mehr Zeit - mehr Leben
6 Mai
Es gibt immer ein paar Dinge, die sich weder vermeiden noch outsourcen lassen und oft ist es schwierig, sich zu diesen Aufgaben zu motivieren. Da kann das Time-Management noch so ausgeklügelt sein. Wenn uns eine Aufgabe wirklich unanagenehm ist, finden wir einen Weg, Sie zu vermeiden.
In diesem Artikel möchte ich Euch eine Strategie vorstellen, mit der Ihr unangenehme Aufgaben schneller hinter Euch bringen könnt.
Die Schule arbeitet sehr erfolgreich mit Sanktionen. Wenn man als Schüler nicht lernt und seine Hausaufgaben nicht macht, bekommt man eine schlechte Note. Ich kenne ein paar Ausnahmefälle, aber die Sanktion “schlechte Note” funktioniert in der Regel ganz gut, um faule Schüler zum Lernen zu motivieren.
Genauso benutzt der Staat Sanktionen, um die Bürger zu einem bestimmten Verhalten zu motivieren. Nachdem ich innerhalb der letzten paar Wochen insgesamt sechs Parktickets bekommen habe, kaufe sogar ich mir Parkscheine und achte darauf, wo ich parke.
Unangenehme Aufgaben könnt Ihr genauso an Sanktionen knüpfen. Ich habe Euch letzte Woche von unserer Herausforderung “Wie schnell kann ich den Stoff einer Vorlesung lernen?” erzählt. Und glaubt mir, wir hätten sie nie auch nur annähernd geschafft, wenn wir nicht jeder 40 € in einen Umschlag getan und uns versprochen hätten, dass wir das Geld auf der Straße verschenken, wenn wir die Frist nicht einhalten.
Um diese Methode noch effizienter zu machen, gebt das Geld einem Dritten, dem Ihr vertraut. Sagt ihm genau, was Ihr bis zu einem bestimmten Termin erreichen wollte und wenn Ihr die Frist nicht einhaltet, soll er das Geld an einen verfeindeten Fußballverein spenden.
Diese Methode macht die zu erledigenden Aufgaben nicht unbedingt interessanter, aber zumindest habt Ihr eine Motivation, die funktioniert.
Habt Ihr andere Motivationsstrategien, die für Euch gut funktionieren, dann freue ich mich über Euren Kommentar!
25 Apr
Es ist geschafft! Am Mittwoche Nachmittag um kurz vor Drei habe ich meine Bachelorarbeit in zweifacher Ausführung, gebunden und unterschrieben im Skretariat meines Lehrstuhls abgegeben.
Um es vorwegzunehmen: Ich habe sie nicht an einem Wochenende geschrieben. Ich war am Ende doch ein bisschen zu risikoscheu. Aber ich habe es immerhin in einer Woche gemacht UND ich bin jetzt überzeugt davon, dass es auch an drei Tagen ginge.
In dieser einen Woche habe ich jeden Tag maximal sechs Stunden an der Thesis gearbeitet. Allein da ließe sich noch einiges mehr machen, aber ich hatte schon nach sechs mehr oder weniger produktiven Stunden einfach keine Lust mehr und wollte auch noch andere Dinge machen.
Was mir besonders aufgefallen ist: Jeder, mit dem ich gesprochen habe, der lange an der Arbeit geschrieben hat, hat in den ersten Wochen viel vor sich hingearbeitet, ohne wirklich voranzukommen. Und in den letzten Tagen hatte diese Leute komischerweise genauso viel zu tun wie ich, obwohl sie schon viel mehr Zeit in die Arbeit gesteckt haben und längst hätten fertig sein sollen.
Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht - und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist. (vgl. Wikipedia)
Im Fall der Abschlussarbeit ist es ganz einfach. Die Deadline ist extern vorgegeben, also kann man seine Arbeitszeit mithilfe der Parkinsonschen Regel minimieren, indem man einfach erst anfängt zu arbeiten, wenn einem nicht mehr viel Zeit bleibt. So hab ich es gemacht.
In dem Fall habt Ihr keine Zeit mehr, Euch mit unwichtiger Lektüre aufzuhalten und ständig an irgendwelchen Kleinigkeiten rumzubessern.
