mehr Zeit - mehr Leben
6 Mai
Es gibt immer ein paar Dinge, die sich weder vermeiden noch outsourcen lassen und oft ist es schwierig, sich zu diesen Aufgaben zu motivieren. Da kann das Time-Management noch so ausgeklügelt sein. Wenn uns eine Aufgabe wirklich unanagenehm ist, finden wir einen Weg, Sie zu vermeiden.
In diesem Artikel möchte ich Euch eine Strategie vorstellen, mit der Ihr unangenehme Aufgaben schneller hinter Euch bringen könnt.
Die Schule arbeitet sehr erfolgreich mit Sanktionen. Wenn man als Schüler nicht lernt und seine Hausaufgaben nicht macht, bekommt man eine schlechte Note. Ich kenne ein paar Ausnahmefälle, aber die Sanktion “schlechte Note” funktioniert in der Regel ganz gut, um faule Schüler zum Lernen zu motivieren.
Genauso benutzt der Staat Sanktionen, um die Bürger zu einem bestimmten Verhalten zu motivieren. Nachdem ich innerhalb der letzten paar Wochen insgesamt sechs Parktickets bekommen habe, kaufe sogar ich mir Parkscheine und achte darauf, wo ich parke.
Unangenehme Aufgaben könnt Ihr genauso an Sanktionen knüpfen. Ich habe Euch letzte Woche von unserer Herausforderung “Wie schnell kann ich den Stoff einer Vorlesung lernen?” erzählt. Und glaubt mir, wir hätten sie nie auch nur annähernd geschafft, wenn wir nicht jeder 40 € in einen Umschlag getan und uns versprochen hätten, dass wir das Geld auf der Straße verschenken, wenn wir die Frist nicht einhalten.
Um diese Methode noch effizienter zu machen, gebt das Geld einem Dritten, dem Ihr vertraut. Sagt ihm genau, was Ihr bis zu einem bestimmten Termin erreichen wollte und wenn Ihr die Frist nicht einhaltet, soll er das Geld an einen verfeindeten Fußballverein spenden.
Diese Methode macht die zu erledigenden Aufgaben nicht unbedingt interessanter, aber zumindest habt Ihr eine Motivation, die funktioniert.
Habt Ihr andere Motivationsstrategien, die für Euch gut funktionieren, dann freue ich mich über Euren Kommentar!
30 Apr
Heute berichte ich Euch wieder von einem kleinen Feldversuch. Simon und ich haben ausprobiert, ob wir den Stoff, den wir bisher in zwei Vorlesungen behandelt haben, an einem Tag lernen können.
Bis zu den Klausuren sind es noch vier Wochen. Das Semester hat Mitte Februar angefangen und gerade hatten wir zwei Wochen Osterferien, also sollten es ungefähr zwei Drittel des gesamten Stoffes sein.
ich habe vor kurzem schonmal von unserem “4-Stunden Studienwoche“-Projekt berichtet. Wir versuchen gerade, den Zeitaufwand für die Uni so gering wie möglich zu halten. Wie ich meine Bachelorarbeit geschrieben habe, habe ich Euch vor ein paar Tagen ja schon beschrieben.
Heute haben wir uns also an die Aufgabe gemacht, den Vorlesungsstoff so schnell wie möglich zu lernen.
Es reicht natürlich nicht in jedem Studiengang, sich einen oder zwei Tage mit dem Stoff zu beschäftigen. Manchmal muss man Dinge ja sogar verstehen oder nachvollziehen können.
In Marketing und externem Rechnungswesen ist das allerdings genau nicht der Fall. Beide Fächer sind nur eine Aneinanderreihung von Informationen. In Marketing wechseln sich eigentlich nur Modelle, Matrizen und Folien voller Bulletpoints ab und in Rewe geht es auch nur um Prüfungsvorschriften und Ansetzungskriterien (Bilanzen etc. für Nicht-BWLer;).
Die Fächer eignen sich also super für Schnelllernverfahren, weil man wenig verstehen und einfach nur auswendig lernen muss. Die Sinnhaftigkeit ist eine andere Frage, aber in diesem Post geht es nur darum, wie man die Anforderungen mit möglichst wenig Aufwand erfüllt und den Stoff nicht gleich wieder vergisst nach den Klausuren.
