mehr Zeit - mehr Leben
5 Aug
Beim Thema Outsourcing haben die meisten von uns sofort bestimmte Länder im Sinn, z.b. Indien oder China. Doch abseits dieser viel gefragten Regionen findet sich das ein oder andere Land mit völlig eigenen und unerwarteten Möglichkeiten zum Outsourcing. Wusstet ihr z.B. dass in Laos erstaunlich viele Menschen Deutsch sprechen? Thomas Wanhoff arbeitet als freier Journalist, Podcaster und ist Berater zum Thema “Weblogs, Podcasts, Social Media”. Momentan lebt er selbst in Asien und gewährt uns ein paar Einblicke in diese Region:
1. Sie leben zur Zeit in Laos. Was sind ihrer Meinung nach die Vorteile der kleineren asiatischen Länder im Gegensatz zu den bekannten Outsourcing-Größen wie z.b. Indien?
In Indien sind die Löhne schon wieder am Steigen, und auch in China. In den SEA-Ländern ist das noch moderat. Das betrifft auch gesetzliche Regelungen, die in China arbeitnehmerfreundlicher werden, während in Ländern wie Kambodscha und Indonesien noch flexiblere Lösungen möglich sind. Allerdings ist es eine Frage der Zeit, wann auch da internationale Standards eingehalten werden. Vietnam zeigt, wie schnell das geht - hier haben die Arbeitnehmer weitgehende Rechte. Übrigens bieten diese Ländern nicht nur Outsourcing für Einheimische. Ich selbst kann wegen der geringeren Lebenshaltungskosten bestimmte Dienstleistungen ebenfalls günstiger anbieten.
2. Auf was muss man ihrer Meinung nach beim Outsourcing in der Region achten? Gibt es kulturell bedingte Fehler, die von Europäern oft gemacht werden?
Geduld steht an erster Stelle. Europäer haben oft wenig Geduld und erwarten eine Perfektion, die einfach nicht ohne weiteres erreicht wird. Geduld zahlt sich aber aus, wenn Prozesse erst einmal trainiert sind, laufen sie wie am Schnürchen. Gerade Vietnam ist bekannt dafür, wie fleissig [hier] gearbeitet wird.
3. Für welche Arbeitsbereiche sehen sie speziell in Laos ein gutes Potential?
Man muss bedenken dass Laos klein und arm ist. Es gibt also nicht viele Ressourcen. Das kann aber auch eine Chance sein. Jene Firmen, die Outsourcing anbieten, strengen sich mehr an um im internationalen Wettbewerb mithalten zu können. Und Löhne sind auch hier noch auf niedrigem Niveau. Im Bereich IT gibt es wenige Angebote, mehr im Bereich Textilien.
4. Heutzutage ist Outsourcing nicht mehr allein großen Firmen vorbehalten, sondern auch Privatpersonen nutzen Möglichkeiten wie z.B. virtuelle Assistenten immer öfter. Was halten sie von privatem Outsourcing und wie nutzen Sie es?
Ich selbst habe seit 2 Jahren keinen Drucker mehr und mein Büro ist mein Laptop. Meine gesamte IT ist ausgelagert, vieles in der so genannten Cloud. Remember The Milk erinnert mich per iPhone daran, was ich wann zu erledigen habe. ich plane Termine mit Google Calender und mache Telefonkonferenzen per Skype. Dank Mindmeister kann ich über große Entfernungen sogar online Brainstorming machen. Ich könnte mir sogar vorstellen, eine reale Person als Assistenten zu haben, ohne das diese Person zwangsläufig physisch anwesend sein muss.
Wenn ihr mehr über die Region wissen wollt, schaut doch einfach auf Thomas‘ Blog vorbei.
12 Sep
Unsere Seite ist schon seit ein paar Tagen erreichbar, aber bisher habe ich das noch ein bisschen geheimgehalten. Jetzt also offiziell: Unter strandschicht.de findet Ihr ab sofort unsere Homepage. Für alle, dei jetzt erst zugeschaltet haben: Bei uns gibt es Virtuelle Persönliche Assistenten. Und zwar deutschsprachige.