Das Resultat ist natürlich auch nicht das bestmögliche! Mir ging es aber nur darum, Anforderungen in möglichst geringer Zeit zu erfüllen. Sicherlich könnt Ihr eine bessere Arbeit schreiben, wenn Ihr Euch erst ausführlich in die Literatur einarbeitet und hinterher Abschnitt für Abschnitt den Text nochmal durchgeht und mit Eurem Betreuer durchsprecht. Das hängt von Euren Prioritäten ab.
Jeder muss selber abwägen, wie viel ihm eine geringe Verbesserung wert ist, wenn sie ihn sehr viel Zeit kostet. Hier kommt auch das 80/20-Prinzip wieder ins Spiel. 80% der Resultate können in 20% der Zeit erreicht werden. Um die restlichen 20% zu erreichen ist ein viel größerer Zeitaufwand nötig. So kann man dann natürlich auch sechs Wochen an einem Thema arbeiten und die Arbeit ist immer noch nicht perfekt.
Wenn es keine vorgegebene Deadline gibt, Ihr Parkinson zum Beispiel für ein privates Projetk nutzen wollt, ist es schwierig sich selbst zu motivieren, wenn die Aufgabe unangenehm ist und man viel mehr Zeit zur Verfügung hat.
Oft schieben wir solche Aufgaben dann vor uns her. Eine gute Methode, den äußeren Druck trotzdem aufzubauen, ist es, einem Freund einfach 100 € zu geben und jeden Tag, den Ihr mit Eurer Aufgabe überzeiht, darf er 10 Euro behalten. Wählt die Person gut aus. Nicht, dass Euer Freund hinterher selber dafür sorgt, dass Ihr die Aufgabe nicht schafft.
Also wie kann Parkinson am besten angewendet werden? Wenn es externen Druck gibt, fangt einfach erst dann mit der Aufgabe an, wenn Ihr nicht mehr Zeit dafür zur Verfügung habt, wie Ihr unbedingt braucht. Und wenn es keine äußeren Verpflichtungen gibt, schafft Euch den Druck selber, indem Ihr zum Beispiel einem Freund 100 Euro gebt.
9 Apr
Was du heute kannst besorgen… Nie mehr aufschieben
Wer kennt es nicht: Man nimmt sich viel für den Tag vor, macht sich eine ellenlange to-do List und am Ende des Tages hat man so ziemlich gar nichts erledigt. Man hat ja nur eben noch mal kurz die Mails gecheckt, nur eben kurz bei Amazon vorbeigeschaut, dann ganz kurz zwei Messages auf Facebook abgeschickt und hat sich dann erstmal was zu essen gemacht. Am Ende des Tages fragt man sich oft, wo die ganze Zeit hin ist. Dann bekommt man ein schlechtes Gewissen, dass man nichts erledigt hat und packt sicherheitshalber noch zwei, drei Punkte mehr auf die to-do-List für den nächsten Tag.
Dieses Verhalten ist allzu menschlich und kaum jemand ist überhaupt nicht davon betroffen. Manche eben mehr und manche weniger. Es gibt einen wissenschaftlichen Fachbegriff für das chronische Aufschieben: Procrastination. Procrastination hält uns davon ab produktiv zu sein, konsequent auf unsere Ziele hinzuarbeiten und was noch viel schlimmer ist sie hält uns davon ab zu leben. Wie oft habt ihr schon Freunden abgesagt, weil ihr noch an einem dringenden Projekt arbeiten „müsst”? Wie oft habt ihr das Training sausen lassen, weil ihr ja den ganzen Tag nicht wirklich vorangekommen seid und deshalb abends um 10 nochmal Vollgas geben „müsst” (Was defacto aber in youtube Videos schauen endet)?
Procrastination ist, wie gesagt ein sehr menschliches Verhaltensmuster. Ist das Ganze nur eine Frage der Disziplin? Sind chronische Aufschieber nicht einfach nur faul und unmotiviert? Alles eine Frage der Willensstärke? Dies ist genau der falsche Ansatz, der zu noch mehr Stress, Angst und folglich aufgeschobenen Aufgaben führt.
