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mehr Zeit - mehr Leben

Archive for the ‘Lifestyle’ Category

Ich habe mich gestern mit Julian Siewert von surfnomade.de getroffen. Er hat in den letzten Jahren immer mal wieder den Lifestyle eines Surfnomaden gelebt.

Surfnomaden machen genau das, wovon viele Menschen nur träumen. Sie leben monatelang am Strand, gehen Ihrer Leidenschaft nach, genießen Ihr Leben und arbeiten per Internet. Eine Strandhütte in Thailand kostet einen Euro pro Nacht, für fünf gibt es die Luxusversion.

Mich fasziniert dieser Lifestyle, weil er so viele interessante Möglichkeiten vereint. Man kann mit Einnahmen auf westlichem Lohnniveau und Ausgaben auf ostasiatischem Niveau einen Lebensstil führen, der auf konventionelle Weise fast unmöglich wäre. Insofern ist es auch eine Form von Geoarbitrage.

Ressourcen werden eingekauft, wo sie am günstigsten sind, in dem Fall Wohnen und Lebenshaltung in Thailand. Und Produkte und Dienstleistungen werden da verkauft, wo sie am meisten einbringen. In dem Fall die eigene Arbeitskraft in Deutschland.

Julian möchte in nächster Zeit einiges aufbauen auf seiner Seite und ich werde auf jeden Fall noch ein Interview oder vielleicht sogar einen Gastbeitrag von ihm hier veröffentlichen. Vielleicht zum Leben am Strand, vielleicht aber auch zum Geld verdienen über das Internet am anderen Ende der Welt.

Bis dahin haltet surfnomade.de im Auge.

Diese Überschrift kommt Euch vielleicht bekannt vor. Das ist unsere Vision und unser Motto. Wir möchten die Freiheit haben, von jedem Ort der Welt aus zu arbeiten.

Die Möglichkeiten dazu sind entweder längst vorhanden oder werden gerade geschaffen.

Wir leisten unseren Beitrag dazu mit Strandschicht. Das ist der offizielle Name unseres Startups. Weil ich das so konkret noch nicht hier vorgestellt habe, möchte ich Euch heute auch gleich unser Logo zeigen:

Logo Strandschicht: Arbeiten unter Palmen am Strand

Logo Strandschicht: Arbeiten unter Palmen am Strand

Was haltet Ihr davon? Bringt es nicht perfekt die Ideale rüber, die wir leben möchten? Unter Palmen in der warmen Sonne entspannen, Caipis schlürfen, im türkisen Wasser schwimmen gehen und dann wieder am Laptop das Geschäftliche erledigen, ohne dafür aufwachen zu müssen. ;-)

Dies ist ein Gastbeitrag von Autor Markus Albers. Nach “Morgen komm ich später rein” arbeitet Albers gerade an seinem nächsten Buch. Auf seinem Blog schreibt er regelmäßig rund um das Thema “Moderne Gestaltung von Arbeitsverhältnissen”.

Ich habe beim Schreiben meines Buches „Morgen komm ich später rein” die Kernthese gleich getestet: Kann ich heutzutage arbeiten, wann und wo ich will? Ein Teil des Buches entstand darum unterwegs auf der ganzen Welt. Ich habe auf der Terrasse einer Finca auf Ibiza geschrieben. In einer tief verschneiten, einsamen Holzhütte in Norwegen nach einem Tag Langlauftraining. Am Pool eines Designhotels in Bangkok, bevor es mit dem Wassertaxi ins Restaurant ging. Im Hof eines Damaszener Hauses in Damaskus, neben dem Laptop eine Tasse mit Kardamom-Kaffee. Und an diesem einsamen Strand in der Nähe des königlich thailändischen Badeortes Hua Hin.

Naja, sagen Sie: Für einen freiberuflichen Journalisten und Buchautor ist das wohl ein bisschen einfacher als für einen festangestellten Büromenschen. Stimmt natürlich - und auch wieder nicht. Denn zum ersten Mal können heute Festangestellte ihren Tag ähnlich strukturieren wie Freiberufler. Unser Kapital sind der Inhalt unseres Kopfes, unseres Adressbuchs und unserer Computerfestplatte - nicht das starre Regelwerk des Bürotags. Angesichts massiv gefallener Kollaborationskosten braucht heute niemand zwingend eine Unternehmensplattform, um erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Die von Thomas Friedman beschriebene »flache Welt« hat einen enormen technologischen Emanzipationsprozess des Einzelnen von den Unternehmen ausgelöst.

