mehr Zeit – mehr Leben
23 Jun
Habt Ihr auch viele lästige Aufgaben, auf die Ihr selber keine Lust habt? Und wünscht Ihr Euch auch manchmal einen persönlichen Assistenten, damit Ihr Euch entspannen könnt, während jemand anders die Arbeit erledigt? Wir haben diese Woche den ersten deutschen VPA-Service gestartet. Der Name und das Motto: Strandschicht!
Als ich zuerst darüber nachdachte, wie gerne ich einen Assistenten hätte, hatte allerdings nicht annähernd genug Geld, um mir wirklich jemanden anzustellen. Ungefähr zu der Zeit habe ich dann Tim Ferriss’ Bestseller “The 4-Hour Workweek” gelesen. Ich war gerade in Peking und mein Kommilitone Simon war in Toronto im Auslandssemester. Eines kalten Winterabendes haben wir dann per Skype über Ferriss und seine Ideen gesprochen.
Eine Zeit lang ist er einfach nur auf der Welt umhergereist, hat eine chinesische Kamfsportmeisterschaft gewonnen, in Argentinien Tango tanzen gelernt und einen Weltrekord aufgestellt oder einfach nur Strandurlaub gemacht. Das alles war möglich, weil er viele seiner lästigen Aufgaben an Virtuelle Persönliche Assistenten in Indien abgegeben hat.
Viele seiner Arbeitsprozesse konnte er auf die Weise automatisieren. Eine einfache E-Mail alle paar Tage hat gereicht, um eine Firma mit 200 (!) Mitarbeitern am Laufen zu halten!
Dieser Lifestyle soll nicht den Amerikanern vorbehalten sein. Wir wollten dieselben Möglichkeiten in Deutschland haben. Deswegen haben wir Strandschicht gegründet und es zu unserer Mission gemacht, die “4-Stundewoche” auch in Deutschland zu ermöglichen.
Gerade sind wir noch in der Testphase, aber wir wünschen uns Feedback von einem breiten Spektrum an Benutzern. Wenn Ihr Euch für einen VPA interessiert, schickt uns am besten ein paar Informationen über Euch in unserem Anfrageformular. Wir melden uns dann spätestens bis zum nächsten Morgen bei Euch, um zu besprechen, wie ein Assistent am besten für Euch arbeiten kann.
Das entfernte Rauschen des Meeres dringt in Dein Ohr, Du fühlst die warme Sonne auf der Haut und der Wind trägt Dir den süßen Duft von Blüten in die Nase. Du sitzt entspannt in Deinem Liegestuhl, schickst noch kurz eine letzte E-Mail an Deinen virtuellen persönlichen Assistenten und widmest Dich dann wieder ganz Deinem Cocktail.
Das ist meine Vision von effizienter Arbeit und der optimalen Kombination von vorhandenen Ressourcen. Durch die Ausnutzung neuer Möglichkeiten in einer globalisierten Welt ist es heute möglich, von jedem Ort der Welt aus mithilfe eines normalen Laptops zu arbeiten und dabei mehr Geld zu verdienen als in einem 8-Stunden Bürojob.
Im Jahr 2007 stellte Tim Ferriss in der “4-Hour Workweek” erstmals diesen Lifestyle von wenig Arbeit und viel Geld vor. Ferriss baute sich passive Einkommensquellen auf, während er in Südostasien Kampfkünste trainierte oder in Argentinien einen Tango Weltrekord aufstellte. Die Quintessenz: Die eigene Zeit intelligent nutzen und durch Outsourcing Dinge an dem Ort erledigen lassen, an dem sie am günstigsten sind.
Ferriss’ Ansichten und Modelle wurden auch in Deutschland viel diskutiert und ein Großteil der Leser war ebenso beeindruckt wie seine amerikanischen Anhänger. Zeitmanagement schien dabei nie das Problem zu sein. Es ist bekannt, dass es mit effektiverem Zeitmanagement möglich ist, Aufgaben in wesentlich kürzerer Zeit zu erledigen.
Aber wie bitte soll ein Privatmann Aufgaben outsourcen? Dass sich die Auslagerung von Arbeiten in Niedriglohnländer lohnt, wissen viele große Unternehmen schon seit mehreren Jahrzenhnten, doch für Privatleute schienen diese Ressourcen bisher unzugänglich.