Die Homepage haben wir von einer nepalesischen Firma machen lassen und sie hat uns knapp 500 Euro gekostet. Dafür konnten wir so oft Dinge ändern, wie wir wollten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.
Wie gefällt sie Euch? Es sind noch einige Fehler drin, Tippfehler etc. und auch Inhaltliches, aber Ihr könnt Euch schonmal einen Eindruck machen.
8 Sep
Diese Überschrift kommt Euch vielleicht bekannt vor. Das ist unsere Vision und unser Motto. Wir möchten die Freiheit haben, von jedem Ort der Welt aus zu arbeiten.
Die Möglichkeiten dazu sind entweder längst vorhanden oder werden gerade geschaffen.
Wir leisten unseren Beitrag dazu mit Strandschicht. Das ist der offizielle Name unseres Startups. Weil ich das so konkret noch nicht hier vorgestellt habe, möchte ich Euch heute auch gleich unser Logo zeigen:
Was haltet Ihr davon? Bringt es nicht perfekt die Ideale rüber, die wir leben möchten? Unter Palmen in der warmen Sonne entspannen, Caipis schlürfen, im türkisen Wasser schwimmen gehen und dann wieder am Laptop das Geschäftliche erledigen, ohne dafür aufwachen zu müssen. ![]()
2 Sep
Seit fast einem Jahr arbeiten wir jetzt daran und bald ist es soweit. Dann gibt es endlich günstige Virtuelle Persönliche Assistenten in Deutschland. Gerade bekommt die Homepage die letzten Schliffe und sobald die fertig ist, starten wir die Betaphase.
Wir entwickeln in nächster Zeit noch einige interessante Erweiterungen. Am Anfang gibt es noch nicht viel IT-Unterstützung. Erstmal wollen wir herausfinden, wie das Zusammenspiel zwischen Virtuellem Persönlichen Assistenten und Kunden am besten funktioniert.
Wir planen zum Beispiel ein groupwarebasiertes System, das die Kommunikation zwischen Kunden und VPAs vereinfacht. Zum Beipsiel finden sich hier Informationen, wie weit ein Auftrag ist und es gibt auch ein Messagingsystem, Kalender etc.
Die Betatester arbeiten aber erstmal vor allem per E-Mail und Telefon mit dem Assistenten zusammen (was vermutlich hinterher auch größtenteils so sein wird).
Einige Betatester und viele Interessenten haben wir schon. Trotzdem gibt es zur Zeit noch ein paar “Testpakete” zu vergeben. Wenn Ihr also selber jetzt schon einen virtuellen Assistenten testen wollt, meldet Euch möglichst schnell bei mir per E-Mail.
Ich muss von Euch wissen:
Ich werde die Tester so auswählen, dass möglichst ein breites Spektrum unterschiedlicher Menschen aus unterschiedlichen Bereichen vertreten ist. So lernen wir am besten die unterschiedlichen Bedürfnisse kennen.
Also schreibt mir Eure E-Mails und ich schreibe auf jeden Fall zurück!
21 Aug
Wie gründet man ein Startup, das Virtuelle Persönliche Assistenten anbietet? Gerade sitze ich im Cafe Melis auf der Prenzlauer Allee in Berlin. Es ist ein bisschen bewölkt, aber bisher war das Wetter wirklich gut. Wir haben das Cafe schon seit ein paar Tagen zu unserem Headquarter gemacht.
Ab und zu brauchen wir ein bisschen Abwechslung. Dann ziehen wir weiter ins Plazebo auf der Kastanienallee, wo man direkt am offenen Fenster sitzen und nebenbei die Menschen auf der Straße beobachten kann.
Unsere Kantine ist ein kleiner Park gegenüber vom Mc Fit in der Prenzlauer Allee. Und eigentlich findet unser gesamter Arbeitsalltag zur Zeit auf den Straßen und in den Cafes Berlins statt.