Der ganze Stoff sollte an einem Stück geordnet vorliegen. Dann braucht man sich später nichts mehr zusammensuchen. Außerdem sollte man ihn sich schon einmal angeschaut haben. Für Leute, die in Vorlesungen gehen, sollte das kein Thema sein. Ich hatte allerdings bis heute keine Ahnung, worum es in diesem Skript geht.
Also geht den Stoff einmal durch, damit Ihr den gesamten Zusammenhang kennt. Danach fällt es viel einfacher, die einzelnen Kapitel zu verknüpfen.
Ganz wichtig: Sortiert alles aus, das irrelevant ist. So erspart Ihr Euch eine Menge Arbeit. Viele Beispiele sind zwar ganz anschaulich, aber nicht relevant für eine Klausur.
Traurig, aber wahr. Jetzt müsst Ihr den Stoff nur noch auswendig lernen. Das Ganze sieht anders aus, wenn Ihr Physik oder Matrhe studiert, aber in den meisten geisteswissenschaftlichen Fächern ist es damit so gut wie getan.
Der Knackpunkt ist die Lerntechnik. Eigentlich ist es absurd, aber in der Schule bekommt man in der Regel nicht beigebracht, wie man lernt. Ich hatte jedenfalls nie ein Fach, in dem wir uns konkret mit Lerntechniken beschäftigt haben. Aber sie sind auch jetzt noch ganz einfach zu lernen.
Wenn der Stoff noch sehr ungeordnet ist, macht Euch eine Mindmap mit den wichtigsten Themenfeldern. Ich benutze Mindjet MindManager Pro 7. Minmaps auf dem Papier machen meiner Meinung nach nicht viel Sinn, weil sie sich hinterher nicht mehr vernünftig bearbeiten lassen.
Wenn Ihr zur Zeit überhaupt keine Mindmaps benutzt, müsst Ihr Euch vielleicht erst daran gewöhnen, Informationen so zu organisieren, aber nach einiger Zeit werdet Ihr es lieben. Und Ihr glaubt gar nicht, was sich alles mit einer Mindmap machen lässt. Theoretisch könnt Ihr Eurer ganzes Zeitmanagement und sogar ganze Projekte mit Mindmaps organisieren.
Für das Lernen ist die Anordnung von Informationen auf diese Weise sinnvoll, weil das Gehirn nicht linear denkt, sondern Informationen ähnlich kategorisiert und verknüpft wie eine Mindmap.
Als nächstes kommt der wichtigste Schritt: das eigentliche Auswendiglernen. Ich beschreibe Euch kurz, die Techniken, mit denen das am einfachsten und schnellsten geht, aber ich empfehle ich wärmstens zwei Bücher zum Thema:
In Power-Tool Gedächtnis beschreiben die Gedächtnisweltmeister Roland und Oliver Geisselhart, mit welchen Techniken man sich Dinge am schnellsten und dauerhaftesten einprägen kann. Ich konnte mir nach einer halben Stunde mit diesem Buch fünfzig vollkommen zusammenhangslose Sätze innerhalb von ca. fünf Minuten merken. Und da waren Sachen bei wie “Das Hochbauamt verbietet den Ausbau von Dachgeschosswohnungen” bei.
Grüning beschreibt in seinem Buch alle Phasen des Lernens. vom Speed Reading übers Mind Mapping bis hin zu Gedächtnistechniken.
Die wichtigsten zwei Gedächtnistechniken, die ich für den Marketingstoff angewendet habe, sind die Zahlensymbole und die Verwendung von Bildern und Geschichten.
Die Zahlensymbole findet Ihr auf der Homepage von Roland Geisselhart.
Mit dieser Technik kann man sich Folien, auf denen nur Bulletpoints stehen, super merken. Jede Zahl bekommt ein Symbol, das ihr ähnlich sieht und jetzt müsst Ihr nur noch die Information auf der Folie mit dem jeweiligen Zahlensymbol verknüpfen (Guckt Euch hierzu am besten erst die Zahlensymbole an, dann sollte klarwerden, was ich meine). Stellt Euch die Information irgendwie bildlich vor und verknüpft sie möglichst außergewöhnlich mit dem Gegenstand des Zahlensymbols.
Beispiel: Auf einer Folie war der erste Punkt “complaint definition”. Also habe ich mir vorgestellt, wie der verärgerte Kunde zu Beschwerdenannahmestelle kommt und ihm dort erstmal eine Kerze vorgesetzt wird, damit er ein Beschwerdeformular ausfüllen kann. Je verrückter und außergewöhnlicher die Verknüpfungen sind, umso besser kann man sie sich merken (und ich weiß, dass diese jetzt nicht sonderlich verrückt war).