Thomas Friedman hat mit seinem Buch “The World is Flat” schließlich den Fokus einer breiten Masse auf eine boomende Industrie in Indien gelenkt. Virtuelle persönliche Assistenten.
Vielbeschäftigte Amerikaner können einfache zeitintensive Aufgaben an einen Assistenten in Bombay abgeben. Von Reisebuchungen über Internetrecherchen hin zur Pflege von Datenbanken können viele Aufgaben einfach an jedem Ort der Welt erledigt werden. Und da das Lohnniveau in Indien um ein Vielfaches geringer ist als in den englischsprachigen Industrienationen, arbeitet ein indischer Universitätsabsolvent für einen Stundenlohn, der niedriger ist als der eines amerikanischen Aushilfsarbeiters.
Long Story short: Derzeit entstehen riesige Industrien, die die Vorzüge der globalisierten Welt für kleine Unternehmer und Privatleute greifbar machen.
Aber was haben wir in Deutschland davon? Viele von uns sprechen zwar ein ganz anständiges Englisch, aber wenn mein Assistent mir ein Hotel in Kleinsalzberg in Hinterbayern buchen soll, wird er ohne die deutsche Sprache nicht weit kommen.
Also: Wenn wir in Deutschland vernünftig mir einem Assistenten zusammenarbeiten wollen, muss er auch vernünftiges Deutsch sprechen.
Vor dem selben Problem stand ich auch, als mir mein jetziger Geschäftspartner Simon im Herbst letzten Jahres erstmals von VPAs erzählte. Die Möglichkeiten schienen einfach grenzenlos zu sein. Mit einem virtuellen Assistenten könnte ich ein komplettes Unternhemen aufbauen und automatissieren, ohne dafür nennenswerte Kosten zu haben. Zum Beispiel könnte so ein Assistent mein E-Mail Korrespondenz erledigen, Marketingkampagne für mich durchführen, mögliche Kunden anrufen oder mir einfach alle möglichen einfachen organisatorischen Aufgaben abnehmen.
Die Lösung des Problems? Es gab definitiv keine günstigen virtuellen Assistenten in deutscher Sprache. Aber ich hatte meinen schönen Strand und die leckeren Cocktails noch nicht aufgegeben. Also beschloss ich mit Simon nachts bei einem Skype-Telefonat zwischen Beijing und Toronto (wo wir beide gerade für knapp ein halbes Jahr lebten), dass wir selber virtuelle persönliche Assistenten in Deutschland anbieten würden.
Seit letztem November arbeiten wir an der Umsetzung und jetzt stehen wir kurz vorm Ziel. Ich möchte jetzt noch nicht zu viel verraten, aber wir werden manchen indischen Anbieter mit unseren deutschsprachigen Assistenten im Preis schlagen können.
News gibt es zur Zeit hauptsächlich auf unserem Blog outsourceyourlife.de. Das Projekt wird noch diesen sommer an den Start gehen.
Das Outsourcen von alltäglichen Aufgaben an virtuelle persönliche Assistenten wird am Anfang für die meisten Menschen sehr ungewohnt sein. Wir Deutschen nehmen die Dinge in der Regel selber in die Hand. Daher werden wir in nächster Zeit schonmal einige Ideen und Tipps zum Umgang mit virtuellen Assistenten geben.
Virtuelle persönliche Assistenten in deutscher Sprache waren bisher das letzte fehlende Puzzleteilchen, um Ferriss’ 4-Stundenwoche in Deutschland umzusetzen. Die Amerikaner sind uns in solchen Bereichen meistens ein paar Jahre voraus, aber wir holen immer schneller auf.
11 Apr
Mit seinem ersten Buch “Morgen komm ich später rein” hat Autor Markus Albers schon viel Aufsehen erregt. Er beschreibt spannende Trends hin zu mehr Mobiblität und Freiheit bei der Gestaltung der eigenen Arbeit. Anfang des Jahres ist die Fortsetzung “Meconomy“, zuerst nur als E-Book und Anfang März auch als Printausgabe, erschienen. Markus war so freundlich und hat mir ein paar Fragen zum neuen Buch beantwortet. Er verrät unter anderem, was “Meconomy” von seinem ersten Buch unterscheidet und wie der Launch als E-Book geklappt hat.