Eigentlich hatten wir gar nicht geplant, das Konzept des virtuellen Assistenten bereits jetzt so realitätsnah auszuprobieren. Arbeiten vom Strand aus war immer meine völlig ernstgemeinte Vision. Eigentlich wollte ich mir damit aber Zeit lassen bis nach der Gründung.
Es funktioniert jedenfalls sehr gut. Das WLAN in den Cafes ist alles, was wir neben unseren Laptops brauchen, um das Unternehmen zu gründen. Ich gebe zu, dass manche Telefonate in dieser Atmosphäre etwas gewöhnungsbedürftig sind. Aber ich freue mich, dass wir den mobilen Lifestyle direkt auf Herz und Nieren prüfen können.
Unsere VPAs spielen dabei eine besondere Rolle. Sie können uns in vielen Bereichen super unterstützen. Egal, ob wir eine Liste mit potentiellen Kunden brauchen oder einfach nur wissen wollen, wo die nächste gute Pizzeria ist. Es macht zur Zeit wirklich kaum einen Unterschied, wo wir arbeiten und wo unsere virtuellen Assistenten sich befinden.
Es ist doch irgendwie, als säßen wir im Büro und unsere Mitarbeiter hätten ihre Arbeitsplätze in den Vorzimmern. Mit dem Unterschied, dass uns nicht unsere Assistentin den Kaffee bringt, sondern die freundliche Kellnerin - ach ja - und dass wir die einzigen sind, die hier gerade “arbeiten”.
Ich halte natürlich alles fest, damit ich später beweisen kann, wie wir unsere Firma gegründet haben. Ein paar Fotos lade ich Euch bald auch hoch.
30 Mai
Dies ist ein Gastbeitrag von Autor Markus Albers. Nach “Morgen komm ich später rein” arbeitet Albers gerade an seinem nächsten Buch. Auf seinem Blog schreibt er regelmäßig rund um das Thema “Moderne Gestaltung von Arbeitsverhältnissen”.
Ich habe beim Schreiben meines Buches „Morgen komm ich später rein” die Kernthese gleich getestet: Kann ich heutzutage arbeiten, wann und wo ich will? Ein Teil des Buches entstand darum unterwegs auf der ganzen Welt. Ich habe auf der Terrasse einer Finca auf Ibiza geschrieben. In einer tief verschneiten, einsamen Holzhütte in Norwegen nach einem Tag Langlauftraining. Am Pool eines Designhotels in Bangkok, bevor es mit dem Wassertaxi ins Restaurant ging. Im Hof eines Damaszener Hauses in Damaskus, neben dem Laptop eine Tasse mit Kardamom-Kaffee. Und an diesem einsamen Strand in der Nähe des königlich thailändischen Badeortes Hua Hin.
Naja, sagen Sie: Für einen freiberuflichen Journalisten und Buchautor ist das wohl ein bisschen einfacher als für einen festangestellten Büromenschen. Stimmt natürlich - und auch wieder nicht. Denn zum ersten Mal können heute Festangestellte ihren Tag ähnlich strukturieren wie Freiberufler. Unser Kapital sind der Inhalt unseres Kopfes, unseres Adressbuchs und unserer Computerfestplatte - nicht das starre Regelwerk des Bürotags. Angesichts massiv gefallener Kollaborationskosten braucht heute niemand zwingend eine Unternehmensplattform, um erfolgreich am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Die von Thomas Friedman beschriebene »flache Welt« hat einen enormen technologischen Emanzipationsprozess des Einzelnen von den Unternehmen ausgelöst.