Ich möchte euch in einer Artikelserie vorstellen, wie ihr Schritt für Schritt das Aufschieben in den Griff bekommt, produktiver werdet und gleichzeitig mehr Freizeit gewinnt, die ihr ohne schlechtes Gewissen genießen könnt. Es geht dabei darum die Probleme anzugehen die Procrastination zu Grunde liegen, da das Aufschieben keine Ursache sondern lediglich ein Symptom ist. Dabei orientiere ich mich vom Aufbau am hervorragenden Buch „The Now Habit: A Strategic Program for Overcoming Procrastination and Enjoying Guilt-Free Play” von Dr. Neil Fiore. Ich möchte es jedem ans Herz legen, dieses Buch zu lesen. Gleichzeitig gebe ich euch viele praktische Beispiele, wie ich mich persönlich weg vom „Aufschieber” hin zum „Producer” entwickelt habe.
Lest bald im ersten Teil: Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?
Simon
Nie mehr aufschieben Teil 1 - Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?
26 Mrz
Es gibt riesige Unterschiede in der Weise, wie wir mit Zeit umgehen. Die einen teilen sich jede Minute akribisch ein, um möglichst produktiv zu sein und andere nehmen sich Dinge vor, aber setzen sie nie um, weil sie meinen, sie hätten nicht genug Zeit.
Ich möchte in diesem Post ein paar anderen Damen und Herren das Reden überlassen.Vielleicht findet der ein oder andere auf dem Weg ja ein bisschen mehr über seine persönliche Haltung zur Zeit heraus.
“Don’t say you don’t have enough time. You have exactly the same number of hours per day that were given to Helen Keller, Pasteur, Michelangelo, Mother Teresa, Leonardo da Vinci, Thomas Jefferson, and Albert Einstein.”
– H. Jackson Brown
“The bad news is time flies. The good news is you’re the pilot.”
– Michael Altshuler
“A wise person does at once, what a fool does at last. Both do the same thing; only at different times.”
– Baltasar Gracian
“Many people seem to think that success in one area can compensate for failure in other areas. But can it really?…True effectiveness requires balance.”
– Stephen Covey
“Never let yesterday use up today.”
– Richard H. Nelson
19 Mrz
Wer von uns hat nicht irgendwo zu Hause noch eine To-Do-Liste rumliegen, die mit großen Visionen erstellt, aber hinterher nie in die Tat umgesetzt wurde? Vor nicht allzu langer Zeit habe ich noch zu den Menschen gehört, die keine Ahnung von effektivem Time-Management habenversuchen, ihre Ziele und Pläne mit To-do-Listen zu organisieren und in die Tat umzusetzen.
Das Ergebnis? Ich habe kaum etwas geschafft bekommen und die To-do-Listen sind unaufhaltsam gewachsen. Ich bin zwar immer mal wieder auf die Listen gestoßen und habe mir gedacht, dass die Punkte schon Sinn machen, die ich da aufgeschrieben habe, aber konkret umgesetzt habe ich selten etwas.
Mittlerweile gehe ich ein bisschen systematischer vor. Der Grund, aus dem To-do-Listen in den meisten Fällen To-do-Listen bleiben, ist, dass keine konkreten Handlungen an sie geknüpft sind.
Bei mir standen da Dinge wie “Sommer Bergsteigen Alpen” oder “Contents schreiben Importblog”. Was fehlt bei diesen Formulierungen? Ich weiß zwar sofort, worum es geht, allerdings habe ich keine Kriterien definiert, wann das Ziel erreicht ist. Woher soll ich wissen, wann ich Sommer Bergsteigen Alpen auf meiner Liste abhaken kann?
To-Do Listen können in vier simplen Schritten in Handlungen umgesetzt werden.
Auf euren To-Do-Listen stehen bestimmt auch viele Dinge, bei denen es zwar irgendwo ganz nett wäre, wenn man sie erledigt hätte, die aber auch nicht wirklich wichtig sind. Damit Ihr Eure Zeit nicht mit Dingen verschwendet, die euch nicht weiterbringen, müsst Ihr Prioritätenverteilen.