Teilweise sind die Stories so verrückt, dass man nur noch darüber lachen kann, wenn man sie später nochmal durchgeht. Dann sind sie ganz gut, denke ich.
Informationen, die Ihr nicht mit den Zahlensymbolen verknüpft (und das ist der größte Teil), könnt Ihr in andere Bilder einbauen und aus diesen Bilder baut Ihr Euch neue Geschichten. Die Geschichten müssen keinen Sinn ergeben. Sie sollen Euch nur den Stoff im Gedächtnis verankern.
Die Techniken sind ganz leicht. Vor allem, nachdem Ihr Power-Tool Gedächtnis gelesen habt, werdet Ihr keine großen Probleme mehr damit haben, Dinge auswendig zu lernen. Je mehr Ihr die Technken verwendet, desto kreativer werdet Ihr und desto besser könnt Ihr Euch Dinge vorstellen.
Wenn Ihr den Stoff in Bilder und Geschichten “übersetzt”, prägt Ihr Euch einen Großteil schon ein. Wenn Ihr ein zweites mal drüber geht, werdet Ihr schon merken, dass Euch die Geschichten ganz automatisch wieder einfallen.
Damit Ihr Euch aber wirklich alles merken könnt, geht am besten noch zwei oder dreimal durch den ganzen Stoff. Das dauert nicht mehr lange. Ihr müsst nur kurz die Geschichten der einzelnen Kapitel durchgehen. Der Stoff ist jetzt schon in eurem Gedächtnis. Ihr müsst ihn nur noch ein bisschen verfestigen.
Wiederholt den Stoff einmal am nächsten Tag. Vieles habt Ihr Euch wahrscheinlich schon behalten. Wartet jetzt nochmal etwa eine Woche und geht alles noch einmal durch (das wird nicht mehr als 1-2 Stunden dauern je nach Stoffmenge). Nach drei bis vier Durchgängen habt Ihr alle wichtigen Informationen eingebaut und Euch die wichtigsten Geschichten eingeprägt.
Jetzt könnt Ihr Eure Klausur schreiben und Ihr habt den Stoff auch hinterher noch parat. Früher habe ich mir den Stoff oft in den Wochen vor den Klausuren reingeprügelt und direkt danach wieder mehr oder weniger vergessen. Mit Bildern und Geschichten gelernter Stoff bleibt viel länger im Gedächtnis. Außerdem macht Lernen so schon fast Spaß.
Ich werde in den nächsten Wochen noch öfter über unsere Lernmethoden berichten. Wenn Euch das interessiert, möchtet Ihr vielleicht unseren RSS Feed abonnieren, um keinen Artikel zu verpassen.
25 Apr
Es ist geschafft! Am Mittwoche Nachmittag um kurz vor Drei habe ich meine Bachelorarbeit in zweifacher Ausführung, gebunden und unterschrieben im Skretariat meines Lehrstuhls abgegeben.
Um es vorwegzunehmen: Ich habe sie nicht an einem Wochenende geschrieben. Ich war am Ende doch ein bisschen zu risikoscheu. Aber ich habe es immerhin in einer Woche gemacht UND ich bin jetzt überzeugt davon, dass es auch an drei Tagen ginge.
In dieser einen Woche habe ich jeden Tag maximal sechs Stunden an der Thesis gearbeitet. Allein da ließe sich noch einiges mehr machen, aber ich hatte schon nach sechs mehr oder weniger produktiven Stunden einfach keine Lust mehr und wollte auch noch andere Dinge machen.
Was mir besonders aufgefallen ist: Jeder, mit dem ich gesprochen habe, der lange an der Arbeit geschrieben hat, hat in den ersten Wochen viel vor sich hingearbeitet, ohne wirklich voranzukommen. Und in den letzten Tagen hatte diese Leute komischerweise genauso viel zu tun wie ich, obwohl sie schon viel mehr Zeit in die Arbeit gesteckt haben und längst hätten fertig sein sollen.
Arbeit dehnt sich in genau dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht - und nicht in dem Maß, wie komplex sie tatsächlich ist. (vgl. Wikipedia)
Im Fall der Abschlussarbeit ist es ganz einfach. Die Deadline ist extern vorgegeben, also kann man seine Arbeitszeit mithilfe der Parkinsonschen Regel minimieren, indem man einfach erst anfängt zu arbeiten, wenn einem nicht mehr viel Zeit bleibt. So hab ich es gemacht.