Der amerikanische Journalist und Bestseller-Autor Friedman erklärt in seinem Buch Die Welt ist flach, wie frühere Entwicklungsländer dank moderner Technologien zunehmend auf gleicher Augenhöhe mit Industrienationen um Aufträge konkurrieren. Die von ihm identifizierten technischen Umwälzungen sind unter anderem:
Fest angestellte Wissensarbeiter können heute also von überall am Arbeitsprozess teilnehmen und zwar zu fast beliebigen Zeiten. Die Zeitverschiebung zwischen Indien und den USA ermöglicht Effekte wie den von Friedman genüsslich beschriebenen, dass ein Amerikaner abends dem Steuerberater seine Unterlagen gibt, der sie nach Indien schickt, Feierabend macht - und am nächsten morgen sind sie fertig bearbeitet zurück in seinem E-Mail-Eingang. Umgekehrt geht das übrigens auch: In einer Werbung des Bürogeräteherstellers Ricoh muss ein asiatischer Angestellter über Nacht dem Chef eine riesige Präsentation anfertigen. Er scannt einfach alle Vorlagen ein, mailt sie an Kollegen in Indien und Europa - und am nächsten Morgen hat er das vermeintlich Unmögliche geschafft: Er legt dem verblüfften Vorgesetzten die fertige Hochglanzpräsentation vor. Und sieht dabei nicht mal übernächtigt aus, weil die Arbeit in anderen Zeitzonen erledigt wurde.
Die Entkoppelung der Arbeit von Ort und Zeit ist eine enorme Entwicklungschance für Länder wie Indien und China, birgt aber ebenso ein erhebliches Emanzipationspotenzial für Wissensarbeiter in entwickelten Ländern wie Deutschland. Diese Entwicklung ist tatsächlich neu - die technischen Mittel stehen seit vielleicht drei Jahren
komfortabel zur Verfügung, wirklich professionell kann man so erst arbeiten, seitdem breitbandige Internetanschlüsse flächendeckend geworden sind. Der amerikanische Wirtschaftsexperte Don Tapscott hat das 2006 zusammen mit Anthony D. Williams in seinem Bestseller Wikinomics zuerst beschrieben: Auf der ganzen Welt verstreute Individuen können heute anspruchsvolle Produkte gemeinsam erstellen, ohne am selben Ort anwesend zu sein. Beispiele sind die Online-Enzyklopädie Wikipedia und Open-Source Software wie Linux oder Firefox.
Die logische, wenn auch radikale Folge aus ortsungebundenen, kollaborativen Arbeitsumgebungen ist das virtuelle Unternehmen. Ohne Firmensitz, ja ohne zentrales Büro funktioniert es als frei flottierender
Verband selbstständiger Einheiten. Es besitzt keine oder kaum Immobilien, Möbel, technische Infrastruktur, es besteht, frei nach der Gesellschaftsdefinition des einflussreichen Soziologen Niklas Luhmann, (fast) nur noch aus Kommunikation.
Es gibt aber eine weitere praktische Anwendung dieses Phänomens, die oft übersehen wird, uns hier besonders interessieren soll: die Idee der sogenannten Virtuellen Persönlichen Assistenten (VPAs), die unangenehme oder zeitfressende Aufgaben für uns erledigen - also zum Beispiel Internetrecherchen machen, Präsentationen zusammenbauen oder Reisen buchen. Weil die Assistenten im Ausland viel billiger sind und unter Ausnutzung von Währungskursunterschieden kommt der Auftraggeber günstiger weg als wenn er all das selbst tun würde. Schnelles Internet, Filesharing und IP-Telefonie machen es technisch möglich. Ob so ein VPA für Privatpersonen überhaupt Sinn macht, wird immer wieder diskutiert. Der tolle amerikanische Autor A.J. Jacobs hat indische VPAs sogar bei seinem Boss anrufen oder Streitigkeiten mit seiner Frau schlichten lassen - wenn auch mehr aus Spaß und für einen Esquire-Artikel. Aber inzwischen schreibt sogar die Brigitte über das Phänomen. Das Problem: Eigentlich alle bekannten Unternehmen, die so etwas anbieten - wie das indische „Get Friday”, -bieten nur englischsprachigen Service. Unpraktisch, wenn man Telefonate, Korrespondenz oder auch nur Präsentationen auf Deutsch abgewickelt haben will.