Ich gehe dafür einfach durch meine Liste und mache leer Kreise, Kreise mit Plus- oder Kreise mit Minuszeichen hinter jeden Punkt in meiner Liste. Alle Punkte mit einem Minuszeichen streiche ich sofort.
Jetzt geht Ihr nochmal durch die Liste und schreibt an jeden Punkt, wie viel Zeit er in Anspruch nehmen soll. Das ist wichtig, um sich nicht endlos lange an einem Punkt aufzuhalten. Ihr kennt ja die Parkinsonsche Regel:
“Der Mensch benötigt für eine Aufgabe immer so viel Zeit, wie ihm dafür zur Verfügung steht.”
Hausarbeiten werden erst gemacht, wenn die Zeit zu knapp wird. Klausuren werden so lange geschrieben, wie Zeit zur Verfügung steht.
Deswegen formuliert Euch eine klare Zeitvorgabe für Eure Aufgaben.
Wie wird aus einem To-Do-Listenpunkt ein konkretes Ziel?
Wie formuliert man ein Ziel? Ganz einfach. Es muss konkrete Handlungen enthalten, deren Erreichen überprüfbar ist. Aus “Sommer Bergsteigen Alpen” kann ich also zum Beispiel “Ort und Zeit für Sommerurlaub in den Alpen festlegen”. Und weil das immer noch nicht überprüfbar genug ist, könnte ich kleine Pläne daraus ableiten:
Auf die Weise wisst Ihr ganz genau, welche Schritte nötig sind, um euren Plan in die Realität umzusetzen und Ihr könnt ganz genau überprüfen, ob Ihre eine Zwischenphase schon abgeschlossen habt.
Und zweitens ist eine Deadline wichtig. Wenn Ihr genau festlegt, bis wann ein Ziel erreicht sein soll, könnt Ihr an dem Tag auch genau überprüfen, ob Ihr es erreicht habt. Wenn Ihr Euch keine Deadline setzt, schiebt Ihr wahrscheinlich vor allem unangenehmere Aufgaben endlos vor Euch her.
Jetzt müsst Ihr nur noch einen Zeitplan mit Eure Zielen bauen. Nochmal kurz von Anfang an: Ihr seid durch eure Liste gegangen und habt Plus- und Minuszeichen an die einzelnen Punkte gemalt. Dann habt Ihr daneben geschrieben, wie viel Zeit die Umsetzung dauern soll (z.B. “Einkaufen 1 Stunde“). Alle Punkte, die allgemein und vage formuliert waren, habt Ihr in planbare Zile mit Zwischenschritten umformuliert und Ihr habt Deadlines festgelegt.
In eurer Liste stehen jetzt also ganz viele Punkte mit oder ohne Pluszeichen auf der rechten Seite und mit Zeitangaben auf der linken Seite.
Jeden Morgen nehmt Ihr Euch diese Liste und fangt bei den Punkten mit einem Plus an und ordnet sie in einen Zeitplan. Ein Zeitplan bedeutet für mich einfach nur eine DIN A4-Seite auf der ich aufschreibe, womit ich mich zu welchen Uhrzeiten beschäftige. Ich mache es gerne auf Papier, aber es geht genauso gut mit Outlook oder auf dem Iphone/Blackberry.
Und voila, von jetzt an arbeitet Ihr systematisch die wichtigen Punkte Eurer To-Do Listen ab, ohne Eure Zeit für unwichtige Dinge zu verschwenden. Die To-Do Losten sollten natürlich nicht das einzige Dokument sein, auf dem Ihr Euch Gedanken über Eure Ziele macht und es können täglich Punkte wegfallen oder dazukommen.
Viel Spaß beim Handeln!
Und lasst mich wissen, welche Systeme für Euch noch funktionieren.
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13 Mrz
Wir beide haben Tim Ferriss’ “The 4-Hour Workweek” gelesen und waren begeistert von den Ideen, mit denen er es schafft in 4 Stunden die Arbeit einer ganzen Woche zu erledigen.
Natürlich wollten wir ausprobieren , ob die Konzepte auch für uns als Studenten/Unternehmer geeignet sind. Wir studieren gerade im sechsten Semester BWL an der Uni Mannheim.
Wie können wir also mit möglichst wenig Arbeitsaufwand studieren, damit wir möglichst viel Zeit für unser Startup haben?