In dem Fall habt Ihr keine Zeit mehr, Euch mit unwichtiger Lektüre aufzuhalten und ständig an irgendwelchen Kleinigkeiten rumzubessern.
Das Resultat ist natürlich auch nicht das bestmögliche! Mir ging es aber nur darum, Anforderungen in möglichst geringer Zeit zu erfüllen. Sicherlich könnt Ihr eine bessere Arbeit schreiben, wenn Ihr Euch erst ausführlich in die Literatur einarbeitet und hinterher Abschnitt für Abschnitt den Text nochmal durchgeht und mit Eurem Betreuer durchsprecht. Das hängt von Euren Prioritäten ab.
Jeder muss selber abwägen, wie viel ihm eine geringe Verbesserung wert ist, wenn sie ihn sehr viel Zeit kostet. Hier kommt auch das 80/20-Prinzip wieder ins Spiel. 80% der Resultate können in 20% der Zeit erreicht werden. Um die restlichen 20% zu erreichen ist ein viel größerer Zeitaufwand nötig. So kann man dann natürlich auch sechs Wochen an einem Thema arbeiten und die Arbeit ist immer noch nicht perfekt.
Wenn es keine vorgegebene Deadline gibt, Ihr Parkinson zum Beispiel für ein privates Projetk nutzen wollt, ist es schwierig sich selbst zu motivieren, wenn die Aufgabe unangenehm ist und man viel mehr Zeit zur Verfügung hat.
Oft schieben wir solche Aufgaben dann vor uns her. Eine gute Methode, den äußeren Druck trotzdem aufzubauen, ist es, einem Freund einfach 100 € zu geben und jeden Tag, den Ihr mit Eurer Aufgabe überzeiht, darf er 10 Euro behalten. Wählt die Person gut aus. Nicht, dass Euer Freund hinterher selber dafür sorgt, dass Ihr die Aufgabe nicht schafft.
Also wie kann Parkinson am besten angewendet werden? Wenn es externen Druck gibt, fangt einfach erst dann mit der Aufgabe an, wenn Ihr nicht mehr Zeit dafür zur Verfügung habt, wie Ihr unbedingt braucht. Und wenn es keine äußeren Verpflichtungen gibt, schafft Euch den Druck selber, indem Ihr zum Beispiel einem Freund 100 Euro gebt.
9 Apr
Was du heute kannst besorgen… Nie mehr aufschieben
Wer kennt es nicht: Man nimmt sich viel für den Tag vor, macht sich eine ellenlange to-do List und am Ende des Tages hat man so ziemlich gar nichts erledigt. Man hat ja nur eben noch mal kurz die Mails gecheckt, nur eben kurz bei Amazon vorbeigeschaut, dann ganz kurz zwei Messages auf Facebook abgeschickt und hat sich dann erstmal was zu essen gemacht. Am Ende des Tages fragt man sich oft, wo die ganze Zeit hin ist. Dann bekommt man ein schlechtes Gewissen, dass man nichts erledigt hat und packt sicherheitshalber noch zwei, drei Punkte mehr auf die to-do-List für den nächsten Tag.
Dieses Verhalten ist allzu menschlich und kaum jemand ist überhaupt nicht davon betroffen. Manche eben mehr und manche weniger. Es gibt einen wissenschaftlichen Fachbegriff für das chronische Aufschieben: Procrastination. Procrastination hält uns davon ab produktiv zu sein, konsequent auf unsere Ziele hinzuarbeiten und was noch viel schlimmer ist sie hält uns davon ab zu leben. Wie oft habt ihr schon Freunden abgesagt, weil ihr noch an einem dringenden Projekt arbeiten „müsst”? Wie oft habt ihr das Training sausen lassen, weil ihr ja den ganzen Tag nicht wirklich vorangekommen seid und deshalb abends um 10 nochmal Vollgas geben „müsst” (Was defacto aber in youtube Videos schauen endet)?
Procrastination ist, wie gesagt ein sehr menschliches Verhaltensmuster. Ist das Ganze nur eine Frage der Disziplin? Sind chronische Aufschieber nicht einfach nur faul und unmotiviert? Alles eine Frage der Willensstärke? Dies ist genau der falsche Ansatz, der zu noch mehr Stress, Angst und folglich aufgeschobenen Aufgaben führt.