Was ich mich immer gefragt habe ist - geht das auch von Deutschland aus? Ich habe es ausprobiert. Es geht noch nicht besonders gut. Ich wollte zunächst wissen: Gibt es auch deutschsprachige VPAs? Ich fragte den Buchautor Tim Ferriss, der das Konzept erstmals weltweit bekannt gemacht hat, und er meinte dazu nur: Klar, Du gehst einfach auf die Website Elance, da gibt es Tausende aus Osteuropa. Sorry Tim, stimmt so nicht: Ich habe Anfang letzten Jahres eine deutschsprachige Ausschreibung auf Elance gemacht und exakt EINE Bewerbung bekommen. Von einem jungen Deutschen, der nach Kapstadt ausgewandert ist und im Lauf des letzten Jahres einige Jobs für mich übernommen hat: Übersetzungen und Webrecherche zum Beispiel.
Aber mit der Zeit wurde mein VPA in Kapstadt unzufrieden. Die anderen deutschen Auftraggeber wüssten nicht, wie sie richtig mit dieser Dienstleistung umgehen sollten, schimpfte er - sie vergäben unpassende oder unrealistische Aufträge. Auch sein Plan, weitere Auswanderer vor Ort anzuheuern, um mit ihnen ein größeres Business aufzubauen, ging nicht auf. Sein Fazit: Es seien gerade nicht Billigjobs, die Deutsche ins Ausland outsourcen sollten. Sondern anspruchsvolle Aufgaben, für die sie online weltweit Experten suchen können - Suchmaschinen-Optimierung zum Beispiel.
Ich bin nicht sicher, ob das wirklich so stimmt. Mir scheint, es gibt da doch einen weiteren Markt: Für einfache, Dienstleistungen, die ich unkompliziert an zuverlässige und vor allem deutschsprachige VPAs vergeben kann. Für ein komfortables Tool, mit dem ich meine VPAs buche, kontrolliere und bezahle. Würde jemand diesen Service auf überzeugende Weise anbieten, ich wäre der erste Kunde.
21 Mai
Wahrscheinlich habt ihr schon von Markus Albers’ “Morgen komm ich später rein“-Blog gehört. Seine umfangreichen Erfahrungen hat er bereits in seinem gleichnamigen Buch vorgestellt. Heute ist auf diesem Blog ein Gastartikel von mir zum Thema “Virtuelle persönliche Assistenten in Deutschland” erschienen.
Was steckt dahinter und wie passt dieses Thema zu Markus’ Philosophie der Easy Economy und zum Konzept der Freianstellung? Im Prinzip geht es ihm um zwei Dinge: Jeder Mensch kann sich durch effizientes Zeitmanagement und geschickte Gestaltung seines Arbeitsalltages einen Lebensstil erlauben, der leidige Routineaufgaben durch kreative Zeit für innovative Ideen ersetzt. Eine optimale Möglichkeit, sich diese Zeit zu nehmen, sind VPAs - virtual personal assistants.
Ein Problem, was bisher in Deutschland besteht, liegt darin, dass VPAs entweder zu viel kosten oder nicht die deutsche Sprache sprechen. Hier liegt aber auch das große Potential dieses Konzeptes. Viel Arbeit wartet darauf, outgesourced zu werden - aber noch ist niemand da, der sie übernimmt. Wie ich hier schon einmal angekündigt habe, werden wir in Zukunft diese Lücke füllen. VPAs sind in Deutschland noch ein Pilotprojekt. Wir werden uns dieser Herausforderung stellen. Damit wird es in Zukunft möglich, den Gedanken des amerikanischen Visionärs Tim Ferriss auch hier zu realisieren.
Lest euch den Artikel auf Markus’ Blog durch und hinterlasst ein paar Kommentare, wenn er Euch gefällt.
4 Apr
Die meisten von Euch kennen wahrscheinlich Timothy Ferriss und die “4-Hour Workweek” (bzw: “Die 4-Stunden-Woche“). In dem Buch beschreibt Ferriss, wie er die Arbeit einer ganzen Woche in vier Stunden erledigen und trotzdem den Lifestyle eines Millionärs führen kann.