Der amerikanische Journalist und Bestseller-Autor Friedman erklärt in seinem Buch Die Welt ist flach, wie frühere Entwicklungsländer dank moderner Technologien zunehmend auf gleicher Augenhöhe mit Industrienationen um Aufträge konkurrieren. Die von ihm identifizierten technischen Umwälzungen sind unter anderem:

  • zunehmende Verbreitung von Workflow-Software und digitalem Dokumentenmanagement, die es Mitarbeitern ermöglicht, an einem Projekt zu arbeiten, ohne am selben Ort oder auch nur auf demselben Kontinent zu sein,
  • weltweite Standardisierung von Geschäftsunterlagen und Dokumenten dank Internet und PDF,
  • die Möglichkeit für jeden Menschen, dank schneller Online-Verbindungen das Ergebnis seiner Arbeit »hochzuladen«, also von einem beliebigen Ort aus Kollegen, Kunden oder dem Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen.

Fest angestellte Wissensarbeiter können heute also von überall am Arbeitsprozess teilnehmen und zwar zu fast beliebigen Zeiten. Die Zeitverschiebung zwischen Indien und den USA ermöglicht Effekte wie den von Friedman genüsslich beschriebenen, dass ein Amerikaner abends dem Steuerberater seine Unterlagen gibt, der sie nach Indien schickt, Feierabend macht - und am nächsten morgen sind sie fertig bearbeitet zurück in seinem E-Mail-Eingang. Umgekehrt geht das übrigens auch: In einer Werbung des Bürogeräteherstellers Ricoh muss ein asiatischer Angestellter über Nacht dem Chef eine riesige Präsentation anfertigen. Er scannt einfach alle Vorlagen ein, mailt sie an Kollegen in Indien und Europa - und am nächsten Morgen hat er das vermeintlich Unmögliche geschafft: Er legt dem verblüfften Vorgesetzten die fertige Hochglanzpräsentation vor. Und sieht dabei nicht mal übernächtigt aus, weil die Arbeit in anderen Zeitzonen erledigt wurde.

Die Entkoppelung der Arbeit von Ort und Zeit ist eine enorme Entwicklungschance für Länder wie Indien und China, birgt aber ebenso ein erhebliches Emanzipationspotenzial für Wissensarbeiter in entwickelten Ländern wie Deutschland. Diese Entwicklung ist tatsächlich neu - die technischen Mittel stehen seit vielleicht drei Jahren

komfortabel zur Verfügung, wirklich professionell kann man so erst arbeiten, seitdem breitbandige Internetanschlüsse flächendeckend geworden sind. Der amerikanische Wirtschaftsexperte Don Tapscott hat das 2006 zusammen mit Anthony D. Williams in seinem Bestseller Wikinomics zuerst beschrieben: Auf der ganzen Welt verstreute Individuen können heute anspruchsvolle Produkte gemeinsam erstellen, ohne am selben Ort anwesend zu sein. Beispiele sind die Online-Enzyklopädie Wikipedia und Open-Source Software wie Linux oder Firefox.

Die logische, wenn auch radikale Folge aus ortsungebundenen, kollaborativen Arbeitsumgebungen ist das virtuelle Unternehmen. Ohne Firmensitz, ja ohne zentrales Büro funktioniert es als frei flottierender

Verband selbstständiger Einheiten. Es besitzt keine oder kaum Immobilien, Möbel, technische Infrastruktur, es besteht, frei nach der Gesellschaftsdefinition des einflussreichen Soziologen Niklas Luhmann, (fast) nur noch aus Kommunikation.

Es gibt aber eine weitere praktische Anwendung dieses Phänomens, die oft übersehen wird, uns hier besonders interessieren soll: die Idee der sogenannten Virtuellen Persönlichen Assistenten (VPAs), die unangenehme oder zeitfressende Aufgaben für uns erledigen - also zum Beispiel Internetrecherchen machen, Präsentationen zusammenbauen oder Reisen buchen. Weil die Assistenten im Ausland viel billiger sind und unter Ausnutzung von Währungskursunterschieden kommt der Auftraggeber günstiger weg als wenn er all das selbst tun würde. Schnelles Internet, Filesharing und IP-Telefonie machen es technisch möglich. Ob so ein VPA für Privatpersonen überhaupt Sinn macht, wird immer wieder diskutiert. Der tolle amerikanische Autor A.J. Jacobs hat indische VPAs sogar bei seinem Boss anrufen oder Streitigkeiten mit seiner Frau schlichten lassen - wenn auch mehr aus Spaß und für einen Esquire-Artikel. Aber inzwischen schreibt sogar die Brigitte über das Phänomen. Das Problem: Eigentlich alle bekannten Unternehmen, die so etwas anbieten - wie das indische „Get Friday”, -bieten nur englischsprachigen Service. Unpraktisch, wenn man Telefonate, Korrespondenz oder auch nur Präsentationen auf Deutsch abgewickelt haben will.