Ich möchte euch in einer Artikelserie vorstellen, wie ihr Schritt für Schritt das Aufschieben in den Griff bekommt, produktiver werdet und gleichzeitig mehr Freizeit gewinnt, die ihr ohne schlechtes Gewissen genießen könnt. Es geht dabei darum die Probleme anzugehen die Procrastination zu Grunde liegen, da das Aufschieben keine Ursache sondern lediglich ein Symptom ist. Dabei orientiere ich mich vom Aufbau am hervorragenden Buch „The Now Habit: A Strategic Program for Overcoming Procrastination and Enjoying Guilt-Free Play” von Dr. Neil Fiore. Ich möchte es jedem ans Herz legen, dieses Buch zu lesen. Gleichzeitig gebe ich euch viele praktische Beispiele, wie ich mich persönlich weg vom „Aufschieber” hin zum „Producer” entwickelt habe.
Lest bald im ersten Teil: Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?
Simon
Nie mehr aufschieben Teil 1 - Warum schieben wir Aufgaben auf und schaden uns damit selbst?
7 Apr
Wie versprochen gehts heute weiter mit der Kunst des Reichwerdens. Im ersten Teil letzten Dienstag habe ich gesagt, dass Budgets lästig aber nützlich sind. Heute beschreibe ich, wie Ihr Budgets ganz aus dem Kopf bekommt, indem Ihr einfach automatisiert, wohin Euer Geld fließt.
Dazu sind drei “Tools” nötig:
Eure Budgets kennt Ihr jetzt. Ihr wisst, welche Kosten jeden Monat in gleicher Höhe anfallen, welche variabel sind und wie viel Ihr maximal an einzelnen variablen Kosten ausgebt.
Zuerst richtet einen Dauerauftrag ein, der dafür sorgt, dass am Anfang jedes Monats mindestens 15% Eures Einkommens auf Euer Zweitkonto überwiesen werden. Ich erzähle ich in einem anderen Post, wie Ihr dieses Geld am besten vermehrt. Wichtig ist erstmal nur, dass Ihr es nicht ausgebt (siehe auch: “Wie werde ich reich? Bezahle dich selbst zuerst!“)
Richtet dann einen Dauerauftrag für alle Kosten ein, die per Überweisung bezahlt werden können. Das sind fast alle fixen Kosten wie Miete oder Telefon aber auch viele variable Kosten, deren genauen Betrag Ihr zwar noch nicht kennt, aber die Euer Budget ja ohnehin nicht überschreiten dürfen.
Hebt dann alles Geld ab, das Ihr im Laufe des Monats bar ausgeben wollt und lasst nur das Geld auf dem Konto, das Ihr noch für Überweisungen im Laufe des Monats braucht (für Bestellungen bei Amazon z.B.).
Teilt diese Geld wieder in kleine Budgets auf. Das Geld, was Ihr zum Einkaufen braucht, packt Ihr zum Beispiel in einen Umschlag (oder Ihr richtet ein eigenes Konto nur zm Einkaufen ein). Beschriftet die Umschläge, damit Ihr das Geld nicht aus dem falschen Budget nehmt, sonst habt Ihr hinterher kein Geld mehr zum Essen, weil Ihr mit dem Geld abends in einer Bar wart.
Und voila, schon habt Ihr ein kleines System aufgebaut, das sich selbst kontrolliert. Das Geld wird entweder automatisch überwiesen oder Ihr habt pro “Budgettopf” nur genau so viel Geld zur Verfügung, wie Ihr ausgeben dürft. Deswegen kann es Euch nicht mehr passieren, dass Ihr ein Beudget aus mangelnder Disziplin überzieht.
Wenn am Ende des Monats noch Geld übrig bleibt, überweist es auf mein Zweitkonto.
Ernsthaft, bei mir kommt das Geld, das übrig bleibt aufs Zweitkonto. Das ist quasi meine Geldmaschine. Das Geld auf dem Konto wird dafür verwendet mehr Geld zu erwirtschaften. Ich investiere es also in Projekte, die mir im Anschluss regelmäßig Cash Flows zurückzahlen.
Nächste Woche am Mones Day schreibe ich vielleicht mal über Möglichkeiten, das Geld auf dem Zweitkonto zu vermehren. Später heute gibt es noch den zweiten Post zur “31 Days to Build a Better Blog“-Serie. Heute ist ein Listenpost fällig. Ich hab ihn noch nicht geschrieben, habve aber schon ein paar gute Ideen.