1. Worin unterschiedet sich “Meconomy” von Deinem letzten Buch “Morgen komm ich später rein”?
Markus Albers: “Im ersten Buch habe ich beschrieben, dass wir nicht mehr jeden Tag ins Büro gehen müssen, sondern – mit Hilfe moderner Technik – arbeiten können, WANN und WO wir wollen. Und dass immer mehr Menschen und Unternehmen das nutzen. Im neuen Buch, Meconomy, habe ich gefragt: Und was passiert dann? Stellen wir uns dann nicht auch sehr schnell die Sinnfrage, WOMIT verdiene ich mein Geld? Es geht also um das Sich-selbst-erfinden nach der Krise und um die Selbstverwirklichung in der digitalen Ökonomie. Mein Gefühl war, und das hat die Recherche dann auch so bestätigt, dass sich im Feld der Arbeit ein Strukturwandel vollzieht, den wir schon länger beobachten: Die Menschen verlassen sich nicht mehr auf die lebenslange Festanstellung, die großen Unternehmensmarken bieten nicht mehr unbedingt die erstrebenswerteste Karriere und der tägliche Weg ins Büro und dieser Büroalltag ganz allgemein sind auch nicht mehr die ideale Lebensform für Jedermann. In der Krise haben die Menschen gesehen, dass vieles im Wanken ist und man sich auf manche alte Institutionen und Regeln nicht mehr verlassen kann. Auf der anderen Seite macht die Technik heutzutage vieles möglich: Sie ermöglicht nicht nur das mobile und flexible Arbeiten, wie ich es im ersten Buch gezeigt habe, sondern erleichtert es auch, sich selbständig zu machen. Die Produktionsmittel, die man braucht, um eine Firma zu gründen, sind so unendlich viel günstiger geworden, dass es heute sehr viel einfacher geworden ist, das, was man wirklich gerne tut, als Beruf zu wählen, also seine Leidenschaften zum Job zu machen. Das finde ich neu und spannend.”
2. Was kann der Leser aus dem Buch lernen?
Markus Albers: “Die kleinste wirtschaftliche Einheit ist heute die eigene Person, das eigene Wissen. Man spricht natürlich schon länger von Wissensarbeit und von der kreativen Klasse, aber ich habe den starken Eindruck, dass wir zunehmend, und vielleicht zum ersten Mal, in eine Phase kommen, wo immer mehr Menschen wirklich sagen können: Das, was ich brauche, um meinen Lebensunterhalt zu verdienen, das ist in meinem Kopf! Und damit habe ich die Möglichkeit, das zu tun, woran mein Herz hängt und was ich wirklich gerne mache. Man hört das ja ganz oft von Menschen: „Wenn ich könnte, dann würde ich das und das machen“ – heute geht das tatsächlich! Und das tun auch immer mehr Menschen. Interessanterweise sind ausgerechnet im Krisenjahr 2009 in Deutschland mehr neue Unternehmen gegründet worden, als bestehende pleite gegangen sind. Ein zweiter Aspekt: Die Frage ist nicht nur, was man machen möchte, sondern auch wo man es machen möchte – sprich: die globale Mobilität nimmt zu, auch der Deutschen. So sind 2008 zum ersten Mal seit rund 25 Jahren mehr Menschen aus Deutschland ausgewandert als eingewandert, das hat sich 2009 fortgesetzt. Zwei große Trends, die diesen Strukturwandel belegen.”
3. Du hast “Meconomy” zunächst nur als E-Book veröffentlicht. Wie ist Dein Zwischenfazit? Denkst Du, dass andere Autoren Deinem Beispiel folgen werden (und sollten)?
Markus Albers: “Zumindest gibt es heute die Möglichkeit dazu und es ist viel einfacher als man denkt. Mein Verlag hatte den Erscheinungstermin des Buches auf den Herbst 2010 geschoben – und das war mir einfach zu spät, denn ich hatte das Manuskript im Herbst 2009 fertig, und es ist auch kein ganz zeitloses Thema, sondern hat eine hohe Aktualität. Als ich dann gesehen habe, dass mit der Ankündigung vieler neuer Lesegeräte das digitale Lesen im letzten Herbst klar in den Blickpunkt gerückt ist und gleichzeitig eine neue Debatte um Paid Content begann, habe ich mich ermutigt gefühlt, es einfach einmal selber zu versuchen und auf eigene Faust ein E-Book auf den Markt zu bringen. Das war der Anfang einer spannenden Odyssee. Die Buchbranche ist im Umbruch, und die wenigsten haben eine Antwort, was als Nächstes passiert. Das hat den Vorteil, dass man, wenn man wie ich ganz unbedarft auf Leute zugeht, überall offene Türen findet. Mir kam entgegen, dass viele an einem Experiment interessiert waren. Inzwischen gibt es Meconomy aber auch auf Papier: Über epubli und Amazon als Print on Demand – man kann es sogar ganz normal im Buchhandel bestellen. Bei aller Technikbegeisterung: Das Buch in der Hand zu halten, ist als Autor dann doch ein gutes Gefühl.”