Erstmal haben wir unser Studium in seine Einzelteile zerlegt. Es gibt Vorlesungen, Übungen und Tutorien. In manchen Fächern müssen noch Case Studies oder Präsentationen abgeliefert werden und am Ende steht eine Klausur an. Keine Veranstaltung ist verpflichtend außer einer Übung, in der eine Präsentation einen Teil der Endnote ausmacht. Die Lehrmaterialien werden meist zur Verfügung getstellt und in den Veranstaltungen besprochen.
Also:
Zuerst müssen wir herausfinden, auf welchem Weg wir die Informationen am schnellsten aufnehmen können. Gibt es gute Folien, mit denen man den Stoff von einer 90-minütigen Vorlesung in einer halben Stunde verinnerlichen kann? Oder orientiert sich die Vorlesung sehr stark an einem Buch und reicht es eventuell sich die Informationen des Buchs aufzubereiten?
Das Ergebnis dieser Überlegungen und Experiemnte ist, dass wir wissen, wie wir den Stoff für die einzelnen Fächer am zeitsparendsten aufnehmen können.
Aber richtig wenig Arbeit ist das immer noch nicht und es gibt immer noch recht viele Veranstaltungen, die wir besuchen müssen. Außerdem muss man den Stoff immer wieder durcheghen, bis man ihn verinnerlicht hat und dazu muss man sich immer wieder die richtigen Informationen aus verschiedenen Medien zusammensuchen.
Also teilen wir die Vorlesungen einfach auf! Simon hört sich Externes Rechnungswesen an, ich gehe dafür in Wirtschaftsinformatik und so weiter.
Jetzt müssen wir die Informationen noch austauschen, ohne viel Zeit dafür aufbringen zu müssen. Nach jeder Veranstaltung reduzieren wir den Stoff also auf seinen absoluten Kern, lassen also alle überflüssigen Informationen weg und bereiten den Inhalt strukturiert in einer Mindmap auf.
Diese Mindmap wird nach jeder Vorlesung erweitert, so dass der Stoff am Ende des Semesters in einer einzigen Mindmap zusammengefasst ist und die Informationen nicht mehr auf verschiedenen Folien zusammengesucht werden müssen (für Mindmaps benutzen wir MindJet MindManager Pro 7).
Die Mindmaps werden intuitiv gestaltet, so dass auch ein dDritter die Zusammenhänge versteht. Trotzdem briefen wir uns einmal pro Woche und tauschen in ca. einer halben Stunde alle nötigen Infos aus.
Das Experiment läuft gerade noch. Ich werde Euch also auf dem laufenden halten. Vor allem die Prüfungsvorbereitung dürfte interessant werden. Zur Zeit haben wir beide definitiv nicht wesentlich mehr als vier Stunden Arbeitsaufwand pro Woche und können uns ganz auf unser Startup konzentrieren.
12 Mrz
Die Spüle steht voller Geschirr, die Wäsche muss noch gebügelt werden und auf dem Schreibtisch liegt ein Riesenstapel Arbeit. Die Chancen stehen gut, dass Ihr das auch schonmal erlebt habt. Menschen neigen dazu, aunangenehme Aufgaben so lange vor sich herzuschieben, bis sie sich nicht mehr übersehen lassen.
Bei uns gibt es seit einigen Wochen die Null-Toleranz-Regel. Keine Sorge, sie hat nichts mit Politik zu tun. Sie ist eine praktische Regel, um das endlose Aufschieben von unangenehmen Aufgaben zu verhindern.
Die einfache Regel lautet:
Jede Routineaufgabe wird sofort erledigt, wenn sie anfällt. Hiervon gibt es keine Ausnahmen.
In der Praxis heißt das: Sobald ein Teller schmutzig gemacht wird, wird er gespült, nach jedem Essen. Klamotten werden nicht liegen gelassen, sondern kommen entweder direkt in die Wäsche oder wieder in den Schrank. Die Wäsche wird sofort aufgehangen. Auf dem Schreibtisch liegt nur, was ich unbedingt brauche. alles andere wird sofort wieder weggeräumt.