Bis später! ![]()
26 Mrz
Es gibt riesige Unterschiede in der Weise, wie wir mit Zeit umgehen. Die einen teilen sich jede Minute akribisch ein, um möglichst produktiv zu sein und andere nehmen sich Dinge vor, aber setzen sie nie um, weil sie meinen, sie hätten nicht genug Zeit.
Ich möchte in diesem Post ein paar anderen Damen und Herren das Reden überlassen.Vielleicht findet der ein oder andere auf dem Weg ja ein bisschen mehr über seine persönliche Haltung zur Zeit heraus.
“Don’t say you don’t have enough time. You have exactly the same number of hours per day that were given to Helen Keller, Pasteur, Michelangelo, Mother Teresa, Leonardo da Vinci, Thomas Jefferson, and Albert Einstein.”
– H. Jackson Brown
“The bad news is time flies. The good news is you’re the pilot.”
– Michael Altshuler
“A wise person does at once, what a fool does at last. Both do the same thing; only at different times.”
– Baltasar Gracian
“Many people seem to think that success in one area can compensate for failure in other areas. But can it really?…True effectiveness requires balance.”
– Stephen Covey
“Never let yesterday use up today.”
– Richard H. Nelson
13 Mrz
Wir beide haben Tim Ferriss’ “The 4-Hour Workweek” gelesen und waren begeistert von den Ideen, mit denen er es schafft in 4 Stunden die Arbeit einer ganzen Woche zu erledigen.
Natürlich wollten wir ausprobieren , ob die Konzepte auch für uns als Studenten/Unternehmer geeignet sind. Wir studieren gerade im sechsten Semester BWL an der Uni Mannheim.
Wie können wir also mit möglichst wenig Arbeitsaufwand studieren, damit wir möglichst viel Zeit für unser Startup haben?
Erstmal haben wir unser Studium in seine Einzelteile zerlegt. Es gibt Vorlesungen, Übungen und Tutorien. In manchen Fächern müssen noch Case Studies oder Präsentationen abgeliefert werden und am Ende steht eine Klausur an. Keine Veranstaltung ist verpflichtend außer einer Übung, in der eine Präsentation einen Teil der Endnote ausmacht. Die Lehrmaterialien werden meist zur Verfügung getstellt und in den Veranstaltungen besprochen.
Also:
Zuerst müssen wir herausfinden, auf welchem Weg wir die Informationen am schnellsten aufnehmen können. Gibt es gute Folien, mit denen man den Stoff von einer 90-minütigen Vorlesung in einer halben Stunde verinnerlichen kann? Oder orientiert sich die Vorlesung sehr stark an einem Buch und reicht es eventuell sich die Informationen des Buchs aufzubereiten?
Das Ergebnis dieser Überlegungen und Experiemnte ist, dass wir wissen, wie wir den Stoff für die einzelnen Fächer am zeitsparendsten aufnehmen können.
Aber richtig wenig Arbeit ist das immer noch nicht und es gibt immer noch recht viele Veranstaltungen, die wir besuchen müssen. Außerdem muss man den Stoff immer wieder durcheghen, bis man ihn verinnerlicht hat und dazu muss man sich immer wieder die richtigen Informationen aus verschiedenen Medien zusammensuchen.
Also teilen wir die Vorlesungen einfach auf! Simon hört sich Externes Rechnungswesen an, ich gehe dafür in Wirtschaftsinformatik und so weiter.
Jetzt müssen wir die Informationen noch austauschen, ohne viel Zeit dafür aufbringen zu müssen. Nach jeder Veranstaltung reduzieren wir den Stoff also auf seinen absoluten Kern, lassen also alle überflüssigen Informationen weg und bereiten den Inhalt strukturiert in einer Mindmap auf.
Diese Mindmap wird nach jeder Vorlesung erweitert, so dass der Stoff am Ende des Semesters in einer einzigen Mindmap zusammengefasst ist und die Informationen nicht mehr auf verschiedenen Folien zusammengesucht werden müssen (für Mindmaps benutzen wir MindJet MindManager Pro 7).
Die Mindmaps werden intuitiv gestaltet, so dass auch ein dDritter die Zusammenhänge versteht. Trotzdem briefen wir uns einmal pro Woche und tauschen in ca. einer halben Stunde alle nötigen Infos aus.