Was ich mich immer gefragt habe ist - geht das auch von Deutschland aus? Ich habe es ausprobiert. Es geht noch nicht besonders gut. Ich wollte zunächst wissen: Gibt es auch deutschsprachige VPAs? Ich fragte den Buchautor Tim Ferriss, der das Konzept erstmals weltweit bekannt gemacht hat, und er meinte dazu nur: Klar, Du gehst einfach auf die Website Elance, da gibt es Tausende aus Osteuropa. Sorry Tim, stimmt so nicht: Ich habe Anfang letzten Jahres eine deutschsprachige Ausschreibung auf Elance gemacht und exakt EINE Bewerbung bekommen. Von einem jungen Deutschen, der nach Kapstadt ausgewandert ist und im Lauf des letzten Jahres einige Jobs für mich übernommen hat: Übersetzungen und Webrecherche zum Beispiel.

Aber mit der Zeit wurde mein VPA in Kapstadt unzufrieden. Die anderen deutschen Auftraggeber wüssten nicht, wie sie richtig mit dieser Dienstleistung umgehen sollten, schimpfte er - sie vergäben unpassende oder unrealistische Aufträge. Auch sein Plan, weitere Auswanderer vor Ort anzuheuern, um mit ihnen ein größeres Business aufzubauen, ging nicht auf. Sein Fazit: Es seien gerade nicht Billigjobs, die Deutsche ins Ausland outsourcen sollten. Sondern anspruchsvolle Aufgaben, für die sie online weltweit Experten suchen können - Suchmaschinen-Optimierung zum Beispiel.

Ich bin nicht sicher, ob das wirklich so stimmt. Mir scheint, es gibt da doch einen weiteren Markt: Für einfache, Dienstleistungen, die ich unkompliziert an zuverlässige und vor allem deutschsprachige VPAs vergeben kann. Für ein komfortables Tool, mit dem ich meine VPAs buche, kontrolliere und bezahle. Würde jemand diesen Service auf überzeugende Weise anbieten, ich wäre der erste Kunde.

Wahrscheinlich habt ihr schon von Markus Albers’ “Morgen komm ich später rein“-Blog gehört. Seine umfangreichen Erfahrungen hat er bereits in seinem gleichnamigen Buch vorgestellt. Heute ist auf diesem Blog ein Gastartikel von mir zum Thema “Virtuelle persönliche Assistenten in Deutschland” erschienen.

Was steckt dahinter und wie passt dieses Thema zu Markus’ Philosophie der Easy Economy und zum Konzept der Freianstellung? Im Prinzip geht es ihm um zwei Dinge: Jeder Mensch kann sich durch effizientes Zeitmanagement und geschickte Gestaltung seines Arbeitsalltages einen Lebensstil erlauben, der leidige Routineaufgaben durch kreative Zeit für innovative Ideen ersetzt. Eine optimale Möglichkeit, sich diese Zeit zu nehmen, sind VPAs - virtual personal assistants.

Ein Problem, was bisher in Deutschland besteht, liegt darin, dass VPAs entweder zu viel kosten oder nicht die deutsche Sprache sprechen. Hier liegt aber auch das große Potential dieses Konzeptes. Viel Arbeit wartet darauf, outgesourced zu werden - aber noch ist niemand da, der sie übernimmt. Wie ich hier schon einmal angekündigt habe, werden wir in Zukunft diese Lücke füllen. VPAs sind in Deutschland noch ein Pilotprojekt. Wir werden uns dieser Herausforderung stellen. Damit wird es in Zukunft möglich, den Gedanken des amerikanischen Visionärs Tim Ferriss auch hier zu realisieren.

Lest euch den Artikel auf Markus’ Blog durch und hinterlasst ein paar Kommentare, wenn er Euch gefällt.