Das Buch gibts bei Amazon. Weitere Infos und Updates, findet ihr auf Markus’ Blog
26 Jun
Entschuldigt, dass ich lange keinen neuen Beitrag geschrieben habe. Ich habe in den letzten Wochen meine Abschlussklausuren geschrieben und bin jetzt endgültig fertig mit dem Studieren.
Jetzt geht es wieder los hier im Blog! Ich werde wieder regelmäßig schreiben, wie Simon und ich versuchen, den Lifestyle unserer Träume zu verwirklichen.
Als nächstes steht jetzt unsere Gründung bevor. Ich habe Euch ja schon vor einiger Zeit angekündigt, dass wir demnächst die ersten wirklich günstigen virtuelle Assistenten in Deutschland anbieten werden. Zur Zeit ist es kaum möglich, Arbeiten auszusourcen, um mehr Zeit für wichtigere Dinge zu haben. Hier im Blog werden wir Euch natürlich auf dem Laufenden halten, wenn es was Neues gibt!
Demnächst veröffentlichen wir natürlich auch ein paar Case Studies, um Euch zu zeigen, welcher Lifestyle mit VPAs wirklich möglich ist. Tim Ferriss lässt sich von Teams rund um die Welt Dates bei sich zu Hause vereinbaren? Mal sehen, wie wir das schlagen können!
5 Jun
Ich habe den ersten Teil dieses Interviews letzte Woche auf Importblog gepostet. Couch Tycoon-Gründer Hans Penz beantwortet mir ein paar Fragen zum Peer-to-Peer-Venture Capital (auf deutsch: Kapital zur Unternehmensfinanzierung von Privatleuten).
Im ersten Teil haben wir über die Idee hinter Couch Tycoon und die Anforderungen an Startups, die Geld haben wollen, gesprochen. In diesem Teil spricht Hans unter anderem darüber, wie viel Geld man über die Plattform bekommen kann und welches Rechtsverhältnis dann zwischen Kapitalgeber und Startup besteht.
4. Mich würde besonders interessieren, welche Größe die einzelnen Projekte im Schnitt haben (oder haben sollen). Wird es sich eher um sehr kleine Startups handeln oder können auch größere Unternehmen mit CouchTycoon Kapital finanziert werden? Kannst Du mir einen ungefähren Größenrahmen nennen, in dem die Projekte liegen?
5. Eure Seite ist komplett auf Englisch. Wollt Ihr Eure Plattform auch für internationale Anleger und Startups öffnen?
6. Bei den Unternehmen wird es sich ja größtenteils nicht um AGs handeln. Wie sieht das Rechtsverhältnis aus zwischen Anleger und Unternehmen? Werden die Anleger als Fremdkapitalgeber betrachtet?
Nein, der Finanzier wird nicht als Fremdkapitalgeber betrachtet. Auch nicht als Eigenkapitalgeber. Wir, die Plattform, beteiligen uns an den jeweiligen Start-ups und halten die Anteile. Es kommt kein direkter Vertrag zwischen Finanzier und den Start-ups zustande. Sowohl die Finanziers haben ausschließlich mit uns einen Vertrag (die AGB) als auch die Gründer haben nur mit uns einen Vertrag (separater Beteiligungsvertrag). CouchTycoon.net fungiert als Bindeglied und ausführendes Organ der Communitymitglieder.
Der Finanzier kauft ein Venture Poster von einem Start-up das er für vielversprechend hält. Können alle Poster verkauft werden, haben wir als Plattform das Geld eingesammelt um uns am Start-up zu beteiligen. Dafür erhält der Posterkäufer einen digitalen Anteil, den er auf unserer Plattform handeln kann und der ihn dazu berechtigt bei Entscheidungen abzustimmen. Wir als reale Anteilseigner an den Start-ups handeln dann exakt 1:1 so, wie es die Community abgestimmt und beschlossen hat. Wird der Community-Anteil an einem Start-up an einen externen Investor verkauft (vorausgesetzt die Community will das), verkaufen wir den Anteil und kaufen die digitalen Anteile der Communitymitglieder in unserer Spielwährung ‘CouchChips’ zurück. Die gutgeschriebenen CouchChips können natürlich in eine reale Währung umgetauscht werden oder es können damit andere Start-ups zu finanzieren.