Das Experiment läuft gerade noch. Ich werde Euch also auf dem laufenden halten. Vor allem die Prüfungsvorbereitung dürfte interessant werden. Zur Zeit haben wir beide definitiv nicht wesentlich mehr als vier Stunden Arbeitsaufwand pro Woche und können uns ganz auf unser Startup konzentrieren.
12 Mrz
Die Spüle steht voller Geschirr, die Wäsche muss noch gebügelt werden und auf dem Schreibtisch liegt ein Riesenstapel Arbeit. Die Chancen stehen gut, dass Ihr das auch schonmal erlebt habt. Menschen neigen dazu, aunangenehme Aufgaben so lange vor sich herzuschieben, bis sie sich nicht mehr übersehen lassen.
Bei uns gibt es seit einigen Wochen die Null-Toleranz-Regel. Keine Sorge, sie hat nichts mit Politik zu tun. Sie ist eine praktische Regel, um das endlose Aufschieben von unangenehmen Aufgaben zu verhindern.
Die einfache Regel lautet:
Jede Routineaufgabe wird sofort erledigt, wenn sie anfällt. Hiervon gibt es keine Ausnahmen.
In der Praxis heißt das: Sobald ein Teller schmutzig gemacht wird, wird er gespült, nach jedem Essen. Klamotten werden nicht liegen gelassen, sondern kommen entweder direkt in die Wäsche oder wieder in den Schrank. Die Wäsche wird sofort aufgehangen. Auf dem Schreibtisch liegt nur, was ich unbedingt brauche. alles andere wird sofort wieder weggeräumt.
Diese Regel führt dazu, dass sich an vielen Stellen keine unnötige Arbeit mehr ansammelt. Klar gibt es Aufgaben, die in mehreren Schritten ausgeführt werden und für die diese Regel nicht anwendbar ist. Alle Routineaufgaben, die täglich anfallen bekommt Ihr so aber super erledigt, ohne dass etwas liegen bleibt.
10 Mrz
Dieser Artikel ist für alle, die einmal sehr reich werden wollen.
Es gibt viele Regeln, Routinen und Tools, die dabei helfen, das eigene Geld besser zu verwalten. In diesem Post stelle ich Euch eine der wichtigsten vor.
Regel: “Bezahle Dich selbst zuerst!”
In vielen Büchern zum Thema Reichtum und Erfolg findet Ihr diese Regel wieder. Robert Kiyosaki erwähnt sie ständig, Bodo Schäfer schreibt darüber und in “Der reichste Mann von Babylon” ist Ihr ein eigenes Kapitel gewidmet.
Was bedeutet das? “Bezahle Dich selbst zuerst.” Das bedeutet nicht “Gebe zuerst Geld aus und habe Spaß und kümmere Dich dann um Deine Rechnungen.”. Es bedeutet vielmehr am Anfang jedes Monats oder immer, wenn Einkommen auf das eigene Konto fließt einen bestimmten Betrag in sich selbst zu investieren.
Und das bedeutet nicht etwa, das Geld aufs Sparbuch zu legen, damit es einem keiner wegnimmt. Es bedeutet nach Investitionsmöglichkeiten zu suchen, die jeden Monat positiven Cashflow generieren. Dann egal, wie klein Ihr anfangt, nach einigen Jahren schafft Ihr Euch so ein passives Einkommen, dass sehr bald viel größer sein kann als ein geregeltes Einkommen und die Zinsen eines Sparbuchs.
Was für Auswirkungen hat es noch, sich selbst zuerst zu bezahlen? Die wichtigste habe ich gerade genannt. Ihr baut Euch einen nachhaltigen Cashflow auf und erreicht damit letztendlich Reichtum.
Darüber hinaus müsst Ihr aber trotzdem Eure Rechnungen bezahlen und Euch einen gewissen Lifestyle finanzieren. Indem Ihr einen festen Anteil von jedem Einkommen investiert und Euch die Regel setzt, auf das Geld nicht zurückzugreifen, lernt Ihr, kreativ zu sein und nach neuen Möglichkeiten zu suchen, Geld zu verdienen. Wenn Ihr am Ende des Monats noch Rechnungen in Höhe von 300 Euro bezahlen müsst, am Monatsanfang aber 300 Euro investiert habt und das Geld nicht mehr anrührt, müsst Ihr zwangshalber einen Weg finden, schnell 300 Euro zu verdienen.