Jeder, der das Buch gelesen hat, ist begeistert von Ferriss’ Ideen und Konzepten, aber viele deutsche Leser sind skeptisch, ob sich der Lifestyle auch in Deutschland realisieren lässt.
In einem Kapitel beschreibt Ferriss, wie er VPAs, virtual personal assistants, in Indien dafür einsetzt, einfache zeitintensive Aufgaben zu erledigen. Die Leute sprechen sehr gutes Englisch und arbeiten schon ab 4-5 Dollar pro Stunde.
Er lässt seine E-Mails beispielsweise komplett von einem Assistenten beantworten und erledigt selber nur noch Aufgaben, die er nicht delegieren kann.
Auf die Weise alleine spart er jeden Tag viele Stunden Arbeit und kann sich auf das konzentrieren, was er wirklich tun möchte und was ihm dabei hilft, seine Ziele zu verwirklichen.
Zur Zeit gibt es einige Anbieter von virtuellen Assistenten in Deutschland, allerdings nutzt davon noch keiner Geoarbitrage, um den Service zu einem vergleichbaren Preis wie die indischen Firmen anzubieten.
Wir wollten den Lifestyle der 4-Stunden-Woche natürlich auch umsetzen, also haben wir uns nicht damit zufrieden gegeben, dass es in Deutschland einfach keine VPAs gibt.
Wir haben angefangen nach Möglichkeiten zu recherchieren und wir haben einen Weg gefunden, virtuelle persönliche Assistenten in Deutschland fast so günstig zu bekommen wie in Indien;natürlich deutschsprachig!
Dieser Artikel ist nur schonmal eine erste Ankündigung. Wir benutzen zur Zeit selber schon einen VPA und wir werden sehr bald die ersten Assistenten anbieten können. Erstmal nur in einer kleinen Testphase und später ganz regulär an jeden, der den 4-Hour Workweek Lifestyle in Deutschland wahrmachen möchte.
Wie weit seid Ihr mit der Umsetzung der 4-Stunden-Woche? Welche Konzepte benutzt Ihr und woran arbeitet Ihr noch?
Und was mich natürlich auch interessieren würde: Welche Aufgaben habt Ihr, die Ihr gerne an einen virtuellen Assistenten abgeben würdet?
19 Mrz
Wer von uns hat nicht irgendwo zu Hause noch eine To-Do-Liste rumliegen, die mit großen Visionen erstellt, aber hinterher nie in die Tat umgesetzt wurde? Vor nicht allzu langer Zeit habe ich noch zu den Menschen gehört, die keine Ahnung von effektivem Time-Management habenversuchen, ihre Ziele und Pläne mit To-do-Listen zu organisieren und in die Tat umzusetzen.
Das Ergebnis? Ich habe kaum etwas geschafft bekommen und die To-do-Listen sind unaufhaltsam gewachsen. Ich bin zwar immer mal wieder auf die Listen gestoßen und habe mir gedacht, dass die Punkte schon Sinn machen, die ich da aufgeschrieben habe, aber konkret umgesetzt habe ich selten etwas.
Mittlerweile gehe ich ein bisschen systematischer vor. Der Grund, aus dem To-do-Listen in den meisten Fällen To-do-Listen bleiben, ist, dass keine konkreten Handlungen an sie geknüpft sind.
Bei mir standen da Dinge wie “Sommer Bergsteigen Alpen” oder “Contents schreiben Importblog”. Was fehlt bei diesen Formulierungen? Ich weiß zwar sofort, worum es geht, allerdings habe ich keine Kriterien definiert, wann das Ziel erreicht ist. Woher soll ich wissen, wann ich Sommer Bergsteigen Alpen auf meiner Liste abhaken kann?
To-Do Listen können in vier simplen Schritten in Handlungen umgesetzt werden.