Diese Regel führt dazu, dass sich an vielen Stellen keine unnötige Arbeit mehr ansammelt. Klar gibt es Aufgaben, die in mehreren Schritten ausgeführt werden und für die diese Regel nicht anwendbar ist. Alle Routineaufgaben, die täglich anfallen bekommt Ihr so aber super erledigt, ohne dass etwas liegen bleibt.
9 Mrz
Geld allein macht nicht glücklich? Stimmt! Glücklich macht es vor allem, den Lifestyle zu leben, den man sich wünscht. Dazu braucht man neben dem Geld noch Zeit. Und da man alleine nie wirklich zufrieden ist und viel weniger geschafft kriegt als im Team, spielen Beziehungen eine wichtige Rolle. Sowohl zu Mitarbeitern als auch zu Menschen, die uns nahe stehen.
In diesem Blog decke ich diese Themen systematisch ab. Ich will Euch mit meinen Tipps helfen, reich zu werden und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Napoleon Hill hat einmal zwölf Punkte zusammengefasst, die einen Menschen reich machen:
Man beachte, dass Financial Freedom erst an zwölfter Stelle kommt und erst von Bedeutung ist, wenn alle anderen Punkte erfüllt sind.
Ein großer Schwerpunkt diese Blogs liegt natürlich darauf, wie Ihr von Arbitrage, also Preisunterschieden in verschiedenen Ländern profitieren könnt (deswegen der Titel Outsource Your Life!;).
ABER ich finde die anderen Themen genau so wichtig. Deswegen habe ich mir verschiedene Thementage überlegt, an denen ich über die einzelnen Bereiche schreibe. In dieser Woche beschreibe ich Euch an den entsprechenden Tagen kurz, was Ihr in Zukunft in dem Bereich erwarten könnt. Ich will Euch nicht zu lange auf die Folter spannen. Für den Anfang sehen die Themen so aus:
In der Rubrik gebe ich die wichtigsten Grundsätze zu Geld und Reichtum weiter, die ich in meinem Leben gelernt habe. Ich freue mich auch auf Eure Ansichten. Es wird hier “Regeln” des Reichtums geben aber auch konkrete Geschäftsmodelle (z.B. welche Möglichkeiten gibt es, sich passives Einkommen zu schaffen?) und Investitionsmöglichkeiten.
Diese Thema ist komplexer als es sich anfangs anhört. Es geht zum Beispiel um Bereiche wie Social Networking und Beziehungen, aber auch um das Delegieren von Arbeit und damit auch um das Finden und Führen von Mitarbeitern. Keine Angst! Hier schreibe ich nicht über die betriebswirtschaftliche Perspektive des Personalwesens, sondern gebe vielmehr innovative Tipps und Ideen weiter.
Hierzu brauche ich nicht viel zu erklären. Ich lasse Euch an den besten Methoden teilhaben, Eure Zeit so zu managen, dass Ihr möglichst viel mit den Dingen verbringt, die Euch Spaß machen und Euch dabei helfen Eure Träume zu erfüllen.
Samstags gibt es die besonders interessanten Themen. Am Geoarbitrage Day berichte ich Euch davon, was Ihr Euch alles leisten könnt, wenn Ihr die Dinge einfach an dem Ort einkauft, an dem sie am günstgsten sind.
100 Euro für eine Homepage? Maßanzüge und Kaschmirmäntel für 30 Euro? Oh ja! Das gibt es und noch viel mehr!
An den anderen Tagen kommen natürlich auch immer mal wieder interessante Posts. Manchmal kann ich ein interessantes Thema vielleicht auch einfach nicht mehr zurückhalten, bis der entsprechende Thementag kommt, aber jetzt habt Ihr schonmal eine grobe Struktur und wisst, was Ihr in der nächsten Zeit erwarten könnt.
Ich möchte Euch an einem globalisierten Lifestyle teilhaben lassen, der bisher noch von wenigen Menschen gelebt wird, aber schon bald eine neue Dimension der Realität in unserer Gesellschaft darstellen wird.
Geld verdienen von jedem Ort der Welt aus, massenhaft Zeit, um die eigenen Träume zu verwirklichen und wunderbare Beziehungen, zu den Menschen, die unser Leben zu dem machen, was es sein soll!
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