Auf diesem Bild seht Ihr Hermann. Was ist Euer erster Eindruck? Also ich dachte mir, dass es sich bei seinem Hartz IV-Blog entweder um einen Scherz handelt oder er etwas verkaufen möchte und dafür ein bisschen Buzz (auf deutsch: Aufmerksamkeit) braucht.

Die ganze Erscheinung mit Sonnenbrille am Pool, genüsslich sein Bier trinkend wirkt doch irgendwie als wollte der Mann eine Methode verkaufen, die anderen den selben Lifestyle ermöglicht.

Ich war neugierig und habe den Blog vor ein paar Wochen in meinen Feedreader gepackt. Und ich war erstaunt. Auch wenn die meisten Themen mich nicht vom Hocker gehauen haben, waren immer wieder interessante Gedanken dabei. Und vor allem bin ich neugierig, wie Hermann das Blog weiterführt und seinen eigenen Traum vom passiven Einkommen umsetzt.

Wenn Ihr die Geschichte auch mitverfolgen wollt, schaut mal auf http://www.hartz5.info/blog/ vorbei. Vielleicht findet der ein oder andere ja ein bisschen Inspiration für neue Geschäftsideen und passives Einkommen.

Lasst mich von euren Ideen wissen. Ich veröffentliche sie gerne auch hier, wenn andere Leser was daraus lernen können.

-Bastian

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  • Filed under: Geld, Lifestyle
  • Was du heute kannst besorgen… Nie mehr aufschieben

    Wer kennt es nicht: Man nimmt sich viel für den Tag vor, macht sich eine ellenlange to-do List und am Ende des Tages hat man so ziemlich gar nichts erledigt. Man hat ja nur eben noch mal kurz die Mails gecheckt, nur eben kurz bei Amazon vorbeigeschaut, dann ganz kurz zwei Messages auf Facebook abgeschickt und hat sich dann erstmal was zu essen gemacht. Am Ende des Tages fragt man sich oft, wo die ganze Zeit hin ist. Dann bekommt man ein schlechtes Gewissen, dass man nichts erledigt hat und packt sicherheitshalber noch zwei, drei Punkte mehr auf die to-do-List für den nächsten Tag.

    Dieses Verhalten ist allzu menschlich und kaum jemand ist überhaupt nicht davon betroffen. Manche eben mehr und manche weniger. Es gibt einen wissenschaftlichen Fachbegriff für das chronische Aufschieben: Procrastination. Procrastination hält uns davon ab produktiv zu sein, konsequent auf unsere Ziele hinzuarbeiten und was noch viel schlimmer ist sie hält uns davon ab zu leben. Wie oft habt ihr schon Freunden abgesagt, weil ihr noch an einem dringenden Projekt arbeiten „müsst”? Wie oft habt ihr das Training sausen lassen, weil ihr ja den ganzen Tag nicht wirklich vorangekommen seid und deshalb abends um 10 nochmal Vollgas geben „müsst” (Was defacto aber in youtube Videos schauen endet)?

    Procrastination ist, wie gesagt ein sehr menschliches Verhaltensmuster. Ist das Ganze nur eine Frage der Disziplin? Sind chronische Aufschieber nicht einfach nur faul und unmotiviert? Alles eine Frage der Willensstärke? Dies ist genau der falsche Ansatz, der zu noch mehr Stress, Angst und folglich aufgeschobenen Aufgaben führt.

    Ich möchte euch in einer Artikelserie vorstellen, wie ihr Schritt für Schritt das Aufschieben in den Griff bekommt, produktiver werdet und gleichzeitig mehr Freizeit gewinnt, die ihr ohne schlechtes Gewissen genießen könnt. Es geht dabei darum die Probleme anzugehen die Procrastination zu Grunde liegen, da das Aufschieben keine Ursache sondern lediglich ein Symptom ist. Dabei orientiere ich mich vom Aufbau am hervorragenden Buch „The Now Habit: A Strategic Program for Overcoming Procrastination and Enjoying Guilt-Free Play” von Dr. Neil Fiore. Ich möchte es jedem ans Herz legen, dieses Buch zu lesen. Gleichzeitig gebe ich euch viele praktische Beispiele, wie ich mich persönlich weg vom „Aufschieber” hin zum „Producer” entwickelt habe.

    Lest bald im ersten Teil: Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?

    Simon

    Nie mehr aufschieben Teil 1 - Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?