Auf euren To-Do-Listen stehen bestimmt auch viele Dinge, bei denen es zwar irgendwo ganz nett wäre, wenn man sie erledigt hätte, die aber auch nicht wirklich wichtig sind. Damit Ihr Eure Zeit nicht mit Dingen verschwendet, die euch nicht weiterbringen, müsst Ihr Prioritätenverteilen.
Ich gehe dafür einfach durch meine Liste und mache leer Kreise, Kreise mit Plus- oder Kreise mit Minuszeichen hinter jeden Punkt in meiner Liste. Alle Punkte mit einem Minuszeichen streiche ich sofort.
Jetzt geht Ihr nochmal durch die Liste und schreibt an jeden Punkt, wie viel Zeit er in Anspruch nehmen soll. Das ist wichtig, um sich nicht endlos lange an einem Punkt aufzuhalten. Ihr kennt ja die Parkinsonsche Regel:
“Der Mensch benötigt für eine Aufgabe immer so viel Zeit, wie ihm dafür zur Verfügung steht.”
Hausarbeiten werden erst gemacht, wenn die Zeit zu knapp wird. Klausuren werden so lange geschrieben, wie Zeit zur Verfügung steht.
Deswegen formuliert Euch eine klare Zeitvorgabe für Eure Aufgaben.
Wie wird aus einem To-Do-Listenpunkt ein konkretes Ziel?
Wie formuliert man ein Ziel? Ganz einfach. Es muss konkrete Handlungen enthalten, deren Erreichen überprüfbar ist. Aus “Sommer Bergsteigen Alpen” kann ich also zum Beispiel “Ort und Zeit für Sommerurlaub in den Alpen festlegen”. Und weil das immer noch nicht überprüfbar genug ist, könnte ich kleine Pläne daraus ableiten:
Auf die Weise wisst Ihr ganz genau, welche Schritte nötig sind, um euren Plan in die Realität umzusetzen und Ihr könnt ganz genau überprüfen, ob Ihre eine Zwischenphase schon abgeschlossen habt.
Und zweitens ist eine Deadline wichtig. Wenn Ihr genau festlegt, bis wann ein Ziel erreicht sein soll, könnt Ihr an dem Tag auch genau überprüfen, ob Ihr es erreicht habt. Wenn Ihr Euch keine Deadline setzt, schiebt Ihr wahrscheinlich vor allem unangenehmere Aufgaben endlos vor Euch her.
Jetzt müsst Ihr nur noch einen Zeitplan mit Eure Zielen bauen. Nochmal kurz von Anfang an: Ihr seid durch eure Liste gegangen und habt Plus- und Minuszeichen an die einzelnen Punkte gemalt. Dann habt Ihr daneben geschrieben, wie viel Zeit die Umsetzung dauern soll (z.B. “Einkaufen 1 Stunde“). Alle Punkte, die allgemein und vage formuliert waren, habt Ihr in planbare Zile mit Zwischenschritten umformuliert und Ihr habt Deadlines festgelegt.
In eurer Liste stehen jetzt also ganz viele Punkte mit oder ohne Pluszeichen auf der rechten Seite und mit Zeitangaben auf der linken Seite.
Jeden Morgen nehmt Ihr Euch diese Liste und fangt bei den Punkten mit einem Plus an und ordnet sie in einen Zeitplan. Ein Zeitplan bedeutet für mich einfach nur eine DIN A4-Seite auf der ich aufschreibe, womit ich mich zu welchen Uhrzeiten beschäftige. Ich mache es gerne auf Papier, aber es geht genauso gut mit Outlook oder auf dem Iphone/Blackberry.
Und voila, von jetzt an arbeitet Ihr systematisch die wichtigen Punkte Eurer To-Do Listen ab, ohne Eure Zeit für unwichtige Dinge zu verschwenden. Die To-Do Losten sollten natürlich nicht das einzige Dokument sein, auf dem Ihr Euch Gedanken über Eure Ziele macht und es können täglich Punkte wegfallen oder dazukommen.