Kiyosaki spricht davon, dass finanzielle Genie in sich zu wecken.
Diese Regel macht für mich gerade einen großen Unterschied. Was habt Ihr gelernt zu Thema Geld? Welche finanziellen Regeln haben für Euch einen großen Unterschied gemacht?
9 Mrz
Geld allein macht nicht glücklich? Stimmt! Glücklich macht es vor allem, den Lifestyle zu leben, den man sich wünscht. Dazu braucht man neben dem Geld noch Zeit. Und da man alleine nie wirklich zufrieden ist und viel weniger geschafft kriegt als im Team, spielen Beziehungen eine wichtige Rolle. Sowohl zu Mitarbeitern als auch zu Menschen, die uns nahe stehen.
In diesem Blog decke ich diese Themen systematisch ab. Ich will Euch mit meinen Tipps helfen, reich zu werden und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Napoleon Hill hat einmal zwölf Punkte zusammengefasst, die einen Menschen reich machen:
Man beachte, dass Financial Freedom erst an zwölfter Stelle kommt und erst von Bedeutung ist, wenn alle anderen Punkte erfüllt sind.
Ein großer Schwerpunkt diese Blogs liegt natürlich darauf, wie Ihr von Arbitrage, also Preisunterschieden in verschiedenen Ländern profitieren könnt (deswegen der Titel Outsource Your Life!;).
ABER ich finde die anderen Themen genau so wichtig. Deswegen habe ich mir verschiedene Thementage überlegt, an denen ich über die einzelnen Bereiche schreibe. In dieser Woche beschreibe ich Euch an den entsprechenden Tagen kurz, was Ihr in Zukunft in dem Bereich erwarten könnt. Ich will Euch nicht zu lange auf die Folter spannen. Für den Anfang sehen die Themen so aus:
In der Rubrik gebe ich die wichtigsten Grundsätze zu Geld und Reichtum weiter, die ich in meinem Leben gelernt habe. Ich freue mich auch auf Eure Ansichten. Es wird hier “Regeln” des Reichtums geben aber auch konkrete Geschäftsmodelle (z.B. welche Möglichkeiten gibt es, sich passives Einkommen zu schaffen?) und Investitionsmöglichkeiten.
Diese Thema ist komplexer als es sich anfangs anhört. Es geht zum Beispiel um Bereiche wie Social Networking und Beziehungen, aber auch um das Delegieren von Arbeit und damit auch um das Finden und Führen von Mitarbeitern. Keine Angst! Hier schreibe ich nicht über die betriebswirtschaftliche Perspektive des Personalwesens, sondern gebe vielmehr innovative Tipps und Ideen weiter.
Hierzu brauche ich nicht viel zu erklären. Ich lasse Euch an den besten Methoden teilhaben, Eure Zeit so zu managen, dass Ihr möglichst viel mit den Dingen verbringt, die Euch Spaß machen und Euch dabei helfen Eure Träume zu erfüllen.
Samstags gibt es die besonders interessanten Themen. Am Geoarbitrage Day berichte ich Euch davon, was Ihr Euch alles leisten könnt, wenn Ihr die Dinge einfach an dem Ort einkauft, an dem sie am günstgsten sind.
100 Euro für eine Homepage? Maßanzüge und Kaschmirmäntel für 30 Euro? Oh ja! Das gibt es und noch viel mehr!
An den anderen Tagen kommen natürlich auch immer mal wieder interessante Posts. Manchmal kann ich ein interessantes Thema vielleicht auch einfach nicht mehr zurückhalten, bis der entsprechende Thementag kommt, aber jetzt habt Ihr schonmal eine grobe Struktur und wisst, was Ihr in der nächsten Zeit erwarten könnt.
Ich möchte Euch an einem globalisierten Lifestyle teilhaben lassen, der bisher noch von wenigen Menschen gelebt wird, aber schon bald eine neue Dimension der Realität in unserer Gesellschaft darstellen wird.
Geld verdienen von jedem Ort der Welt aus, massenhaft Zeit, um die eigenen Träume zu verwirklichen und wunderbare Beziehungen, zu den Menschen, die unser Leben zu dem machen, was es sein soll!
Wenn Dir der Artikel gefallen hat, möchtest Du vielleicht meinen RSS-Feed abonnieren oder Dich in die E-Mail Benachrichtigungsfunktion eintragen.