    Bisher kann ich euch nur von meinen Erfahrungen in China berichten. Nächstes Jahr kommen ein paar andere asiatische Länder dazu.

    Es geht um günstige Klamotten. In diesem Fall beschreibe ich Euch kurz, was Ihr für chinesische Schneider bezahlt und wie Geoarbitage erzielen könnt, indem Ihr Euch in china Kleidung anfertigen lasst.

    Bei chinesischen Schneidern könnt Ihr im Grunde alles bekommen, was Ihr wollt. Ihr könnt mit einer GQ auftauchen und Euch exakt einen Armani-Mantel oder ein D&G Sakko nachschneidern lassen. Und in der Regel bezahlt Ihr für solche Aufträge weniger als 100 Euro.

    Auch wenn Ihr keine so exquisiten Wünsche habt, bekommt Ihr spottbillige Hemden oder maßgeschneiderte Anzüge in europäischer Qualität (wenn Ihr Euch vorher ein bisschen informiert, wer gute Arbeit leistet;).

    Mal ein paar konkrete Zahlen:

    Einen Dreiteiler bekommt Ihr in guter Qualität für ab ca. 65 Euro, in schlechter Qualität für 30 Euro und in hervorragender Qualität für 180 Euro.

    Ein Mantel liegt im Bereich zwischen 50 Euro für relativ schlechtes Material und 200 Euro für eine individuelle Anfertigung in sehr guter Qualität und aus sehr gutem Material.

    Maßhemden bekommt Ihr ab 5 Euro, für gute Qualität habe ich aber auch regelmäßig 9 Euro auf den Tisch gelegt. ;-)

    Ihr könnt Euch alle Teile individuell anpassen lassen und verschiedene Stoffe und Formen kombinieren.

    Nun ja, jetzt sagt Ihr vielleicht, dass die Schneider in China sitzen und Ihr womöglich in den nächsten Wochen nicht geplant habt, für einen Anzug nach China zu fliegen (obwohl ich das nur wärmstens empfehlen kann;). Es reicht allerdings schon, wenn der chinesische Schneider einmal Eure Maße genommen habt. Identische Hemden und Anzüge könnt Ihr problemlos aus Europa nachbestellen.

    Und bei Standardteilen reicht es sogar, wenn Ihr die Maße von einem deutschen Schneider nehmen und den Anzug in China nähen lasst. Wenn dann noch Änderungen nötig sind, kann der deutsche Schneider die ohne große Kosten vornehmen.

    Was sind Eure Erfahrungen mit geschneiderten Klamotten aus dem Ausland? Wo bekommt man noch günstigere Sachen? Ich habe gehört, dass die Preise in Vietnam ziemlich niedrig sind. Hat jemand Erfahrungen damit?

    Einige von Euch haben sich bestimmt gefragt, was sie an einem Geoarbitrage Day erwarten sollen. Heute löse ich das Rätsel noch nicht ganz auf. Es gibt noch keinen “echten” Post, aber ich beschreibe Euch kurz, was Ihr samstags in Zukunft erwarten könnt.

    Was ist überhaupt Geoarbitrage?

    ‘Geo’ kommt aus dem Griechischen und heißt ‘Erde’. ‘Arbitrage’ bezeichnet das Ausznutzen von Preisunterschieden auf verschiedenen Märkten. Geoarbitrage bedeutet also das Ausnutzen von Preisunterschieden auf verschiedenen Märkten in verschiedenen Ländern der Erde.

    Und genau darum geht es hier. Ich erzähle Euch, an welchen Orten Ihr welche Produkte im Vergleich zu Deutschland zu einem viel niedrigeren Preis bekommen könnt.

    Natürlich war ich noch nicht an jedem Ort der Welt und kenne bestimmt viele gute Preisunterschiede selber noch nicht. Ein paar gute Deals habe ich aber schon gefunden.

    Außerdem freue ich mich auf Eure ergänzenden Erfahrungen. Wenn Ihr extreme Preisunterschiede gefunden habt, egal in welchem Bereich, dann schreibt bitte einen Kommentar oder schickt mir eine E-Mail!

    Ich habs aber auch mit meiner Arbitrage, aber ganz ehrlich, ich mag den Begriff Social Arbitrage nicht besonders. Ich erzähle Euch gleich warum ich ihn trotzdem benutze. Erstmal eine kurze Erklärung, was ich damit meine.