Viel Spaß beim Handeln!
Und lasst mich wissen, welche Systeme für Euch noch funktionieren.
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9 Mrz
Geld allein macht nicht glücklich? Stimmt! Glücklich macht es vor allem, den Lifestyle zu leben, den man sich wünscht. Dazu braucht man neben dem Geld noch Zeit. Und da man alleine nie wirklich zufrieden ist und viel weniger geschafft kriegt als im Team, spielen Beziehungen eine wichtige Rolle. Sowohl zu Mitarbeitern als auch zu Menschen, die uns nahe stehen.
In diesem Blog decke ich diese Themen systematisch ab. Ich will Euch mit meinen Tipps helfen, reich zu werden und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Napoleon Hill hat einmal zwölf Punkte zusammengefasst, die einen Menschen reich machen:
Man beachte, dass Financial Freedom erst an zwölfter Stelle kommt und erst von Bedeutung ist, wenn alle anderen Punkte erfüllt sind.
Ein großer Schwerpunkt diese Blogs liegt natürlich darauf, wie Ihr von Arbitrage, also Preisunterschieden in verschiedenen Ländern profitieren könnt (deswegen der Titel Outsource Your Life!;).
ABER ich finde die anderen Themen genau so wichtig. Deswegen habe ich mir verschiedene Thementage überlegt, an denen ich über die einzelnen Bereiche schreibe. In dieser Woche beschreibe ich Euch an den entsprechenden Tagen kurz, was Ihr in Zukunft in dem Bereich erwarten könnt. Ich will Euch nicht zu lange auf die Folter spannen. Für den Anfang sehen die Themen so aus:
In der Rubrik gebe ich die wichtigsten Grundsätze zu Geld und Reichtum weiter, die ich in meinem Leben gelernt habe. Ich freue mich auch auf Eure Ansichten. Es wird hier “Regeln” des Reichtums geben aber auch konkrete Geschäftsmodelle (z.B. welche Möglichkeiten gibt es, sich passives Einkommen zu schaffen?) und Investitionsmöglichkeiten.
Diese Thema ist komplexer als es sich anfangs anhört. Es geht zum Beispiel um Bereiche wie Social Networking und Beziehungen, aber auch um das Delegieren von Arbeit und damit auch um das Finden und Führen von Mitarbeitern. Keine Angst! Hier schreibe ich nicht über die betriebswirtschaftliche Perspektive des Personalwesens, sondern gebe vielmehr innovative Tipps und Ideen weiter.
Hierzu brauche ich nicht viel zu erklären. Ich lasse Euch an den besten Methoden teilhaben, Eure Zeit so zu managen, dass Ihr möglichst viel mit den Dingen verbringt, die Euch Spaß machen und Euch dabei helfen Eure Träume zu erfüllen.
Samstags gibt es die besonders interessanten Themen. Am Geoarbitrage Day berichte ich Euch davon, was Ihr Euch alles leisten könnt, wenn Ihr die Dinge einfach an dem Ort einkauft, an dem sie am günstgsten sind.
100 Euro für eine Homepage? Maßanzüge und Kaschmirmäntel für 30 Euro? Oh ja! Das gibt es und noch viel mehr!
An den anderen Tagen kommen natürlich auch immer mal wieder interessante Posts. Manchmal kann ich ein interessantes Thema vielleicht auch einfach nicht mehr zurückhalten, bis der entsprechende Thementag kommt, aber jetzt habt Ihr schonmal eine grobe Struktur und wisst, was Ihr in der nächsten Zeit erwarten könnt.
Ich möchte Euch an einem globalisierten Lifestyle teilhaben lassen, der bisher noch von wenigen Menschen gelebt wird, aber schon bald eine neue Dimension der Realität in unserer Gesellschaft darstellen wird.
Geld verdienen von jedem Ort der Welt aus, massenhaft Zeit, um die eigenen Träume zu verwirklichen und wunderbare Beziehungen, zu den Menschen, die unser Leben zu dem machen, was es sein soll!
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