Wenn Euch das Konzept gefällt und Ihr selber Kapital für ein Projekt braucht, schaut Euch die Plattform von Couch Tycoon einfach mal an. Ich denke, vor allem in der Krise kann privates Venture Capital eine riesige Möglichkeit sein. Vielleicht auch, weil die Banken beim einen oder anderen ein bisschen an Vertrauen verloren haben.
2 Jun
Raus aus der Büroroutine, Arbeiten vom Starnd aus! Mein Gastbeitrag fürs Bloxxo Blogger Battle ist online! Der Artikel mit den meisten Klicks und Kommentaren gewinnt. Ich habe mir Mühe gegeben, einen tollen inspirierenden Artikel für Euch zu schreiben. Also lest ihn Euch durch und schreibt Eure Meinung dazu.
In dem Artikel schreibe ich über das spannendste Thema, das es gibt: Wie erschaffe ich mir den Lifestyle meiner Träume?
Wenn Du auch nur zu einem Prozent mit dem unzufrieden bist, was Du gerade tust, dann hör sofort damit auf! So oder so ähnlich hat Gary Vaynerchuk es formuliert. Wenn Du keine Lust mehr auf einen langweiligen Bürojob hast, dann erschaffe Dir einfach Dein eigenes aufregendes Arbeitsumfeld. Geh keine Kompromisse ein. Lebe und arbeite, wo und wann Du willst!
Wie das geht? Das erfahrt Ihr in dem Artikel auf Bloxxo.
27 Mai
Habt Ihr Euch die Frage auch schonmal gestellt? Wie schnell kann man über das Internet neue Freunde finden?
NAch einer Antwort hat jetzt Maciej Kuszpa gesucht. Er hat ein 24-stündiges Experiment gestartet, in dem er auf 12 SNS versucht hat, möglichst viele neue Freunde zu gewinnen. Dabei hat er jeweils 100 neue Anfragen verschickt und dann gewartet, wie viele User diese annehmen.
Natürlich ist jemand kein echter Freund von mir, nur weil ich ihm auf einer Social Networking Site diesen Titel gegeben habe, aber ich kann immerhin seine persönlichen Daten einsehen und ihm Nachrichten schicken.
Besonders aus Marketingsicht wäre interessant, wie gut ich meinen “Freunden” auf Social Networking SItes meine Produkte kommunizieren und verkaufen kann.
Maciejs Experiment ist überraschend erfolgreich gewesen. Auf vier der zwölf Seiten konnte er über 60 neue Freunde gewinnen, darunter Facebook auf Platz zwei mit 75 (und damit einer Annahmequote von 75%! Wo erreicht man schon so eine Opt-in-Conversion?).
“Next big Thing” Twitter steht dabei an vorletzter Stelle. Nur fünf von Hundert Usern verfolgen Maciejs Updates, nachdem er sie zu seinen Followern hinzugefügt hat.
Das ganze Experiment mit Daten zu allen untersuchten Netzwerkseiten findet Ihr auf seinem Blog.
Ich denke Social Networking Sites können ein gutes Marketingtool sein. Ich mache Blogposts selber oft über Twitter, Facebook und Bookmarkingseiten bekannter. Allerdings ist die Glaubwürdigkeit des Werbenden und der Werbebotschaft hier ein wichtiger Faktor.
Wenn das Ganze wie Spam wirkt, werde ich langfristig keinen Erfolg haben und wahrscheinlich würde mein Account nach ein paar Tagen wieder gelöscht. Nehme ich mir aber die Zeit und baue individuelle Beziehungen auf, finde ich auf dem Wege vielleicht attraktive neue Kunden oder Geschäftspartner.
21 Mai
Wahrscheinlich habt ihr schon von Markus Albers’ “Morgen komm ich später rein“-Blog gehört. Seine umfangreichen Erfahrungen hat er bereits in seinem gleichnamigen Buch vorgestellt. Heute ist auf diesem Blog ein Gastartikel von mir zum Thema “Virtuelle persönliche Assistenten in Deutschland” erschienen.