    Ich habe das Wort zum ersten in Keith Ferrazzi’s “Never Eat Alone” gehört. Ich kann das Buch nur immer wieder wärmstens empfehlen. Ich finde es so gut, dass ich noch einen eigenen Artikel darüber schreiben werde. Ganz einfach gesagt versteht Ferrazzi unter Social Arbitrage, dass Menschen sich verpflichtet fühlen etwas zurückzugeben, wenn sie etwas bekommen haben. Er spricht von Arbitrage, weil man mindestens genauso viel oder in der Regel mehr zurückgeben möchte und dadurch finanzmathematisch gesprochen ein Arbitragegewinn für denjenigen entsteht, der dem anderen zuerst einen Gefallen getan hat.

    Was bringt Social Arbitrage?

    Was ist die Lehre, die ich daraus gezogen habe? Ich denke, wenn man etwas bekommen möchte, sollte man immer zuerst etwas geben, ohne dafür etwas zurückzuverlangen, viellleicht sogar ohne etwas zurückzuwollen.

    Wenn Ihr anderen helft, nur um einen größeren Gefallen zurückzubekommen, merken sie das und letztendlich ist sogar Eure Hilfe unwillkommen. Wer nimmt schon gerne die Hilfe eines anderen an, wenn er weiß, dass er nur hilft, weil dafür auch etwas verlangt?

    Nicht, dass wir uns falsch verstehen. Genau so laufen Geschäfte ab. Das weiß ich. Der Wasserhahn tropft, also rufen wir einen Handwerker an, der uns hilft das Ganze wieder in Ordnung zu bringen, aber nur weil er dafür eine Gegenleistung in Form seiner Bezahlung verlangt. Schlecht fühlen wir uns dabei nicht.

    Ich meine eine andere Ebene, auf der sich Menschen helfen, ohne dass Geld eine Rolle spielt. Im  ganz normalen Alltag, in ganz normalen sozialen Situationen.

    Ich habe beides ausprobiert. Ich habe anderen Gefallen getan, weil ich den Hintergedanken hatte, etwas zurückzubekommen und ich habe völlig selbstlos Dinge für andere getan, teilweise, obwohl ich wusste, dass ich nichts zurückbekommen werde.

    Und ratet mal, was mir aufgefallen ist? Die unglaublichsten Möglichkeiten sind daraus entstanden, dass ich ohne Hintergdanken jemandem geholfen habe, einfach nur um ein guter Mensch zu sein.

    Ein kleiner Erfahrungsbericht

    Ein kurzes Beispiel. Blogger Hannes Stadlmair hat mein Importblog vor einiger Zeit in seinem Blog vorgestellt (nebenjob-heimarbeit.at). Daraufhin habe ich bis heute täglich viele Besucher von seinem Blog bekommen. Vor ein paar Wochen wollte ich mich dann bedanken. Ich wollte etwas zurückgeben.

    Ich habe ihm also eine Nachricht geschrieben und ihn gefragt, was ich für ihn tun kann, um mich zu revanchieren für den riesigen Gefallen, den er mir damals getan hat. Seine Antwort war, dass er sich sehr über eine >Artikelserie von mir zum Thema eBay freuen würde. Die Artikel werden mit meinem Namen und Link signiert. Ich habe mir viel Mühe mit den Artikeln gegeben und hoffe, dass sie super bei seinen Lesern ankommen, aber im Grunde wollte ich ihm nur etwas zurückgeben und als Resultat bekomme ich wieder etwas zurück, nämlich Besucher von seiner Seite.

    Fazit

    Wenn Ihr wiklich im Leben überrascht werden wollt mit Freuden, die Ihr nicht erwartet habt, dann gebt zuerst etwas an andere Menschen weiter. Und macht es nicht, um etwas dafür zurückzubekommen.

    Dieser Grundsatz ist so einfach und wahrscheinlich hat jeder schonmal von seinen Eltern gehört, dass geben seliger ist als nehmen, aber wenige leben wirklich danach. Viele suchen nur den kurzfristigen Vorteil für sich selbst.

    Deswegen denkt einmal am Tag darüber nach, wie Ihr einem anderen Menschen wirklich helfen oder ihm eine Freude machen könnt.

    Ich freue mich auf Eure Gedanken und Kommentare hierzu!

