowie zahlreichen Vorlagen ist alles drinne sogar Vorlagen für die Werbung. Gefunden habe ich das unter http://www.virtuelle-assistentin.com
Es lohnt sich, das man zu probieren! Wenn man mit dem richtigen Menschen arbeitet, natürlich!
Leave a reply