Was steckt dahinter und wie passt dieses Thema zu Markus’ Philosophie der Easy Economy und zum Konzept der Freianstellung? Im Prinzip geht es ihm um zwei Dinge: Jeder Mensch kann sich durch effizientes Zeitmanagement und geschickte Gestaltung seines Arbeitsalltages einen Lebensstil erlauben, der leidige Routineaufgaben durch kreative Zeit für innovative Ideen ersetzt. Eine optimale Möglichkeit, sich diese Zeit zu nehmen, sind VPAs – virtual personal assistants.
Ein Problem, was bisher in Deutschland besteht, liegt darin, dass VPAs entweder zu viel kosten oder nicht die deutsche Sprache sprechen. Hier liegt aber auch das große Potential dieses Konzeptes. Viel Arbeit wartet darauf, outgesourced zu werden – aber noch ist niemand da, der sie übernimmt. Wie ich hier schon einmal angekündigt habe, werden wir in Zukunft diese Lücke füllen. VPAs sind in Deutschland noch ein Pilotprojekt. Wir werden uns dieser Herausforderung stellen. Damit wird es in Zukunft möglich, den Gedanken des amerikanischen Visionärs Tim Ferriss auch hier zu realisieren.
Lest euch den Artikel auf Markus’ Blog durch und hinterlasst ein paar Kommentare, wenn er Euch gefällt.
19 Mai
Das Bloxxo Blog Battle ist eine Aktion, bei der Blogger mit verschiedenen Artikeln gegeneinander antreten und am Ende der Verfasser des besten Artikels gekürt wird.
Klar ist das auch eine Marketing-Aktion für Bloxxo. Indem ich diesen Artikel hier schreibe, bekommen die Jungs mehr Traffic und einen Backlink. Genauso bekomme ich und jeder andere Teilnehmer aber auch Traffic und einen Backlink von Bloxxo. Es ist also eine Win-Win-Situation, in der alle voneinander profitieren.
Andy, den Initiator von Bloxxo habe ich vor ein paar Wochen während Darren Rowse’s “31 Days to Build a Better Blog”-Challange kennengelernt. Er hat jeden Tag über Rowse’s Lektionen berichtet.
Auf Bloxxo schreiben er und sein Co-Autor hauptsächlich übers Bloggen und den erfolgreichen Aufbau einer Präsenz im Internet.
Mit dieser Aktion zeigen die beiden, dass wir von ihnen auch die eine oder andere kreative Aktion erwarten können, die die Bloggosphäre mit einbindet. Ich bin gespannt, was sie sich in Zukunft noch einfallen lassen.
Das Blog ging ungefähr zeitgleich mit (Alphablogger) Peer Wandingers neuen Blogbaby Blogprojekt an den Start und auch die Themen sind sich sehr ähnlich. Wenn ich mir die bisherigen Besucherzahlen anschaue liegen beide Blogs zur Zeit ungefähr gleichauf. Nicht, dass ich die Konkurrenz zwischen den beiden anfacheln wollte, aber der Vergleich ist sehr interessant.
Vorausgesetzt ich bin einer der Auserwählten für die Aktion, werde ich über mein Lieblingsthema schreiben:
Wie kann ich Wie kann ich mit intelligentem Zeitmanagement und der richtigen Nutzung von Geoarbitrage jeden Ort der Welt bereisen, ohne mir Sorgen um mein Einkommen machen zu müssen?
Auf deutsch: Wie baue ich mir in einer globalisierten Welt passive Einkomensquellen auf, damit ich die Welt bereisen und vom Laptop aus arbeiten kann und nicht jeden Morgen pünktlich im Büro antreten muss?
Also seid gespannt. Es wird interessant!
15 Mai
Kennt Ihr schon Librivox? Ich habe die Seite vor kurzem gefunden, sie dann vergessen und gerade wiedergefunden.
Auf Librivox können Freiwillige selbst aufgenommene Audiobücher hochladen und die gehen dann in die Public Domain über, das heißt jeder kann sie sich kostenlos runterladen und anhören. Die Seite ist quasi das Youtube der Audiobücher.
Es gibt zwar aus Copyrightgründen keine topaktuellen Bücher, aber wenn man sich ein bisschen für Literatur interessiert, wird man auf der Seite viele interessante Sachen finden.