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  • Filed under: Lifestyle, Menschen
  • Geld allein macht nicht glücklich? Stimmt! Glücklich macht es vor allem, den Lifestyle zu leben, den man sich wünscht. Dazu braucht man neben dem Geld noch Zeit. Und da man alleine nie wirklich zufrieden ist und viel weniger geschafft kriegt als im Team, spielen Beziehungen eine wichtige Rolle. Sowohl zu Mitarbeitern als auch zu Menschen, die uns nahe stehen.

    In diesem Blog decke ich diese Themen systematisch ab. Ich will Euch mit meinen Tipps helfen, reich zu werden und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.

    Napoleon Hill hat einmal zwölf Punkte zusammengefasst, die einen Menschen reich machen:

    1. Positivity
    2. Health
    3. Harmonious Relationships
    4. Being rid of Fear
    5. Believing in Future Achievements
    6. Capacity to apply Faith in goals
    7. Willingness to share Blessings
    8. Receiving and Giving Love
    9. Having an Open Mind
    10. Complete Self-Discipline
    11. Wisdom to understand People
    12. Financial Freedom

    Man beachte, dass Financial Freedom erst an zwölfter Stelle kommt und erst von Bedeutung ist, wenn alle anderen Punkte erfüllt sind.

    Ein großer Schwerpunkt diese Blogs liegt natürlich darauf, wie Ihr von Arbitrage, also Preisunterschieden in verschiedenen Ländern profitieren könnt (deswegen der Titel Outsource Your Life!;).

    ABER ich finde die anderen Themen genau so wichtig. Deswegen habe ich mir verschiedene Thementage überlegt, an denen ich über die einzelnen Bereiche schreibe. In dieser Woche beschreibe ich Euch an den entsprechenden Tagen kurz, was Ihr in Zukunft in dem Bereich erwarten könnt. Ich will Euch nicht zu lange auf die Folter spannen. Für den Anfang sehen die Themen so aus:

    • Dienstag: Money Day

    In der Rubrik gebe ich die wichtigsten Grundsätze zu Geld und Reichtum weiter, die ich in meinem Leben gelernt habe. Ich freue mich auch auf Eure Ansichten. Es wird hier “Regeln” des Reichtums geben aber auch konkrete Geschäftsmodelle (z.B. welche Möglichkeiten gibt es, sich passives Einkommen zu schaffen?) und Investitionsmöglichkeiten.

    • Mittwoch: People Day

    Diese Thema ist komplexer als es sich anfangs anhört. Es geht zum Beispiel um Bereiche wie Social Networking und Beziehungen, aber auch um das Delegieren von Arbeit und damit auch um das Finden und Führen von Mitarbeitern. Keine Angst! Hier schreibe ich nicht über die betriebswirtschaftliche Perspektive des Personalwesens, sondern gebe vielmehr innovative Tipps und Ideen weiter.

    • Donnerstag: Time-Management Day

    Hierzu brauche ich nicht viel zu erklären. Ich lasse Euch an den besten Methoden teilhaben, Eure Zeit so zu managen, dass Ihr möglichst viel mit den Dingen verbringt, die Euch Spaß machen und Euch dabei helfen Eure Träume zu erfüllen.

    • Samstag: Geoarbitrage Day

    Samstags gibt es die besonders interessanten Themen. Am Geoarbitrage Day berichte ich Euch davon, was Ihr Euch alles leisten könnt, wenn Ihr die Dinge einfach an dem Ort einkauft, an dem sie am günstgsten sind.

    100 Euro für eine Homepage? Maßanzüge und Kaschmirmäntel für 30 Euro? Oh ja! Das gibt es und noch viel mehr! ;-)

    An den anderen Tagen kommen natürlich auch immer mal wieder interessante Posts. Manchmal kann ich ein interessantes Thema vielleicht auch einfach nicht mehr zurückhalten, bis der entsprechende Thementag kommt, aber jetzt habt Ihr schonmal eine grobe Struktur und wisst, was Ihr in der nächsten Zeit erwarten könnt.

    Ich möchte Euch an einem globalisierten Lifestyle teilhaben lassen, der bisher noch von wenigen Menschen gelebt wird, aber schon bald eine neue Dimension der Realität in unserer Gesellschaft darstellen wird.

    Geld verdienen von jedem Ort der Welt aus, massenhaft Zeit, um die eigenen Träume zu verwirklichen und wunderbare Beziehungen, zu den Menschen, die unser Leben zu dem machen, was es sein soll! :-)

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